Heizmaterial und Nahrungsmittelhilfe gegen den afghanischen Winter

Der Winter erreicht in Kabul und der Provinz Bamyan eisige Temperaturen. Die extreme Dürre des letzten Jahres erschwert die Situation der Binnenvertriebenen und Rückkehrer zusätzlich. ADRA hilft mit Heizmaterial und finanzieller Unterstützung zum Kauf von Lebensmitteln.

Die jahrzehntelang anhaltenden Konflikte und Gewalt haben in Afghanistan zu zahlreichen Vertreibungen und Fluchtwellen geführt. Verstärkt wurde der Effekt durch Naturkatastrophen und eine unzureichende Grundversorgung. 54,4 Prozent der Gesamtbevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Seit 15 Jahren stärkt ADRA vor allem Binnenvertriebene und Rückkehrer gegen den klirrend kalten Winter. In diesem Jahr bekommen sie außer Heizmaterial auch finanzielle Unterstützung für den Erwerb von Lebensmitteln – denn durch die extreme Dürre der letzten Saison sind die Menschen von Hunger bedroht. Dass sie den Betrag mittels einer ec-Karte bekommen, stellt sicher, dass sie genau die Lebensmittel kaufen können, die sie am dringendsten benötigen.

So können Sie das Winterhilfe-Projekt in Afghanistan unterstützen:

  • Stein- und Holzkohle für 1 Haushalt* für drei kalte Wintermonate: 33 Euro
  • Bargeldmittel zum Erwerb von Nahrungsmitteln für 1 Haushalt für sechs Monate: 70 Euro

>> Ihre Spende hilft – unter dem Stichwort „Winterhilfe“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Dieses Projekt wird gefördert von 

 

 

*Ein Haushalt besteht aus sieben Personen.

GEMEINSAM für andere da sein!

Es tut gut, dass Du uns unterstützt! Das erfahren wir immer wieder bei ehrenamtlichen Einsätzen für die „Aktion Kinder helfen Kindern!“, in den ADRAshops und bei Veranstaltungen für ADRA in den Gemeinden, auf Messen oder Kongressen. Gemeinsam können wir viel bewegen!

In der bundesweiten Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“ haben viele gemeinsam über mehrere Jahre einen wertvollen Beitrag zur Integration Geflüchteter in Deutschland geleistet. Diese Aktion wurde möglich, weil sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das Adventwohlfahrtswerk (AWW), die Theologische Hochschule Friedensau und ADRA Deutschland e.V. zusammengeschlossen haben und gemeinsam Ressourcen bündeln konnte. Denn: Niemand verlässt freiwillig seine Heimat. Krieg, Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung sind die häufigsten Fluchtursachen, aber auch Hunger, Naturkatastrophen und Perspektivlosigkeit. Laut der Vereinten Nationen leben 85 Prozent der Geflüchteten in Entwicklungsländern, davon sind 52 Prozent Kinder. ADRA unterstützt Geflüchtete und ihre Gastkommunen in Thailand, Somalia, Nigeria, Afghanistan, der Ukraine, im Jemen, Mittelmeer und in Deutschland. Damit ADRA gemeinsam mit seinem weltweiten Netzwerk neue Perspektiven für Menschen in Not schaffen kann. Dank Deiner Hilfe!

Unterstütze unsere Arbeit mit Deiner Spende.

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Kinderrechte stärken in Albanien

Arbeitslosigkeit und Armut sind in Albanien ein großes Problem. Kinder armer Familien haben keinen Anteil an Dienstleistungen wie Gesundheit und Bildung und sie sind gefährdet, ausgebeutet und missbraucht zu werden. Etwa 12 Prozent der Kinder müssen arbeiten, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. ADRA ist in zwei Bezirken im Norden Albaniens im Bildungssektor aktiv.

Für Kinder ist Albanien eines der gefährlichsten Länder Europas. Sie sind gefährdet durch Diskriminierung, Missbrauch, Ausbeutung und Kinderarbeit. Ein Viertel der Bevölkerung lebt in Armut, vor allem Mädchen aus entlegenen ländlichen Gebieten und Kinder ethnischer Minderheiten sind betroffen. ADRA setzt genau hier an: Gemeinsam mit Partnern und Eltern schützt ADRA in Nordalbanien gefährdete Kinder und setzt sich dafür ein, dass sie Zugang zu Bildungseinrichtungen erhalten. Mit Bildung kann der Kreislauf der Armut langfristig durchbrochen werden! Durch Nachhilfe von ehrenamtlichen Studenten wird die Integration benachteiligter Kinder gefördert, gleichzeitig erhalten diese Übung im Unterrichten. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie gemeinsam mit unterschiedlichen Unterstützern Perspektiven für die Zukunft geschaffen werden können.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.

>> Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, zusammen mit unseren Partnern, Studenten und den Eltern Kinder in Albanien zu fördern! Unter dem Stichwort „GEMEINSAM“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Keine Hoffnung für den Jemen? Der Kampf gegen den Hunger geht weiter

Seit vier Jahren befindet sich der Jemen im Krieg. Die Folgen für die Bevölkerung sind groß, sie leben mit Zerstörung, Angst und Mangel: Mangel an sauberem Trinkwasser, Nahrung, Medikamenten und medizinischer Versorgung. Fast 16 Mio. Jemeniten leiden Hunger.

Nur knapp die Hälfte der medizinischen Einrichtungen sind arbeitsfähig. Dringend benötigte Materialien und Lebensmittel müssen aus dem Ausland angeliefert werden, da die eigene Produktion und Versorgung nicht ausreicht. Wiederkehrende Hafenblockaden erschweren die Hilfslieferungen lebensnotwendiger Mittel zusätzlich.

Über 22 Mio. Kinder, Frauen und Männer benötigen humanitäre Hilfe

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ADRA im Jemen sind immer noch einem hohen Sicherheitsrisiko während ihrer Arbeit ausgesetzt. Dabei steigen die Patientenzahlen in den medizinischen Einrichtungen, die noch arbeitsfähig sind, weiter an. Zur Eindämmung von Cholera und Diphterie wird im Kamaran-Krankenhaus im Norden des Landes ein separater Eingang geplant, damit andere Patienten nicht angesteckt werden. In den Wartebereichen der medizinischen Einrichtungen werden von ADRA erfolgreich Gesundheitsschulungen durchgeführt, um Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein zu fördern. In den letzten zwei Jahren haben wir 57.786 Personen durch diese Gesundheitsschulungen erreicht. Schulungen von medizinischem Personal in psychologischer Erster Hilfe wurden bereits erfolgreich abgeschlossen.

Durch die große Unterstützung mit Spendengeldern konnte ADRA im Jemen seine Hilfsleistungen deutlich ausweiten. ADRA ist inzwischen die zweitgrößte Hilfsorganisation vor Ort und stellt in einer der ärmsten Regionen im Norden des Landes lebensrettende Gesundheits- und Ernährungshilfe für etwa 445.150 Menschen bereit. „Der Jemen ist weiterhin von Importen abhängig“, so Nikolaus Kirchler, Nothilfekoordinator von ADRA Deutschland, „mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind auf Hilfe von außen angewiesen. Eine Hungerkatastrophe steht bevor, aber wir haben jetzt noch die Chance, das Schlimmste abzuwenden!“ ADRA konnte bisher 1.428 schwer und 3676 moderat unterernährte Kinder sowie 2.372 Schwangere und stillende Mütter mit Aufbaunahrung behandeln.

Der Kampf gegen die Hungersnot geht weiter 

Nach Analysen der Vereinten Nationen werden in Kürze über 20 Mio. Jemeniten von der Hungerskatastrophe betroffen sein, wenn keine humanitäre Nahrungsmittelhilfe geleistet wird!  Drei von vier Personen wissen nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollen. Zudem infizieren sich aktuell jede Woche 10.000 Personen mit Cholera; das ist eine tödliche Gefahr für geschwächte Menschen. Der UN-Nothilfekoordinator Marc Lobcock warnt: „Wir könnten den Kampf gegen den Hunger verlieren. Die Lage hat sich in den letzten Wochen auf alarmierende Weise verschlechtert.“

Bitte unterstützen Sie ADRA bei dieser wichtigen Arbeit! Gegen den Hunger. Für die Menschen im Jemen.
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GEMEINSAM für Menschen in Not!

Damit die Projekte von ADRA Menschen wieder hoffen lassen können, braucht es ein starkes Netzwerk, kompetente Partner und unzählige Engagierte. Gemeinschaftlich kommen wir weiter und die Hilfe dorthin, wo es dringend nötig ist. Darum starten wir ins neue Jahr – GEMEINSAM!

Der Jahreswechsel ist eine Zeit, in der wir uns sortieren können und in der wir reflektieren, was das vergangene Jahr gebracht hat. Endlich hatten wir Gelegenheit, ein wenig durchzuatmen, uns auf unsere Ziele rückzubesinnen und neue Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Dass sich Neues leichter gemeinsam begeht, das sehen wir, wenn wir uns zu Silvester miteinander verabreden, gemeinsam essen, beten, lachen und das Feuerwerk bestaunen. Gemeinschaft macht stark, im Kleinen wie im Großen, gibt uns Sinn und Halt und geleitet uns durch schwere Zeiten. Gemeinschaft multipliziert und potenziert unsere Bemühungen – auch diejenigen, den Menschen wieder Hoffnung zu geben. Denn mit diesem Anliegen sind wir nicht alleine. Freiwillige Helfer überall auf der Welt, Bündnispartner in Deutschland, das Netzwerk aus über 130 ADRA-Büros, Aktionsgruppen beim Sammeln der Pakete für Kinder in Osteuropa, staatliche Geldgeber, andere Hilfsorganisationen und der Spender jeder noch so kleinen Summe: Gemeinsam ziehen wir an einem Strang, wenn es darum geht, unsere Mitmenschen zu unterstützen.

In den nächsten Monaten werden wir verstärkt darüber berichten, wie verschiedene Akteure gemeinsam wirken, damit unsere Hilfsprojekte weltweit erfolgreich sein können. Denn es gibt noch viel zu tun.

Lassen Sie es uns gemeinsam anpacken!

>> Mit Ihrer Spende können Sie aktiv mithelfen! Unsere Projekte weltweit unterstützen Sie unter dem Stichwort „GEMEINSAM“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Gemeinsam doppelt wirksam bei Katastrophen
Besonders in Katastrophenfällen wird deutlich: Gemeinsam können wir mehr erreichen! Bei Katastrophen erhalten die ADRA-Büros Verstärkung aus dem ADRA-Netzwerk. Ein internationales Einsatzteam reist an. Mit einem Betrag, der speziell für Notfälle zur Verfügung steht, kann sofort ‚Erste Hilfe‘ geleistet werden – in Indonesien wurden so nach dem Tsunami im September 3.000 Notzelte verteilt. Spenderinnen und Spender machen es gemeinsam mit Partnern wie der Europäischen Kommission möglich, dass Anschlussprojekte gestartet werden können, wie z.B. die Verteilung von Nahrungsmitteln und Hygiene-Sets in Indonesien. Denn die Hilfen der großen Geldgeber sind an private Spenden geknüpft – so hilft jeder gespendete Euro gleich mehrfach!

Mehr Informationen zu den Hilfsmaßnahmen auf Sulawesi finden Sie in diesem Artikel.

Das Projekt wird gefördert durch 

Solarlampen als Bildungshelfer in Somalia

Bildung verhindert Armut – doch es sind viele Faktoren, die Bildungschancen von Kindern weltweit negativ beeinflussen. Eine gerechte und hochwertige Bildung ist eines der Entwicklungsziele der UN. ADRA setzt sich dafür ein und sorgt in Somalia dafür, dass Schüler abends noch lernen können.

Gibt es eine Schule in erreichbarer Nähe? Muss das Kind bei der Versorgung der Familie oder im Haushalt mithelfen? Sind die Lehrer qualifiziert und die Schulgebühren leistbar? Dass ein Kind zur Schule gehen kann, ist von vielen Dingen abhängig. Manches lässt sich auch erst auf den zweiten Blick erkennen. So zum Beispiel, dass junge Frauen oft wegen fehlender Sanitäranlagen oder mangels Hygiene-Utensilien während ihrer Periode zuhause bleiben müssen und wertvollen Unterricht verpassen.

