Landessammlung – ist doch nichts für mich!

Wieso eigentlich nicht?

Was ist die Landessammlung eigentlich? Der Ursprung liegt in einer Sammlung, die seit den 1980ern in den alten Bundesländern von der Freikirche durchgeführt wird. Es handelte sich dabei um eine Haustürsammlung. Wie der Name schon sagt, gingen Geschwister von Tür zu Tür und baten um Unterstützung für ein gemeinnütziges Projekt.

Mal ging es um Ziegen für Sao Tome, mal um Straßenkinder in Kiew, mal um das Mädcheninternat in Kajiado/Kenia oder auch um ein Hospiz in Lauchhammer, aber immer ging es darum, Menschen auf Notstände aufmerksam zu machen, und sie einzuladen, mit einer Spende etwas daran zu ändern. Manche Geschwister sammeln schon mehr als 30 Jahre und haben dadurch schon ihre „Stammspender“, andere fangen ganz neu an. Inzwischen ist ADRA für die Sammlung verantwortlich, gesammelt wird jedoch noch immer von den Kirchengemeinden. Nicht nur der Träger hat sich geändert, auch die Möglichkeiten an Spender heranzutreten wurde erweitert. Es gibt Sammler, die nur bei Firmen vorsprechen, andere sammeln unter Kollegen. Auch ein Fest in der Gemeinde zu veranstalten und den Erlös für das Projekt der Landessammlung zu verwenden ist eine Möglichkeit. Ein Stand auf einem Floh- oder Weihnachtsmarkt zugunsten eines Projektes kann ebenso einiges an Spenden einbringen. Auch kleine Konzerte waren für den ein oder anderen eine Möglichkeit aktiv zu werden. Die Sammelzeiten wurden verlängert und es ist sogar möglich ein soziales Projekt Eurer Wahl zu fördern. Sprecht uns an, wenn ihr ganz neue Ideen habt. Wir rufen euch auf, dabei zu sein und etwas zu bewegen. Die Landessammlung zeigt sich 2020 im neuen Gewand und bietet bestimmt auch etwas für Dich und Dich oder Dich.
P.S. Im nächsten Heft können wir euch weitere Daten und Fakten zur Sammlung 2019 und 2020 liefern. Wir unterstützen euch mit Informationsmaterialen, Plakaten, Pressemitteilungen und vielem mehr.
Kontakt: Liane Gruber, Tel: 06151 811 5-55
>> zum Spendenformular

Covid-19 Update: Es trifft die Ärmsten zuerst

Als Katastrophenhilfeorganisation sind wir es gewohnt in extremen Situationen zu reagieren. Im „Normalfall“ findet die Katastrophe jedoch nicht zeitgleich auf der ganzen Welt statt. Doch mit Leidenschaft und Nächstenliebe schafft es ADRA den Menschen in der Krise beizustehen. Wir geben euch hier regelmäßige Updates über unsere Arbeit.

Das Netzwerk funktioniert!
ADRA besteht aus zahlreichen eigenständigen Länderbüros auf der ganzen Welt. Deshalb ist ADRA im Katastrophenfall gut aufgestellt. Auch in dieser Katastrophe steht das Netzwerk einander bei. So war ADRA Deutschland einer der ersten Unterstützer eines internationalen Einsatzes für die Region Wuhan, China.

Im Jemen ist ADRA Deutschland ein führender Akteur im Gesundheitssektor des Landes. Obwohl ein blutiger Bürgerkrieg herrscht, bereiten sich die ADRA-Medizinerinnen und Mediziner auf die Ankunft des Virus vor. Es werden erste Schutzräume in den ADRA-Krankenhäusern geschaffen.

In Somalia ist ADRA Deutschland an der Seite von ADRA Somalia daran beteiligt Schulen zu bauen, betreibt selbst Schulen und ist federführend bei der Erstellung eines einheitlichen Lehrplans. Seit vergangener Woche sind die Schulen geschlossen, die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst bis Anfang April zu Hause bleiben. Allerdings geht der Schulneubau weiter. Wir hoffen, dass nach der Krise mehr Schüler in die Schulen gehen, als vor dem Ausbruch.

