Zyklon Idai hinterläßt Schneise der Verwüstung in Südostafrika

Seit der Zyklon Idai in der Nacht zum Freitag mit Stärke 4 von 5 in Südostafrika auf Land getroffen ist, ist nichts mehr, wie es war. Mindestens 400.000 Menschen sind obdachlos und 600.000 auf humanitäre Hilfe angewiesen. ADRA ist vor Ort und leistet Nothilfe.

Auf Windböen bis zu 195 Kilometer pro Stunde folgten Sturmfluten und massive Überschwemmungen. Es sind die schwersten Überschwemmungen seit 20 Jahre. Brücken stürzten ein, Dächer wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt. Teilweise stehen Dörfer bis zu sechs Meter unter Wasser. Viele Menschen sitzen noch auf Ihren Dächern fest, weil Evakuierungen noch nicht möglich sind. Betroffen sind Mosambik, Malawi und Simbabwe mit mehr als 350 Todesopfern. Tausende Familien haben alles verloren. Hunderttausende sind ohne Strom und Telefonverbindung, viele Straßen sind unpassierbar. Diese Tatsachen machen es schwer, für Hilfsorganisationen zu den betroffenen Menschen und an aktuelle Informationen zu gelangen. Anhaltende Regenfälle und Überschwemmungen erschweren die Rettungsarbeiten. ADRA ist in allen drei Ländern vor Ort und leistet Nothilfe mit frischem Trinkwasser, Lebensmittel, Notunterkünften, warmen Decken und medizinischer Versorgung. Denken Sie an die Kinder, Frauen und Männer in Südostafrika, die jetzt alles verloren haben! Ihre Spende hilft!

Bitte helfen Sie den Menschen in Südostafrika unter dem Spendenstichwort „Zyklon Idai“.

Hier können Sie spenden

22,2 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

ADRA in Jemen

In Kürze werden über 20 Mio. Jemeniten von einer Hungerkatastrophe betroffen sein, wenn die humanitäre Hilfe nicht ausgeweitet wird, so eine Analyse der Vereinten Nationen. Drei von vier Jemeniten wissen nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollen. ADRA ist als zweitgrößte Hilfsorganisation vor Ort und leistet lebensrettende medizinische Hilfe.

Nur knapp die Hälfte der medizinischen Einrichtungen im Jemen sind arbeitsfähig. Viel zu wenig für die ganze Bevölkerung, denn Hunger und Cholera sind eine tödliche Gefahr! Dringend benötigte Hilfsgüter müssen aus dem Ausland angeliefert werden, doch Bombardierungen, Straßensperren und Hafenblockaden erschweren die Lieferungen.

Gemeinsam mit den Partnerorganisationen „humedica“ und „action medeor“ hat ADRA es geschafft: Zum wiederholten Mal konnten lebensnotwendige Medikamente und Hilfsgüter in den Jemen transportiert werden, damit tausende Patienten in den ADRA-Kliniken versorgt werden können.  (AKro)

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für Menschen in Not mit Ihrer Spende. Unter dem Stichwort „JEMEN“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Dieses Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt. 

Hand in Hand für glückliche Kinder

Glückliche Kinder in Albanien

Teilen macht glücklich! Jedes Jahr zur Weihnachtszeit transportiert ADRA mit der „Aktion Kinder helfen Kindern!“ Geschenkpakete in osteuropäische Länder. Gepackt werden die Pakete von Kindern und ihren Familien aus der ganzen Bunderepublik. Diese Initiative von ADRA unterstützt die Bildungsarbeit in Deutschland und gleichzeitig Projekte für Kinder und Jugendliche in Osteuropa.

Tausende Schritte, Telefonate, E-Mails und Fahrten machten 2018 die „Aktion Kinder helfen Kindern!“ erfolgreich. Die Aktion begann offiziell zum Weltkindertag im September, doch viele Aktionsgruppen waren das ganze Jahr unterwegs, um Institutionen, Freunde und Firmen anzuspornen. Die 34.901 Pakete, die im Ausland Kinder beglückt haben, sind all diesen Helfern zu verdanken. Im Ausland standen ebenfalls Freiwillige bereit, um zu genau diesen Kindern zu fahren und ihnen Hoffnung zu schenken. Und jetzt geht es weiter – die gesammelten Spendengelder werden auch langfristige Hilfe ermöglichen.

