Die Erde ist unsere Umwelt

Crescence lebt am Rande des 400 Quadratkilometer großen Kibira Nationalparks im Nordwesten von Burundi. Der Nationalpark mit seinem großen Baumbestand ist Lebensraum vieler Säugetiere und über 200 Vogelarten. Burundi ist eines der dichtesten besiedelten Länder der Welt, aber gleichzeitig eines der kleinsten Länder Afrikas.
Ein hohes Bevölkerungswachstum erschwert die ohnehin schlechte Ernährungssituation im Land. Wasserknappheit, Dürren und Wüstenbildung gefährden die Ernten. Wüstenbildung wird immer vom Menschen mit beeinflusst, beispielsweise direkt durch Ausdehnung von Acker- oder Siedlungsflächen oder indirekt durch den Klimawandel. Crescence und ihre Familie haben viele Jahre nur in der Regenzeit Gemüse angebaut. Viel zu wenig Ertrag für die ganze Familie, um sich das ganze Jahr ausreichend ernähren zu können. „Viele aus unserem Dorf mussten in den Trockenzeiten in den Regenwald gehen, um etwas zu Essen zu finden. Das hatte zur Folge, dass wir unsere Umwelt zerstört haben“, bedauert Crescence. „Heute haben wir Dank ADRA keinen Mangel an Wasser und können die Felder das ganze Jahr bewässern“.

ADRA hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für 20.000 Haushalte Maßnahmen wie Hausgartenprogramme, Tröpfchenbewässerungsanlagen oder das Anpflanzen von Agroforstflächen auf erosionsgefährdeten Böden umgesetzt. Und damit nachhaltig Mensch und Natur geholfen.
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