Die Würde der Frauen in Westkenia schützen

Um die Situation für junge Frauen in Westkenia zu verbessern, bietet ADRA Mädchen, ihren Familien und den Dorfgemeinschaften Schulungen an, die über die Gefahren einer Beschneidungszeremonie bei jungen Frauen aufklären.

In den Dorfgemeinden symbolisiert diese Zeremonie den Übergang eines Mädchens zur Frau, jedoch leiden die jungen Frauen ein Leben lang unter den Folgen.
Das Projekt wird gemeinsammit den lokalen Gemeinden durchgeführt.
Aufklärung, Diskussionen und Weiterbildungen der Gemeinden über Menschen-, Frauen- und Kinderrechte stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Seit über 15 Jahren klären wir mit unseren Partnern über die Folgen von Beschneidung in Kenia auf und streben ihre endgültige Abschaffung an. Gemeinsam mit unseren Spenderinnen und Spendern möchten wir Mädchen und junge Frauen besser schützen und begleiten.

ADRA trauert um verunglückte Kollegen im Jemen

Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freunde von ADRA,

Am 27. Mai 2021 hat ADRA Jemen einen schrecklichen Verlust erlitten. Der ADRA-Mitarbeiter Ahmed Mohammed Fare’e und sein Fahrer Aref Al-Sobaihi sind in der Folge eines Autounfalls verstorben. Sie befanden sich auf dem Weg zu unserem Projektgebiet im Süden des Jemens. Diese Verluste haben uns schwer getroffen. Wir möchten den Familien und Angehörigen der Verstorbenen Kollegen unser Beileid aussprechen.

Die Leidenschaft und Nächstenliebe, mit der unsere Kolleginnen und Kollegen in Krisengebieten ihre Arbeit erfüllen, ist bewundernswert.  Ahmed Mohammed Fare’e und Aref Al-Sobaih werden uns und ihren Kollegen im Jemen in Erinnerung bleiben.

ADRA Jemen leistet den Familien in diesem schweren Moment die notwendige Unterstützung.

Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei den Hinterbliebenen.

Welttag der Frauengesundheit – kein Tag wie jeder andere

Am 28. Mai wird der internationale Tag für die Gesundheit der Frauen begangen. Anlässlich dieses Jahrestages ruft ADRA alle Menschen dazu auf, sich für die Gesundheit und die Rechte der Frauen weltweit einzusetzen.

Warum? Gibt es nicht schon den internationalen Frauentag am 08. März? Am internationalen Frauentag wird auf die fehlende Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht. Im Mittelpunkt stehen die sozialen, politischen und kulturellen Rechte der Frauen. Am 28. Mai wird hingegen das Recht aller Frauen auf eine uneingeschränkte medizinische Versorgung erinnert. Gesundheit ist ein hohes Gut und Voraussetzung für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben. Leider sterben noch viele Frauen weltweit, insbesondere in den Entwicklungsländern, weil sie nicht rechtzeitig medizinisch behandelt werden können. Krankenhäusern gibt es ist oft nur in den Großstädten. Der Weg dorthin ist für viele Frauen, die auf dem Land leben, sehr weit und gefährlich. Hinzu kommen die Kosten einer medizinischen Behandlung, die sich Frauen selten leisten können, weil sie entweder über kein eigenes Einkommen verfügen oder ihre Familie in Armut lebt.

Die Notlage, in der sich viele Frauen befinden, hat Konsequenzen. Angaben der Weltgesundheitsorganisation zufolge, stirbt alle elf Sekunden eine Mutter an den Folgen von Komplikationen bei der Schwangerschaft oder bei der Geburt. In der Südhalbkugel ist die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate am höchsten[1]. Frauen sind auch verstärkt Opfer häuslicher Gewalt oder Ausbeutungen ausgesetzt, die ein Leben in Frieden und Glück verhindern.

