Jemen: Dengue-Fieber ausgebrochen!

Das Dengue-Fieber ist eine Viruserkrankung, die sich sehr schnell ausbreitet. Übertragen wird das Virus von Stechmücken. Nun ist es im Jemen zu einer Epidemie gekommen, die bisher schätzungsweise 50 Menschen das Leben gekostet hat.

Schwerpunkt des Ausbruchs ist die Hafenstadt Hudaida im Westen. ADRA Deutschland ist dort aktiv und leistet humanitäre Hilfe im Gesundheitssektor. Mehr als 2.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen erkrankt. Die meisten Dengue-Fälle verlaufen mit ähnlichen Symptomen wie bei einem grippalen Infekt: Fieber bis 40 °C mit Schüttelfrost und starken Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen.

Dengue-Fieber trifft auf eine geschwächte Bevölkerung

Die Krankheit wird umso bedrohlicher, je mehr die Bevölkerung geschwächt ist. Im Jemen sind mehr als 24 Millionen Menschen (ca. 80 Prozent der Bevölkerung) auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Versorgung mit Nahrungsmittel und medizinischen Gütern ist unsicher. Immer wieder treffen Cholera-Epidemien die Menschen, mehr als 2.700 Menschen sind ums Leben gekommen, mehr als 1,3 Million Verdachtsfälle wurden gemeldet.

Der Jemen braucht dringend Unterstützung!

Zur Bekämpfung der jüngsten Dengue-Epidemie benötigt der Jemen ein funktionierendes Gesundheitssystem, um alle Patienten zu behandeln. ADRA ist ein wichtiger Akteur der Gesundheitsversorgung im Jemen und stellt Gesundheitsdienstleistungen für fast eine halbe Millionen Menschen in Hudaida, Hajjah und Saada bereit.

Ein weiterer Baustein, um die Epidemie einzugrenzen sind Hygienemaßnahmen und ein funktionierendes Sanitärsystem. Deshalb organisiert ADRA Gesundheitsschulungen, um die Ansteckung zu vermeiden.

Helfen Sie mit! Unter dem Stichwort „JEMEN“ können Sie dabei helfen das Leid der Menschen zu lindern.
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Dieses Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt.