Ostern – der Neubeginn des Lebens

Das Osterfest verspricht einen Neuanfang und damit eine große Hoffnung! Jesus ist von den Toten auferstanden. Dieses höchste Fest im Jahr wird in diesen Tagen von Christen weltweit gefeiert. Auch die Natur wird grün und zeigt uns mit jedem Frühling den Neubeginn des Lebens.

An Ostern liegen Dunkelheit und Licht sowie Tod und Leben eng beieinander. Auf die Dunkelheit des Todes Jesu an Karfreitag folgt das Licht der Auferstehung. Aus Trauer, Verzweiflung und Schuld folgt der Aufbruch in ein neues Leben. Das ist die frohe Botschaft des Osterfestes! Ostern ändert alles, hier und heute – für jeden persönlich. Das Leben mit Schwierigkeiten und Leid lässt uns meinen, die Dunkelheit hätte die Oberhand. Und angesichts globaler Katastrophen fällt es nicht leicht, das Licht zu sehen und Hoffnung zu haben. Ostern ändert alles! Durch das Licht weitet sich unser Blick, wir sehen plötzlich durch die Schatten. Ostern ändert unsere Richtung – hin zu dem, der den Neubeginn schenkt und hin zu unseren Mitmenschen.

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!

Die Lage im Jemen bleibt unverändert angespannt

Jemen ADRADie kriegerische Zerstörung der Infrastruktur, der steigende Bedarf an Hilfsgütern durch immer mehr Binnenvertriebene und die unzureichende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung lässt den Jemen nicht zur Ruhe kommen.

Durch den seit vier Jahren andauernden Krieg liegt die Wirtschaft und das Gesundheitswesen des kompletten Landes darnieder. Eine Cholera-Welle, nach 2016 und 2017 schon die dritte, bedroht die Bevölkerung erneut. Die hygienischen Zustände sind teilweise katastrophal, eine Müllentsorgung existiert nicht mehr. Und der Jemen ist generell ein wasserarmes Land. Aber wenn die Kanalisation durch den Krieg auch noch stark beschädigt ist oder zerstört wurde, dann können sich Krankheitserreger ungehindert vermehren. Das Abwasser gelangt ungefiltert auf die Felder. Die Menschen sind aber von den wenig übrig gebliebenen Erträgen abhängig. So bleibt ihnen oftmals gar nichts anderes übrig, als von diesen Feldfrüchten sich zu ernähren. Ein Teufelskreislauf.

ADRA steigert weiter die Hilfe

ADRA hat auf die erhöhte Krankheitsgefahr und auf den Ausbruch der Cholera-Welle bereits reagiert. Die Kapazitäten der eigenen Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen wurden erhöht, neue Behandlungsstationen aufgebaut, so dass mehr Menschen als ursprünglich geplant behandelt werden können. Zur Zeit gibt es zwar noch genügend Medikamente, die aus Deutschland eingeführt wurden. Aber alle Hilfsgüter können nur über den Seeweg importiert werden. Durch willkürliche Einfuhrbestimmungen und administrativen Hürden der jeweiligen Behörden kommt es immer wieder vor, dass drei oder vier Wochen ins Land gehen, bis die Medikamente zu den Bedürftigen kommen. All dies muss vorsorglich miteingeplant werden, ansonsten droht der totale Kollaps.

Dennoch stoßen auch unsere Mitarbeiter an ihre Grenzen. Neben der hohen körperlichen nimmt immer mehr die psychische Belastung zu. Tagtäglich müssen sie sich mit dem Elend, Krankheiten und sogar dem Tod auseinandersetzen. Gerade für die jemenitischen Helfer ist es schwer zu ertragen, wie ihre Landsleute leiden müssen.

Die Mehrheit der Menschen im Jemen kämpft immer noch jeden Tag ums Überleben. Mit Ihrer Spende geben Sie ihnen Hoffnung, gerade den Kindern, eine Zukunft zu haben.
Unter dem Stichwort „JEMEN“ können Sie helfen.