Unzählige haben einen Beitrag geleistet, damit am Ende Großes entstehen kann: Glückliche Herzen. (AEm)

Kinder helfen Kinder

Glückliche Gesichter durch Geschenkaktion im Loop5

Nicht allen Familien ist es möglich, ihren Kindern zu Weihnachten große Geschenke zu machen. Das Einkaufszentrum Loop5 und ADRA organisierten Ende des Jahres eine Geschenkaktion, bei der anonyme Spender die Weihnachtswünsche von bedürftigen Kindern aus der Region um Darmstadt erfüllten.

Kurz vor Weihnachten war es soweit: 75 strahlenden Kindern wurden im Einkaufszentrum Loop5 in Weiterstadt Weihnachtsgeschenke überreicht. Diese hatten sie sich von den Besuchern des Loop5 gewünscht: Die gemalten Wunschzettel konnten diese sich dann von einem Weihnachtsbaum „pflücken“ und das Geschenk bei der Information abgeben. Durch eine Geschenknummer blieben das beschenkte Kind und auch der Spender anonym. Mit dieser Aktion wollten das Loop5 und ADRA bedürftigen Kindern in der Region um Darmstadt und Weiterstadt zu Weihnachten eine Freude machen – ein gelungenes Vorhaben.

Organisiert wurde die Geschenkaktion vom Center-Management des Loop5 und ADRA. Durch die Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“, die ADRA mit Partnerorganisationen durchführt, konnte schnell ein Kontakt zu einer Hausaufgabenbetreuungsgruppe in der Jefferson-Siedlung in Darmstadt hergestellt werden. Dort erklärten ADRA-Mitarbeiter den Kindern das Vorhaben und diese konnten ihre farbenfrohen Zeichnungen anfertigen. Ein Bus brachte die Kinder an dem großen Tag dann in das Einkaufszentrum.

Den Grundstein der Zusammenarbeit mit dem Loop5 bildete der Community Day 2018, den das Center Management jährlich bei einer sozialen oder humanitären Einrichtung verbringt. Im April 2018 besuchten Loop5-Mitarbeiter dabei ADRA und unterstützen das Team tatkräftig. Bei einem weiteren Besuch Ende des Jahres war es dann die „Aktion Kinder helfen Kindern!“ von ADRA, die unterstützt wurde. Hier mussten die von Kindern gepackten Geschenkpakete für den Versand an Kinder in Osteuropa sortiert werden – eine Aufgabe, bei der jede helfende Hand herzlichst willkommen ist.

Und es hat sich gelohnt: Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA, und Thorsten Machus, Center Manager des Loop5, freuten sich bei der Geschenkübergabe mit den Besuchern über die glücklichen Gesichter und dankten den anonymen Spendern sehr für ihre gute Tat.

Storyfinding im vergessenen Jemen

Das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ lädt Journalistinnen und Journalisten zum Thema „Humanitäre Krisen im Schatten der Berichterstattung“ ein. Die Veranstaltung findet am 23. Januar 2019 im Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München statt.

Wie funktioniert humanitäre Hilfe? Wie können Journalisten über die vergessene Krise im Bürgerkriegsland Jemen berichten? Und welche Herausforderungen erwarten Journalisten bei ihrer Arbeit in Krisengebieten?

Millionen Menschen weltweit leben in humanitären Krisen, aber es mangelt an politischer und medialer Aufmerksamkeit. Aktion Deutschland Hilft will mit Hilfe der Veranstaltung deutsche Journalisten und Journalistinnen über Hintergründe der humanitären Katastrophe im Jemen aufklären, ein realistisches Bild von humanitärer Hilfe, Hilfsmaßnahmen und Bedürfnissen vermitteln. Wir wollen somit die Möglichkeiten aufzeigen über vergessene Krisen, wie die im Jemen, aber auch über humanitäre Krisen generell, zu berichten.

PROGRAMM

17:30 Einlass
18:00 Wer steckt hinter Aktion Deutschland Hilft und was ist humanitäre Hilfe?
18:30 Warum ist die humanitäre Situation im Jemen so katastrophal (Referent: Nikolaus Kirchler, ADRA Deutschland Nothilfekoordinator für den Jemen)
19:15 Pause
19:20 Storyfinding im Jemen (Referent: Volker Schwenck, Korrespondent der ARD im Hauptstadtstudio)
20:05 Get-together mit Snacks und Getränken
— Der Eintritt ist frei —

>> Aktion Deutschland Hilft bittet um Anmeldung bis zum 16. Januar 2019 per E-Mail an presse(at)aktion-deutschland-hilft.de.

Den Veranstaltungsflyer mit allen Informationen auf einen Blick finden Sie hier.

Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Weitere Informationen über Aktion Deutschland Hilft gibt es hier: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/ .

Tsunami trifft indonesische Inseln

Einen Tag vor Weihnachten hat ein Tsunami die indonesischen Inseln Sumatra und Java getroffen. 222 Menschen kamen ums Leben, mehrere hundert werden vermisst. ADRA hat zwei Mitarbeiter in das Gebiet entsandt, um die Situation vor Ort zu bewerten.

Indonesien findet keine Ruhe: Kurz vor Weihnachten hat erneut ein Tsunami zwei indonesische Inseln getroffen. Während Ende September erst ein Tsunami und zahlreiche Erbeben auf Sulawesi großen Schaden angerichtet hatten, traf es nun die Inseln Sumatra und Java. Zur Zeit sind 222 Tote bekannt, allerdings gibt es hunderte Vermisste und es wird vor weiteren Flutwellen gewarnt. Ein Vulkanausbruch hatte zu einem Erdrutsch unter Wasser geführt, der den Tsunami auslöste.

ADRA hat zwei Mitarbeiter in das betroffene Gebiet entsandt, die sich ein Bild von der Lage machen. Dabei steht ADRA im engen Austausch mit den Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft.

Darüber hinaus ist das Team von ADRA aktuell in Indonesien tätig, um Hilfe nach dem Erdbeben und Tsunami vom September zu leisten: Nahrungsmittel, Hygiene-Sets und Materialien für Notfallzelte werden auf Sulawesi verteilt (mehr Informationen dazu gibt es hier).

>> Mit Ihrer Spende können Sie das Hilfsprojekt in Indonesien unterstützen: unter dem Spendenstichwort „Tsunami“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Das Projekt auf Sulawesi wird gefördert von 

Hilfsgüter für den Jemen

Durch den Bürgerkrieg und die extreme Hungersnot ist die Bevölkerung im Jemen zu drei Vierteln auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit einer Hilfsgüterlieferung von humedica und ADRA konnten nun sechs Krankenhäuser und Kliniken mit Medikamenten, Cholera-Kits und medizinischen Geräten versorgt werden.

Im Jemen engagiert sich ADRA vor allem für eine medizinische Grundversorgung der Menschen. In Krankenhäusern und Gesundheitsstationen werden sie ärztlich versorgt; unterernährte Babys und Kleinkinder werden mit Notfallnahrung wieder aufgepäppelt. Besondere Sorge gilt vor allem der großen Anzahl von Cholera-Fällen.

Nach einer ersten Hilfsgüterlieferung im Juli 2017 konnten die Partner ADRA und humedica nun erneut wichtige Medikamente und medizinische Geräte an sechs Krankenhäuser und Kliniken verteilen. Alleine 1,8 Tonnen Medikamente und 6,2 Tonnen Cholera-Kits, sogenannte DDKs (Interagency Diarrhoeal Disease Kits), erreichten die Stationen. Mit jedem dieser DKKs können 100 schwere und 400 moderate Cholera-Fälle behandelt werden – und je weitere 100 Personen, die Shigella-Dysenteriae-Bakterien mit sich tragen.

Die Lieferung geht an Einrichtungen in Hodeida, Al-Jawf und Hajjah. Durch die weiterhin schwierige Sicherheitslage musste die ursprünglich per Flugzeug geplante Lieferung der Hilfsgüter über Containerschiff und über den Landweg gelöst werden.

>> ADRA benötigt weiterhin dringend Unterstützung für den Einsatz im Jemen, um die von Hungernot und Krieg belastete Bevölkerung medizinisch versorgen zu können. Jeder Cent hilft! >> ZUM SPENDENFORMULAR