Covid-19 Update: Es trifft die Ärmsten zuerst

Als Katastrophenhilfeorganisation sind wir es gewohnt in extremen Situationen zu reagieren. Im „Normalfall“ findet die Katastrophe jedoch nicht zeitgleich auf der ganzen Welt statt. Doch mit Leidenschaft und Nächstenliebe schafft es ADRA den Menschen in der Krise beizustehen. Wir geben euch hier regelmäßige Updates über unsere Arbeit.

Das Netzwerk funktioniert!
ADRA besteht aus zahlreichen eigenständigen Länderbüros auf der ganzen Welt. Deshalb ist ADRA im Katastrophenfall gut aufgestellt. Auch in dieser Katastrophe steht das Netzwerk einander bei. So war ADRA Deutschland einer der ersten Unterstützer eines internationalen Einsatzes für die Region Wuhan, China.

Im Jemen ist ADRA Deutschland ein führender Akteur im Gesundheitssektor des Landes. Obwohl ein blutiger Bürgerkrieg herrscht, bereiten sich die ADRA-Medizinerinnen und Mediziner auf die Ankunft des Virus vor. Es werden erste Schutzräume in den ADRA-Krankenhäusern geschaffen.

In Somalia ist ADRA Deutschland an der Seite von ADRA Somalia daran beteiligt Schulen zu bauen, betreibt selbst Schulen und ist federführend bei der Erstellung eines einheitlichen Lehrplans. Seit vergangener Woche sind die Schulen geschlossen, die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst bis Anfang April zu Hause bleiben. Allerdings geht der Schulneubau weiter. Wir hoffen, dass nach der Krise mehr Schüler in die Schulen gehen, als vor dem Ausbruch.

Am 16. März hat Peru für 15 Tagen den nationalen Notstand erklärt und eine Quarantäne verhängt. Davon betroffen ist auch das ADRA-Projekt zum Anbau und Vermarktung von Bio-Quinoa.

Liebe Freundinnen und Freunde von ADRA, wir arbeiten weiter! Das Virus trifft die ärmsten Menschen, diejenigen ohne ausreichend Nahrung, Wasser und ohne ausreichend medizinische Versorgung am härtesten. Wir stehen fest an ihrer Seite.

Die Arbeit geht weiter, wir sind dazu auf eure Unterstützung angewiesen. Mit eurer Spende könnt ihr hier helfen >> zum Spendenformular