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Nach dem Zyklon Idai: Cholera, Malaria und Hunger bedrohen die Menschen

(Foto: BRIDGE Studios für ADRA Mosambik)

Update 12.04.2019: Nach dem Zyklon Idai benötigen die Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi dringend Hilfe! Nach dem verheerenden Sturm und dem darauf gefolgten Überschwemmungen bedrohen nun Krankheiten die Menschen. Darüber hinaus wurden viele Lebensmittelvorräte und Ernten zerstört. Es droht eine langfristige Hungersnot in den drei Ländern. ADRA hilft vor Ort.

Die Ausmaße des tropischen Wirbelsturms, der am 15. März auf die Küste Südostafrikas traf, übertrifft laut der Vereinten Nationen die schlimmsten Befürchtungen. Allein in Mosambik leben über 300.000 Familien in der betroffenen Region, 602 Todesfälle wurden gezählt. Der Wirbelsturm hat das Hab und Gut vieler Menschen vernichtet: Über 111.000 Häuser wurden zerstört, nahezu ebenso viele sind teilweise unbewohnbar.

Die hygienischen Bedingungen vor Ort sind schlecht. Es fehlt an sauberem Trinkwasser, die Cholera breitet sich aus. Bei der Cholera handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die entsteht, wenn Abwasser das Trinkwasser verunreinigt. Unbehandelt ist Cholera für Alte, Geschwächte und Kinder lebensbedrohlich, da der Körper viel Flüssigkeit verliert und stark austrocknet. ADRA hilft mit Aufklärung, Hygieneartikeln und Chlortabletten in den betroffenen Gebieten.

In Mosambik konnte ADRA dank großer Unterstützung von 4.072 bestätigten Cholerafällen 3.989 Patienten behandeln. Die Prävention von wasserübertragbaren Krankheiten wie Cholera mit Hygieneartikeln und Chlortabletten für einen Monat für eine Familie kostet rund 30 Euro.

Neben der Cholera bedroht ebenfalls Malaria die Bevölkerung. In stehenden Gewässern verbreiten sich Moskitos, die wiederum die Malaria-Erreger in sich tragen. Durch den Stich der Mücke kommt es zur Infektion. Davon gibt es bereits 7.500 gemeldete Fälle allein in Mosambik. Zur Bekämpfung der Malaria reicht es nicht aus, darauf zu warten, dass die überschwemmten Gebiete trocknen, ADRA verteilt in den betroffenen Gebieten Mückenspray und Moskitonetze. Mosiktospray und -netze kosten für einen Monat rund 20 Euro pro Familie.

Der Zyklon und die anschließende Flut haben nicht nur Wohnhäuser oder Schulen vernichtet, es wurden auch 715.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche vernichtet. Dabei handelt es sich um eine Fläche, die fast dreimal so groß ist wie das Saarland. Ernten und Lebensmittelvorräte wurden vernichtet. Dem Zyklon ist auch das Saatgut zum Opfer gefallen. Die kommende Pflanzperiode wird entscheiden, ob die Länder sich aus eigener Kraft werden versorgen können. Deshalb ist die Verteilung von Saatgut (Mais, Bohnen, verschiedene Gemüsesorten) wichtig und dringend. ADRA unterstützt die Saatgutverteilung und leistet Nothilfe mit der Verteilung von Lebensmitteln. Die Unterstützung einer Familie für einen Monat mit Lebensmitteln kostet 70 Euro. Bisher konnten mehr als 850.000 Menschen in Mosambik mit Nahrungsmittelhilfen erreicht werden, in den nächsten Monaten werden zirka 1,8 Millionen Menschen Lebensmittelhilfen in Anspruch nehmen müssen.

Ihre Spende ermöglicht dringend benötigte Soforthilfe für die Menschen in Südostafrika. Spenden Sie jetzt unter dem Stichwort „Zyklon Idai“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Wenn die Heimat verschwindet… durch Klimaveränderungen

Klimaveränderungen betreffen Menschen weltweit. Mancherorts ist es extreme Trockenheit und mangelnde Niederschläge, anderswo sind es Überschwemmungen oder häufige Taifune. Sie bedrohen Leben, aber auch Infrastruktur, Nahrungsmittelanbau, soziale Strukturen – Heimat.