Mit ihrer Unterstützung fördert ADRA weltweit, in unterschiedlichen Projekten, die Aufklärung, die Prävention und den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Frauen. Ob in unseren Krankenhäusern im Jemen, in den Jugendheimen in Thailand oder in Dörfern in Kenia, wir setzen uns für die Unversehrbarkeit der Frauen ein und bieten ihnen Schutz vor Übergriffen und Ausbeutungen. Jede sollte das Recht genießen, ein Leben in Würde zu führen. Wir dürfen niemanden zurücklassen. Nur gemeinsam können wir die Missstände in dieser Welt aufheben.

[1] In einer Pressemitteilung von UNICEF aus 2019 heißt es: „Für Frauen im südlichen Afrika ist das Risiko, dass sie im Lauf ihres Lebens während der Schwangerschaft oder Geburt sterben, 1:37 – im Vergleich zu 1:6500 in Europa“ (Link: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2019/neue-zahlen-kindersterblichkeit-und-muettersterblichkeit/199458#:~:text=%C3%9Cber%20290.000%20Frauen%20haben%202017,der%20Geburt%20und%20unmittelbar%20danach).

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Der Hunger breitet sich in Somalia aus

Dürre in SomaliaIn Somalia kündigt sich eine Hungersnot an. Schon heute haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen vier Millionen Menschen nicht genug zu essen. Letztes Jahr fiel die Ernte aus; Wüstenheuschrecken fraßen die Felder nahezu kahl.

Anschließend vernichtete eine lange Dürreperiode die Resternte. Seit Monaten hat es in weiten Teilen des Landes nicht geregnet. Die Dürre hält an, landwirtschaftliche Erträge sind dieses Jahr kaum zu erwarten. Als Folge dieser Katastrophe sind die Preise für Lebensmittel und Wasser stark gestiegen, sodass ärmere Haushalte sich lebenswichtige Güter nicht mehr leisten können. Viele Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt und ihre Zahl steigt jeden Tag an. Mütter am Ende ihrer Kraft verzichten auf ihre magere Mahlzeit, um sie ihren Kindern geben zu können.

Corona schwächt die Menschen

Zusätzlich zu Dürre und Insektenbefall trifft die COVID-Pandemie auf geschwächte Menschen, die sich vor einer Erkrankung nicht schützen können. ADRA Somalia warnt vor einer Verschlechterung der Lage und bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe.

Seit mehreren Jahren setzten sich ADRA Somalia und ADRA Deutschland zusammen mit Save the Children dafür ein, den somalischen Kindern im Süden des Landes eine sichere und würdevolle Bildung zu ermöglichen. 15 Grundschulen wurden schon saniert und ausgebaut. Lehrkräfte erhalten eine bessere Ausbildung und ein Gehalt für ihre Arbeit. Kinder und ihre Familien erhalten zudem Bargeld, um die Schulkosten zu bezahlen.

ADRA steht weiterhin den Kindern zur Seite und wir setzen mit unseren Spenderinnen und Spendern alles ein, um sie in dieser schweren Situation zu schützen und zu begleiten.

Somalia ist ein Land im Osten des afrikanischen Kontinents. Das Land am Indischen Ozean hat eine Fläche von 637.657 km². Dort wohnen 15,4 Mio. Menschen. Gemeinsam mit ADRA Somalia führt ADRA Deutschland in dem Land Bildungsprojekte durch.

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Humanitäre Hilfe“

Gemeinsam Gesundheit schenken

ADRA ist wie ein Haus, das wir gemeinsam mit euch aufgebaut ha­ben. Krisen oder Katastrophen können wir nicht verhindern. Wir kön­nen aber in schweren Zeiten Hilfe und Schutz bieten. Gemeinsam geben wir in unseren Hilfsprojekten auf die Menschen acht und haben für sie und ihre Geschichten ein offenes Ohr.

