„Ich will mehr!“

Täglich leiden 815 Millionen Menschen an chronischem Hunger! Empfohlen werden 2.100 Kilokalorien täglich. Viele von uns in den Industrienationen halten das nicht ein. Sie überschreiten die Menge – regelmäßig. Zu groß ist das Angebot und sehr leicht der Zugang. In anderen Teilen der Welt kämpfen Menschen darum, am Abend nicht hungrig schlafen gehen zu müssen.

Ist die Ernährung nicht ausreichend und nährstoffarm, hat das nicht nur Leid und gesundheitliche Probleme zur Folge, sondern wichtige Entwicklungsbereiche wie Arbeit und Bildung werden gehemmt. Ernährungssicherung und Hungerbekämpfung sind Tätigkeitsbereiche von ADRA. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden gefördert, umweltschonende und klimaangepasste landwirtschaftliche Anbaumethoden zu entwickeln und langfristig ausreichende Erträge zu erzielen. Wenn es gelingt, die Produktivität auf nachhaltige Weise zu erhöhen, steigt der Anteil hochwertiger Nahrung an, die kleinbäuerlichen Familien haben höhere Einkommen und können ihre Kinder in die Schule schicken. Damit bekommen die Familien die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Hunger.

ADRA ist in verschiedenen Ländern Afrikas und im Jemen gegen den Hunger aktiv und führt weltweit Projekte zur Nahrungssicherheit von Kleinbauern durch. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung nachhaltige Anbaumethoden entwickelt und klimaangepasstes Saatgut, neue Technologien wie Bewässerungssysteme oder Wasserauffangbecken eingesetzt. Der Zugang zu neuen Märkten hilft den Kleinbauern, ihren Handel auszuweiten und ihr Einkommen zu steigern. Gleichzeitig werden durch bodenschonende Bewirtschaftung und Wiederaufforstung die natürlichen Ressourcen geschützt.

Gesunde und nährstoffreiche Nahrung für alle ist ein Menschenrecht. Setzen wir uns gemeinsam dafür ein! „Ich will mehr!“ ist Thema der diesjährigen Landessammlung, für die Sie sich engagieren können.

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