Was ist für Dich Heimat? Vielleicht ist es ein Ort, an dem Du Dich sicher und geborgen fühlst. Dort, wo Deine Familie lebt oder wo Du herkommst. Eine Gegend, in der Du Dich auskennst, weißt, wo es sonntags frische Brötchen gibt und wer Deine Nachbarn sind. So unterschiedlich, wie sich dieser Ort für jeden anfühlt, so wird er in den Ländern der Welt von verschiedenen Phänomenen bedroht. Auf Fidschi sind es Klimaveränderungen, die ganz wörtlich zu einem Verschwinden von Heimat führen. Seit 1993 steigt hier der Meeresspiegel 6 Millimeter pro Jahr und das Wasser kommt immer näher – bei manchem steht es schon im Wohnzimmer. Es zwingt die Menschen nicht nur zum Zurückweichen ins Landesinnere, sondern zerstört durch seinen Salzgehalt auch Anbauflächen und bedroht damit die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Der Klimawandel bewirkt in dieser Region außerdem, dass Wirbelstürme an Intensität gewinnen. So zuletzt Zyklon Winston, der 44 Leben kostete und unzählige Häuser zerstörte. Die Versauerung der Ozeane führt dabei zum Absterben der an den Küsten von Fidschi beheimateten Korallenbänke. Gestoppt werden kann dies nur durch ein gemeinsames Handeln der Weltgemeinschaft. Doch auch lokal können wir aktiv werden: Indem wir Menschen gegen die Auswirkungen des Klimawandels stärken, klimaresistente landwirtschaftliche Methoden vermitteln, Katastrophenschutzpläne entwickeln und von Erosion bedrohte Küstenabschnitte wiederaufforsten. Unterstütze uns dabei! Damit Heimat nicht untergeht.

Unterstütze  unsere Projekte mit Deiner Spende. Unter dem Stichwort „HEIMAT“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Wir dürfen niemanden zurücklassen

Weltwassertag„Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. So lautet der Leitspruch für den Weltwassertag 2019, der am 22. März stattfindet.

Das Problem geht uns alle an

Über zwei Milliarden Menschen verfügen über keinen Zugang zur regelmäßigen Nutzung von sauberem Trinkwasser. Und für fast 4,5 Milliarden ist die sichere Verwendung von Sanitäranlagen nicht möglich. Laut Weltwasserbericht 2019 bedroht die Knappheit der Wasserressourcen aber auch die generelle Ernährung. Bis 2050, so rechnet man, könnte dadurch die weltweite Getreideproduktion um 40 Prozent sinken – bei einem weiteren prognostizierten Anstieg der Weltbevölkerung auf fast 10 Milliarden! Von den zu erwartenden Hygienemängel ganz zu schweigen…

Nur drei Prozent des Wassers auf der Erde ist süß

97 Prozent des Wassers ist Salzwasser. Circa zwei Drittel des Süßwassers sind in den Polkappen und Gletschern eingefroren: Tendenz stark fallend, da die Klimaerwärmung diese zum Schmelzen bringt und das getaute Wasser dadurch größtenteils durch den Abfluss in die Weltmeere nicht mehr genutzt werden kann. Es gilt, unsere Wasserreserven effizient zu nutzen, einzuteilen und gerecht aufzuteilen. Wieviel Wasser benötigen wir für Landwirtschaft, Industrie, Freizeit, Haushalt? Und wieviel Wasser benötigt die Natur, von der wir leben?

Ungleiche Wasservorräte – verursacht durch verschiedene Faktoren

In Afrika lebt die Hälfte der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser besitzen. Nur ein Viertel der Bevölkerung südlich der Sahara haben Zugang zu sauberem Trinkwasser und knapp 30 Prozent zu eigenen sanitären Anlagen.
Liegt das Problem in Afrika auch an klimatischen Gegebenheiten, so müsste man annehmen, dass hier in Europa dieses Problem nicht auftreten kann. Falsch gedacht! Zwar ist die Wasserknappheit in unseren gemäßigten Breitengraden aufgrund der Lage nicht so ausgeprägt, dennoch gibt es auch bei uns in Europa Regionen, in denen die Einwohner im wahrsten Sinne des Wortes jeden Tag um Wasser und Hygiene kämpfen müssen.

