Großbrände in Griechenland: ADRA unterstützt Bevölkerung

Am vierten Tag nach Beginn der verheerenden Brände im Süden Griechenlands ist klar: Mehr als 80 Menschen sind bislang ums Leben gekommen, 200 sind verletzt und weitere werden vermisst. Viele haben ihre Häuser sowie Hab und Gut verloren. Nach einer kurzfristigen Sammelaktion bringt ADRA Griechenland Hilfsgüter wie Nahrung, Trinkwasser, Medikamente und Windeln zu den Betroffenen.

„Mati existiert nicht mehr“, sagte eine Überlebende aus dem südgriechischen Badeort, nachdem am Montagabend und -nacht von starkem Wind angefachte Feuer ganze Landstriche verwüstet hatten. Das Team von ADRA Griechenland, das in der Region mit einem Flüchtlingscamp, Beratung und Erstversorgung von Geflüchteten tätig ist, funktionierte kurzerhand sein geplantes Fest im Park von Katerini zu einer Sammlung für die Opfer der Feuer um. Trinkwasser, Nahrung, Hygiene-Utensilien, Medikamente, Babynahrung und Windeln werden am meisten benötigt, um den Betroffenen in den ersten Tagen weiterhelfen zu können. Die Aktion stieß auf sehr hohe Resonanz bei der Bevölkerung der 500 Kilometer von Athen entfernten Stadt, die am Dienstagabend zahlreiche Päckchen zum Sammelpunkt brachten. Die eingegangenen Materialien werden heute in Abstimmung mit den jeweiligen Behörden dorthin transportiert, wo sie am meisten benötigt werden.