Regelmäßig dürfen wir euch von unseren gemeinsamen Erfolgen be­richten. Seit 2012 setzt ADRA Deutschland gemeinsam mit dem lokalen ADRA-Büro Gesundheitsprojekte im Nordjemen um. ADRA unterhält sechs Krankenhäuser und mobile Kliniken, um dort zu sein, wo Hilfe ge­braucht wird. Inzwischen ist ADRA als NGO federführend, was die Gesundheits­versorgung im Jemen angeht.
Im Januar konnten wir dank eurer großartigen Unterstützung un­sere Hilfe vor Ort weiterführen und ausbauen.

Zum ersten Mal werden wir mit zwei Krankenhäusern im Südjemen medizinische Hilfe anbieten können. Somit steigt die Anzahl unserer Gesundheitseinrichtungen im Land auf acht. Krankenwagen werden bereitgestellt und Fachkräfte ausgebildet. Mehrere Krankenhäuser erhalten eine bessere Ausstattung, um mehr Menschen behandeln zu können. Insbesondere die Geburtsmedizin wird verbessert, um die Mütter- und Kindersterblichkeit zu senken. Operationssäle wer­den wieder in Stand gesetzt und ausgestattet, damit Frauen im Falle von Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt schnelle Hilfe erhalten.
Für das neue Projekt mussten wir einen großen Anteil an Spenden einbringen, um die öffentlichen Gelder in voller Höhe in Anspruch nehmen zu können. Im Dezember 2020 haben wir euch um Unter­stützung gebeten. Viele von euch haben auf unseren Aufruf geant­wortet. Eure Hilfe war überwältigend! Gemeinsam haben wir es geschafft, die nötigen Mittel zu finden, um die Menschen im Jemen nicht im Stich lassen zu müssen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind fast eine Viertelmillion Menschen durch Waffenge­walt oder infolge von Mangelernährung, Krankheit und fehlender medizinischer Versorgung seit 2015 ums Leben gekommen. Weitere 24 Millionen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Wir können den Krieg nicht beenden, aber zusammen können wir Leben retten. In der Anfangsphase des neuen Projektes herrschte noch eine recht­liche Unsicherheit. Im Januar hatte die US-Regierung unter Trump die Ansar Allah, auch Huthi-Rebellen genannt, als ausländische Ter­rororganisation eingestuft. Infolgedessen waren Hilfsorganisatio­nen von US-Sanktionen bedroht, wenn sie humanitäre Hilfe im Norden des Jemen leisteten. Kurz danach zog die neue Biden-Regie­rung diese Entscheidung zurück und verhinderte somit eine huma­nitäre Katastrophe. Die Arbeiten vor Ort laufen weiter. Gemeinsam können wir Kinder und ihre Familien medizinisch versorgen und ih­nen eine neue Chance im Leben schenken.
Herzlichen Dank für eure Hilfe.

Der Jemen ist ein Staat im Süden der arabischen Halbinsel. Auf einer Fläche von 528.076 km² leben 29,2 Mio. Menschen. Seit 2015 herrscht im Jemen ein blutiger Krieg. Seit 2012 ist ADRA Deutschland im Jemen aktiv. Dort ist ADRA die zweitgrößte Hilfsorganisation.

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Hoffnung spenden in Bergkarabach

Am 09. November 2020 unterzeichneten, mit der Vermittlung Russlands, Armenien und Aserbaidschan ein Waffenstillstand.
Das Abkommen beendete einen sechswöchigen Krieg in der Region Bergkarabach, der nach offiziellen Schätzungen 4.800 Leben kostete und mehr als 100.0000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieb.

Das Abkommen sieht unter anderem vor, dass Aserbaidschan Gebiete behält, die es während des Konflikts eingenommen hat, und die Kontrolle über sieben armenisch besetzte Bezirke um Bergkarabach übernimmt. Russische Soldaten sollen die Einhaltung des Waffenstillstandes überwachen.