Ukraine – Krieg nicht nur um Land, sondern auch um Wasser

Das ressourcenreiche Land in Osteuropa hat ebenfalls Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Derzeit sind die Städte der östlichen Regionen im Kriegszustand und aufgrund der Kämpfe sind die Wasserversorgungssysteme teilweise oder völlig zerstört. Der mangelnde Zugang zu Wasser und seine schlechte Qualität gefährden die Gesundheit der Menschen in der Ukraine. Vor allem Alte und Kinder sind anfällig für Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden. Wir alle zusammen können das Leben von Menschen in Not verbessern! ADRA unterstützt Projekte in den Bereichen Wasser, Hygiene und Sanitär in der ganzen Welt. In der Ukraine hilft ADRA bei der Versorgung mit sauberem Trinkwasser und fördert gleichzeitig den Wiederaufbau und Isolation der Häuser und die Versorgung mit Kohle und Kesseln, um Häuser und Wasser in der kalten Jahreszeit erwärmen zu können.

Sie können ein Teil dieses Projektes sein, lassen Sie uns zusammen Menschen in Not helfen! (AUR und MSc)

Im Katastrophenfall schnell und effektiv Hilfe leisten

Aktion Deutschland Hilft mit ADRA

Gemeinsam bei Katastrophen Hilfe leisten – das ist das Ziel des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“. Nach dem Zusammenschluss von neun deutschen Hilfsorganisationen vor knapp 18 Jahren ist das Bündnis mittlerweile den Kinderschuhen entwachsen. „Zusammen wollen wir Menschen in der Not beistehen“, so Außenminister und Kuratoriumsvorsitzender Heiko Maas. ADRA ist Mitglied.

Im Einsatzfall koordinieren mittlerweile 23 Mitgliedsorganisationen ihre Maßnahmen, ergänzen ihre Kompetenzen und senken durch das gemeinsame Vorgehen die Kosten. Als Gründungsmitglied konnte ADRA schon zahlreiche Nothilfemaßnahmen mit Unterstützung des Bündnisses umsetzen. Dazu gehören zum Beispiel der Einsatz bei dem Taifun Haiyan auf den Philippinen 2013, die Projekte von „Gemeinsam für Flüchtlinge“ in der Flüchtlingskrise 2015 und die Nothilfe bei dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien im vergangenen Jahr. Durch das gemeinsame Auftreten in der Öffentlichkeit werden mehr Menschen erreicht und können über die Hilfsprojekte der Mitgliedsorganisationen informiert werden – so kennt man Aktion Deutschland Hilft zum Beispiel über die tagesschau. Die eingegangenen Spendengelder werden abhängig von Beteiligung und Größe unter den Organisationen aufgeteilt und kommen so dort an, wo sie dringend benötigt werden. (CLi)

https://www.aktion-deutschland-hilft.de/

Heizmaterial und Nahrungsmittelhilfe gegen den afghanischen Winter

Der Winter erreicht in Kabul und der Provinz Bamyan eisige Temperaturen. Die extreme Dürre des letzten Jahres erschwert die Situation der Binnenvertriebenen und Rückkehrer zusätzlich. ADRA hilft mit Heizmaterial und finanzieller Unterstützung zum Kauf von Lebensmitteln.

Die jahrzehntelang anhaltenden Konflikte und Gewalt haben in Afghanistan zu zahlreichen Vertreibungen und Fluchtwellen geführt. Verstärkt wurde der Effekt durch Naturkatastrophen und eine unzureichende Grundversorgung. 54,4 Prozent der Gesamtbevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Seit 15 Jahren stärkt ADRA vor allem Binnenvertriebene und Rückkehrer gegen den klirrend kalten Winter. In diesem Jahr bekommen sie außer Heizmaterial auch finanzielle Unterstützung für den Erwerb von Lebensmitteln – denn durch die extreme Dürre der letzten Saison sind die Menschen von Hunger bedroht. Dass sie den Betrag mittels einer ec-Karte bekommen, stellt sicher, dass sie genau die Lebensmittel kaufen können, die sie am dringendsten benötigen.

So können Sie das Winterhilfe-Projekt in Afghanistan unterstützen:

  • Stein- und Holzkohle für 1 Haushalt* für drei kalte Wintermonate: 33 Euro
  • Bargeldmittel zum Erwerb von Nahrungsmitteln für 1 Haushalt für sechs Monate: 70 Euro

>> Ihre Spende hilft – unter dem Stichwort „Winterhilfe“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Dieses Projekt wird gefördert von 

 

 

*Ein Haushalt besteht aus sieben Personen.