Aufgrund der großen Bandbreite an Faktoren, die einen Schulbesuch verhindern, unterstützt ADRA Bildungsprojekte in Äthiopien, Somalia und Kenia auf vielfältige Art und Weise. Dazu gehören der Bau und die Renovierung von Schulen, das Erstellen von Lehrplänen, die Versorgung der Kinder in Dürrephasen, aber eben auch, dass ausreichend Sanitäranlagen entstehen – die sich in der Nähe der Schulgebäude befinden, damit besonders Schülerinnen vor Übergriffen auf dem Weg dorthin geschützt werden.

Solarlampen für Schüler aus ärmeren Verhältnissen

Auch an die Lernsituation zuhause wird gedacht: Wenn in Somalia um 18 Uhr die Sonne untergeht, können Schüler aus armen Verhältnissen oft keine Hausaufgaben mehr erledigen, weil sie keinen Strom oder keine Lampen haben. Tagsüber müssen sie aber im Haushalt oder auf dem Feld mitarbeiten und kommen nicht zum Lernen. In dem Bildungsprojekt bekommen sie deshalb eine Solarlampe, die auch abends noch die Hütte erhellt, ohne dabei so gesundheitsschädlich und gefährlich zu sein wie offenes Feuer oder Kerosinlaternen.

Bereits mit einer Spende von 30 Euro kann den Schülern eine langlebige Solarlampe zur Verfügung gestellt und ihre Zeit zum Lernen verlängert werden!

>> Mit Ihrer Spende schaffen Sie Bildungschancen in Afrika! >> ZUM SPENDENFORMULARStichwort „AFRIKA“ 

Besser lernen durch neue Schulausstattung

©Daniela CanedoNicht überall auf der Welt herrschen die gleichen Bildungsbedingungen – dabei trägt Bildung maßgeblich zu den Chancen und dem Wohlergehen eines Menschen bei. ADRA renoviert in Äthiopien eine Schule und stattet diese aus. So erhalten mehr Kinder Zugang zu Bildung – in einem angemessenen Umfeld.

Bildung ist ein Menschenrecht – und dieses gilt für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion oder Vermögen. Dennoch sind die Chancen auf Bildung weltweit nicht für alle Menschen gleich. So zum Beispiel in Äthiopien: Zwar hat sich die Anzahl der Mädchen und Jungen, die die Grundschule besuchen, wesentlich gesteigert, doch nur etwa 53 Prozent der Schülerinnen und Schüler können diese beenden*. Nicht mehr als 38,5 Prozent erhalten eine Sekundarschulbildung. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Damit es nicht an den Umständen liegt, in denen die Schüler lernen, renoviert ADRA an der Mekele Adventist School baufällige Klassenräume. Die Nachfrage nach Sekundarbildung ist sehr hoch, doch die Schule konnte unter anderem wegen der Schäden am Schulgebäude keinen Oberstufen-Unterricht mehr anbieten. Das hat Folgen für die lokale Bevölkerung, da sich viele die hohen Gebühren der anderen High-Schools nicht leisten können oder diese zu weit entfernt liegen.

Neue Schreibtische werden zur Verfügung gestellt und die Bibliothek wird mit zusätzlichen Stühlen, Tischen, Regalen und Büchern ausgestattet. Das Labor erhält einen Computer, Regale und Lernmaterialien und das IT-Center wird mit einem Computer, einem Drucker, Tischen und Stühlen ausgestattet. So können die Schüler selbstständig und praxisorientiert lernen. Darüber hinaus schützt nun ein neuer Zaun die Schule.

Mit diesen Beträgen können die Chancen von äthiopischen Schülern verbessert werden:

  • 1 Schulstuhl 30 Euro
  • 1 Schultisch mit 2 Stühlen 120 Euro
  • 1 Tafel mit Kreideset und Tafelschwamm 220 Euro
>> Schenken Sie zu Weihnachten Bildung in Afrika: >> ZUM SPENDENFORMULAR, Stichwort „AFRIKA“

*Quelle: Auswärtiges Amt (2014)