Leidtragende der gewaltsamen Auseinandersetzung waren und sind immer noch Zivilisten, die entweder die Bombardierungen ertragen oder fliehen müssen. Mit der Beendigung des Konfliktes ist das Leid der Zivilbevölkerung nicht erloschen. Tausenden Familien sind obdachlos und haben ihr ganzes Hab und Gut verloren. Die politischen Gründe der kriegerischen Auseinandersetzung spielen für uns keine Rolle. Wir schlagen uns nicht auf die Seite einer Konfliktpartei, wir haben die Menschen, die darunter leiden im Blick und in unseren Herzen.

InformationBERGKARABACH
liegt im Südosten des kleinen Kaukasus mehrheitlich von Armeniern bewohnt ADRA Deutschland ist seit Februar 2021 unterstützend an einem Hilfsprojekt von ADRA Armenien beteiligt

Seit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes ist für Hilfsorganisationen der Zugang in das umkämpfte Gebiet leichter geworden. Seit Februar 2021 unterstützt ADRA Deutschland ein Hilfsprojekt von ADRA Armenien in Bergkarabach. In der Region Bergkarabach werden 10.000 Menschen mit Hygieneartikeln und Lebensmitteln für einen Zeitraum von drei Monaten versorgt. Das Essen und die Hygieneartikel werden auf dem lokalen Markt gekauft, um einheimische Händler und Produzenten zu unterstützen. Die Hilfe richtet sich an Vertriebene oder zurückkehrende Menschen. Erst wenn ein Mensch satt ist, kann er über seine Zukunft nachdenken und nach vorne schauen.

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Philippinen: Ein Ausweg aus der Krise

Anfang November 2020 fegte der Supertaifun „Goni“ über die Philippinen hinweg. ADRA ist vor Ort und setzt sich seit letztem Jahr mit einem sechsmonatigen humanitären Hilfsprojekt für die Menschen ein. Gemeinsam möchten wir sie in dieser schweren Zeit begleiten. 

Icon Katastrophenhilfe

Supertaifun „Goni“ gilt als der weltweit stärkste Wirbelsturm des Jahres 2020. Er legte unzählige Häuser in Trümmer. An vielen Orten hatten die Menschen weder Wasser noch Strom. Mehr als eine halbe Million mussten ihr Haus verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Als der Wirbelsturm Familien in die Flucht trieb, konnten vielen von ihnen vorübergehend in Evakuierungszentren Schutz finden. Von Anfang an stand ADRA den Menschen zur Seite und hatte mit der Verteilung von Trinkwasser und Nahrungsmitteln erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

 

 

ADRA baut seine Unterstützung aus

Vier Monate nach der Katastrophe sind wir weiterhin vor Ort und haben gemeinsam mit Oxfam und World Vision die Hilfsmaßnahmen ausgeweitet. Die Hilfe stellt sicher, dass die Menschen Essen, sauberes Wasser, eine Unterkunft und Sanitäranlagen erhalten.

Wiederaufbau auf den Philippinen nach Supertaifun GoniIn Notunterkünften finden nun die Menschen eine Bleibe und Schutz. In abgelegenen Gebieten wird Trinkwasser zu den Menschen gebracht. Sanitäre Einrichtungen werden repariert oder installiert. Haushalte erhalten Hygieneartikel wie Seife, Handtücher, Zahnpasta, Zahnbürste, Kamm, Wassereimer und Toilettenpapier. Das Projekt kommt 43.000 Menschen zugute, die zudem einen finanziellen Zuschuss für Lebensmittel und zur Reparatur ihrer Häuser bekommen.

Die Menschen, die wir unterstützen, wohnen in abgelegenen Gebieten und deshalb erreicht sie die Hilfe der philippinischen Regierung nicht. 

Dank eurer Spenden können wir ihnen beistehen.

InformationPHILIPPINEN 
Einwohnerzahl: 108,1 Mio (Stand 2019)
Fläche: 343.000 km²

Das Projekt wird gefördert von: 

echo

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