Am 16. März hat Peru für 15 Tagen den nationalen Notstand erklärt und eine Quarantäne verhängt. Davon betroffen ist auch das ADRA-Projekt zum Anbau und Vermarktung von Bio-Quinoa.

Liebe Freundinnen und Freunde von ADRA, wir arbeiten weiter! Das Virus trifft die ärmsten Menschen, diejenigen ohne ausreichend Nahrung, Wasser und ohne ausreichend medizinische Versorgung am härtesten. Wir stehen fest an ihrer Seite.

Die Arbeit geht weiter, wir sind dazu auf eure Unterstützung angewiesen. Mit eurer Spende könnt ihr hier helfen >> zum Spendenformular

Freundschaft zwischen Völkern – „Aktion Kinder helfen Kindern!“ macht es möglich

Die 20. „Aktion Kinder helfen Kindern!“ war ein großer Erfolg. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Paketmenge um mehr als 600 Pakete an und knackte die Marke von 35.000 Paketen. ADRA-Kollegen aller Zielländer bedanken sich herzlich im Namen der Kinder und ihrer Angehörigen.
Auch E-Mails mit Dank erreichten uns aus Bosnien-Herzegowina oder dem Kosovo. Eine Mutter aus Sarajewo schrieb sogar, dass sie zwei Pakete für ihre beiden Kinder vor der Haustür gefunden hatte und bedankte sich herzlich dafür. Auch Eltern aus Srpče im Kosovo meldeten sich dankbar gleich am Tag nach der Paketverteilung. Organisationen aus verschiedenen Ländern fragen direkt bei ADRA Deutschland an und wollen gern Teil dieser wunderbaren Aktion werden. Die Freude über die Geschenke ist ein großartiges Mittel der Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg.

Neben dem Erlernen sozialer Kompetenzen wie den Einsatz für andere Menschen oder das Teilen und Abgeben, will die Aktion auch den Friedensgedanken fördern. Wenn sich Menschen verschiedener Länder gegenseitig beschenken und grüßen, entsteht Verbundenheit, die über viele Jahre trägt. Davon zeugt auch die ungebrochene Begeisterung für den Kreativwettbewerb: 118 Bilder kamen zur Abstimmung. Das ist neuer Höchststand! Die Gewinner werden auf unserer Aktionshomepage vorgestellt. Das neue Berichtsheft und die DVD sind voraussichtlich Anfang April fertiggestellt. Alle Berichte werden auch online verfügbar sein.

Unterstützen Sie die Arbeit für Kinder in Osteuropa mit Ihrer Spende. >> zum Spendenformular

Die Erde ist unsere Umwelt

Crescence lebt am Rande des 400 Quadratkilometer großen Kibira Nationalparks im Nordwesten von Burundi. Der Nationalpark mit seinem großen Baumbestand ist Lebensraum vieler Säugetiere und über 200 Vogelarten. Burundi ist eines der dichtesten besiedelten Länder der Welt, aber gleichzeitig eines der kleinsten Länder Afrikas.
Ein hohes Bevölkerungswachstum erschwert die ohnehin schlechte Ernährungssituation im Land. Wasserknappheit, Dürren und Wüstenbildung gefährden die Ernten. Wüstenbildung wird immer vom Menschen mit beeinflusst, beispielsweise direkt durch Ausdehnung von Acker- oder Siedlungsflächen oder indirekt durch den Klimawandel. Crescence und ihre Familie haben viele Jahre nur in der Regenzeit Gemüse angebaut. Viel zu wenig Ertrag für die ganze Familie, um sich das ganze Jahr ausreichend ernähren zu können. „Viele aus unserem Dorf mussten in den Trockenzeiten in den Regenwald gehen, um etwas zu Essen zu finden. Das hatte zur Folge, dass wir unsere Umwelt zerstört haben“, bedauert Crescence. „Heute haben wir Dank ADRA keinen Mangel an Wasser und können die Felder das ganze Jahr bewässern“.

ADRA hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für 20.000 Haushalte Maßnahmen wie Hausgartenprogramme, Tröpfchenbewässerungsanlagen oder das Anpflanzen von Agroforstflächen auf erosionsgefährdeten Böden umgesetzt. Und damit nachhaltig Mensch und Natur geholfen.
Sei Teil der weltweiten ADRA-Familie und fördere die Arbeit von ADRA mit deiner Spende unter dem Spendenstichwort „Klima“! >> zum Spendenformular

Kambodscha – Mit Vielfalt die Ernährungssituation verbessern

Das südostasiatische Land wurde durch die Roten Khmer, die das Land von 1975 bis 1979 totalitär regierten, in seinen Grundfesten erschüttert. Nach Schätzungen sind den Roten Khmer 1,7 bis 2,2 Millionen Menschen zum Opfer gefallen. Zu den Opfern zählten auch Lehrerinnen und Lehrer und beinahe die gesamte intellektuelle Elite des Landes. Die Befölkerung lebt überwiegend von der Land- und Forstwirtschaft, doch Rodungen und Überfischung gefährden die Ökosysteme und Lebensgrundlage der Menschen.

In den ländlichen Gebieten Kambodschas herrscht oft Nahrungsunsicherheit. Kinder und Erwachsene haben keinen Zugang zu einer ausreichenden und ausgewogenen Ernährung und sind unterernährt. Im Rahmen des Projektes „Food Security and Nutriti­on for All“ unterstützt ADRA Deutschland die Men­schen dabei, Maßnahmen zu ergreifen, um ihnen eine vielseitigere Ernährung zu ermöglichen.
So wurden beispielsweise 122 Frauen und Män­ner zu Ernährungsberatern weitergebildet. Diese Be­rater leiten wöchentliche Treffen mit festen Gruppen in den Dörfern, sogenannte Reflexionskreise, und ge­ben ihr Wissen zu Ernährung und Hygiene weiter. Es wird über exklusives Stillen gesprochen, darüber wie man die Nährstoffdichte erhöhen kann und welche Hygienemaßnahmen man in der Küche und rund um die Kinder ergreifen sollte.
Durch ADRAs Unterstützung konnten außerdem Dorfbewohner zu Bäuerinnen und Bauern ausgebil­det werden. Sie verfügen jetzt über Kleingärten und über Kenntnisse darüber, wie man in den Gärten die Erde vorbereitet, unterschiedliche Gemüsearten säht, sie biologisch düngt und pflegt. So sind diese Men­schen jetzt in der Lage, die wirtschaftliche und gesund­heitliche Situation ihrer Familien zu verbessern.
In anderen Familien tragen Vieh- und Fischzucht zu besseren Lebensverhältnissen bei. Hier vermittelte ADRA Wissen zur Futterherstellung, medizinischen Versorgung und Pflege der Tiere.

Im Rahmen dieses Projekts wurde außerdem eine Kooperation zwischen den Gesundheitszentren vor Ort und ADRA Kambodscha entwickelt. Dabei werden Kinder regelmäßig gewogen und gemessen, mit dem Ziel, die Zahl der unterernährten Kinder stark zu verringern. Stark untergewichtige Kinder werden in die Gesundheitszentren weitergeleitet, um dort ein Reha­bilitationsprogramm zu durchlaufen.
Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass ADRA und die Health Centers vor Ort unterschiedliche Messmethoden anwendeten. Dadurch wurden in einigen Fällen die von ADRA als akut untergewichtig eingestuften Kinder von den Gesundheitszentren nicht als solche gesehen und damit nicht in Behandlung genommen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, Lösungen in den Dörfern selbst zu finden und bestärkt ADRA in der Umsetzung eines Programms, bei dem die Kinder und die Essgewohnheiten von Familien in demselben Dorf mit einander verglichen werden. So können die Familien miteinander lernen und selbstständig zu Lösungen gelangen.

Kambodscha
– Hauptstadt: Phnom Penh
– Amtssprache: Khmer
– Durchschnittsalter: 25 Jahre
– Einwohnerzahl: 16 Millionen

 

                                                  

 

Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA, um die Lebensgrundlage der Menschen in Kambodscha zu sichern.
>> zum Spendenformular

Äthiopien – Existenzsicherung für nomadische Viehzüchter

Die Region Afar im Nordwesten Äthiopiens zählt zu einem der heißesten und trockensten Orten der Erde. Die Meschen in der schwach entwickelten Region leben von der Landwirtschaft und Viehzucht, größententeils als nomadische Viehzüchter. Sie ziehen von Ort zu Ort, um Grasweiden für ihre Tiere zu finden. Doch immer häufiger bleibt der Niederschlag aus.

Weideland sichert die Existenz der umherziehenden Viehzüchter, wird aber durch die Klimaveränderungen immer knapper. Durch den Mangel an Gras und Wasserstellen kommt es zu Spannungen in einer von Konflikten geprägten Region. Um den Konflikten zuvorzukommen und auch den Menschen mehr Sicherheit zu bieten, führt ADRA Deutschland in dieser Region ein Vier-Komponenten-Projekt durch.

Die erste Komponente umfasst die Einführung neuer landwirtschaftlicher Methoden. Moderne Werkzeuge und Saatgut werden an die Bewohner verteilt und sie werden in modernen landwirtschaftlichen Arbeitsweisen geschult. Unser langfristiges Ziel besteht darin, weitläufige trockene Flächen wieder zu begrünen, indem der Boden aufgelockert wird, die Flächen umzäunt und trockenresistente Pflanzen angebaut werden.

Die zweite Komponente ist die Tiergesundheit. Das Vieh bildet den Lebensmittelpunkt der meisten Familien in Afar. Während und nach den Dürreperioden sterben viele Tiere beispielsweise an Wurmerkrankungen. Jedes gestorbene Tier bedeutet einen großen Verlust für die Familien. ADRA hat Tierpfleger ausgebildet, die Impfungen und einfache Behandlungen durchführen können. Durch eine Startfinanzierung von ADRA konnten eine Tierbehandlungseinrichtung und eine Tierapotheke aufgebaut und eingerichtet werden. Die Gesundheitseinrichtungen werden nun von staatlichen Behörden weiterfinanziert. Der Apotheker hat sich selbstständig gemacht und versorgt die Bewohner mit Medikamenten.

In einigen Dörfern wurden drittens Spar- und Kreditgruppen aufgebaut. Diese Projektkomponente richtet sich gezielt an Frauen, die ihr Geld sparen und auch kleine Kredite aufnehmen können. Das geliehene Geld kann in Vieh oder in den Aufbau eines eigenen Geschäfts investiert werden. ADRA fördert in diesem Rahmen Trainings, bei denen vermittelt wird, wie man ein eigenes Business aufbaut. So wurden zum Beispiel zwei Getreidemühlen errichtet, die von Frauen betrieben werden.

Zu guter Letzt konnten in drei Dörfern Wasserversorgungssysteme gebaut werden; eine große Entlastung für die Menschen, da sie nun ausreichend Wasser für ihr Vieh, ihre Landwirtschaft und ihre Familien zur Verfügung haben. Für das Vieh wurden Tränkebecken gebaut. Zurzeit werden die Wasserpumpen in den Anlagen noch mit Diesel-Motoren betrieben, in Zukunft soll dies mit Hilfe von Sonnenenergie passieren.

Die Menschen in Afar leben in schwierigen Wetterverhältnissen und sind daher immer wieder in Konflikte um Weideland und Wasser involviert. ADRA unterstützt die Menschen, weniger abhängig von diesen knappen Ressourcen zu werden.

