Mädchen können mit uns rechnen!

In Somalia Bildung fördern und Zukunft schenken dank ADRAMuna aus Somalia hat nie eine Grundschule besucht. Ihre Eltern entschieden sich dafür, ihre Brüder zur Schule zu schicken, während sie bei der Hausarbeit helfen musste. So wie Muna geht es vielen Mädchen und jungen Frauen. Sie gehen seltener zur Schule als Jungen und werden häufiger Opfer von Diskriminierung und Gewalt. In Sachen Gleichberechtigung gibt es weltweit große Unterschiede, wie der jährliche Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit der Vereinten Nationen zeigt. Dieser bewertet die Diskriminierung von Mädchen und Frauen in den Bereichen Gesundheit, Erwerbschancen, Mitsprache und Bildung. ADRA setzt sich für das globale Nachhaltigkeitsziel 5 (Sustainable Development Goal/SDG 5) der Geschlechtergleichstellung ein.

Muna aus Somalia hat es geschafft! Sie besuchte ein EU-finanziertes Bildungsprojekt von ADRA in Mogadischu und hat dort grundlegende Rechen- und Lesefähigkeiten erlernt. Jetzt hat sie bessere Chancen für ihre Zukunft. ADRA erzieht durch Bildungsangebote mündige Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihre Rechte einsetzen und sich Zukunftschancen erarbeiten. Ganzheitliche Bildung vermittelt auch Wissen über gesunde Ernährung und andere Gesundheitsthemen. Durch Wissensvermittlung über Zusammenhänge in der Natur im Kontext des Klimawandels können Naturkatastrophen besser bewältigt werden. Auf diesem Weg kann der Lebensraum von Menschen verbessert und die Umwelt nachhaltig geschützt werden. „Das Ziel der Bildung ist nicht nur Wissen, sondern auch Handeln“, so der englische Soziologe Herbert Spencer. Wenn jedes Kind Bildung erhält, profitiert davon die gesamte Gesellschaft.

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