Afar:
– Fläche: 96.707 km²
– Einwohner: 1.411.092 (2007)
– liegt im Norden Äthiopiens, angrenzend an Eritrea und Dschibuti

                                            

Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA, um den Menschen in Äthiopien das Leben zu erleichtern. >> zum Spendenformular

Jemen – der vergessene Krieg

Seit dem Jahr 2015 herrscht im Jemen ein blutiger Krieg, ausgetragen auf dem Rücken der Bevölkerung. Ein Krieg, der die Infrastruktur und die Verwaltung des Landes zerstört und noch immer viele Menschen vertreibt. Vier von fünf Menschen im Jemen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mehr als die Hälfte aller Gesundheitseinrichtungen im Land funktioniert nicht mehr. Der Zugang zu Medikamenten ist kaum möglich.

Seit 2012 ist ADRA Deutschland einer der Protagonisten im Wiederaufbau des Gesundheitssystems im Jemen. So stellt ADRA umfassende lebensrettende Gesundheits- und Ernährungshilfe für fast eine halbe Million Menschen in Al-Hudaydah, Hajjah und Saada bereit. Durch die Einführung einer medizinischen Grundversorgung, die zunächst im ADRA Krankenhaus Kamaran umgesetzt und langfristig landesweit zugänglich sein soll, werden grundlegende Gesundheitsbedürfnisse gestillt. Ein Baustein des Engagements ADRAs im Jemen ist die Hilfe zur Selbsthilfe mittels Gesundheitsschulungen. Patientinnen und Patienten und deren Angehörige erhalten in den Wartebereichen der Krankenhäuser und Gesundheitszentren Schulungen über Gesundheitsthemen. Davon profitierten im Jahr 2018 über 30.000 Menschen.
Wiederkehrende Cholera-Epidemien sind für die Kliniken eine Herausforderung. Allein im Krankenhaus Kamaran wurden im vierten Quartal 2018 über 750 Patienten mit dieser Durchfallerkrankung behandelt. Die Cholera-Ausbrüche gehen zurück auf verunreinigtes Trinkwasser, um dem zuvorzukommen werden präventiv Hygieneschulungen durchgeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von ADRA im Jemen liegt auf Schwangeren und stillenden Müttern mit ihren Babys und Kleinkindern. Wir versorgen Mütter und ihre Kinder bei Krankheiten und Unterernährung. Mangel- und Unterernährung können bei Kleinkindern zu Entwicklungsverzögerungen oder dauerhaften physischen und geistigen Einschränkungen führen. Um sie kümmert sich ADRA ganz besonders. Dies geschieht sowohl ambulant als auch stationär. Bisher konnten dadurch 8.000 Menschen stabilisiert und gerettet werden.
Nach dem Vorbild des gut funktionierenden ADRA Krankenhauses Kamaran soll nun auch ein Krankenhaus in der Region Saada ausgebaut werden. Gut eingerichtet und mit adäquatem Fachpersonal, einer Apotheke und einem Medikamentenlager ausgestattet, soll dieses Krankenhaus für die medizinische Versorgung vieler Patienten sorgen.
In Zeiten von Not und Armut stellt eine medizinische Versorgung das Überleben sicher. Solange die Infrastruktur im Jemen brachliegt, sind die Menschen besonders im Gesundheitsbereich auf humanitäre Hilfe angewiesen. Als zweitgrößte Hilfsorganisation im Jemen setzt sich ADRA dafür ein, das Leid der Menschen durch die gesundheitliche Versorgung zu mindern und unterstützt nachfolgende Generationen, eine Perspektive für die Zukunft zu bekommen.

ADRA Jemen ist:

  • seit 1995 im Einsatz
  • in 15 Regionen
  • mit 20 Projekten
  • 1500 Mitarbeitern
  • mit einem internationalen Team
  • für 2 Millionen Begünstigte aktiv

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Unterstüzten Sie die Arbeit von ADRA, um Menschen in vergessenen Krisen wieder Hoffnung zu schenken. >> zum Spendnformular