Bildung bringt Licht ins Dunkle

Neue Ausbildungschancen durch erneuerbare Energien in Äthiopien dank ADRAWie kann in einem Dorf in Äthiopien Strom erzeugt, gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen und auf den Klimawandel reagiert werden? Durch erneuerbare Energien! ADRA hat zusammen mit den Ministerien vor Ort und mit äthiopischen und deutschen Universitäten ein Pilotprojekt gestartet, das junge Menschen in Äthiopien im Umgang mit erneuerbaren Energien schult. 2.200 junge Menschen werden in Oromia im Süden und im nördlichen Tigray zu Technikern für Photovoltaik-Systeme ausgebildet. Als Installateure helfen sie dabei, Haushalte mit Solarenergie zu versorgen und bieten damit eine umweltfreundliche Stromalternative an. So erhalten Menschen auch in abgelegenen Gegenden ohne Stromanschluss die Möglichkeit, elektrische Geräte aufzuladen und Licht ins Dunkle zu bekommen.

Wenn Sie dieses Projekt in Äthiopien unterstützen möchten, können Sie dies mit eienr Spende unter dem Stichwort  „BILDUNG“ tun. >> ZUM SPENDENFORMULAR

Dieses Projekt wird vom BMZ gefördert. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Ebolavirus im Kongo – ADRA hilft den Menschen vor Ort

Ebola im Kongo - ADRA hilftEbola – der „schwarze“ Tod Afrikas

Die Bevölkerung in der Demokratische Republik Kongo (DRK) kommt einfach nicht zur Ruhe. Im Sommer 2018 brach das Ebolavirus in den kongolesischen Provinzen Nord Kivu und Ituri aus. Jetzt breitet sich die Infektionskrankheit auch über andere Gebiete aus und bedroht die Menschen in Uganda. Erschwerend kommt hinzu, dass sich seit rund drei Wochen eine Masernseuche in der ganzen DRK ausbreitet. Besonders zu Schaffen macht die ganze Situation den Schwächsten – Babys, Kleinkindern und schwangeren Frauen.

ADRA ist in den oben genannten Provinzen vor Ort und hilft den Menschen mit insgesamt acht Projekten. Davon sind zwei ganz auf die Eindämmung des Ebolavirus ausgerichtet.

Tödliche Routine

Seit dem ersten Ausbruch 1973 ist dies bereits die 14. Ebolaepidemie, die dieses Land heimsucht (Quelle Wikipedia). Die Menschen im Kongo leiden permanent unter dieser Krankheit. Erschwerend kommt hinzu, dass seit über zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg im Kongo herrscht. Die Bevölkerung stirbt nicht nur durch Krankheit und Waffengewalt, sondern auch durch Vertreibung und mangelnder Sanitäranlagen. So können sich Viren problemlos verbreiten. Alleine in der Provinz Ituri, in der ADRA tätig ist, sind seit Juni 2019 300.000 Menschen nach den Zusammenstößen zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen vertrieben worden.
Seit Ausbruch des Ebolavirus 2018 bis heute, sind schon 1675 Todesfälle zu beklagen. Die Wahrscheinlichkeit nach einer Ansteckung zu sterben, liegt bei rund 70 Prozent.

Zusätzlich grassieren ebenfalls seit Wochen die Masern. Mehrere Gesundheitszonen in Ituri und Nord-Kivu sind ebenfalls von dieser Masernepidemie betroffen.

ADRA schenkt Hoffnung

Gerade die Projekte von ADRA, die sich direkt mit dem Ebolavirus auseinandersetzen, helfen besonders den Kindern- und Kleinkindern.

Hauptziel der Maßnahmen ist es, das Risiko der Unterernährung bei Kindern im Alter von 0 bis 26 Monaten, schwangeren und stillenden Frauen, die von der Infektionskrankheit betroffen sind, zu verringern.

Stillecken in Behandlungs- und Gesundheitszentren werden eingerichtet, um die Unterernährung bei Kindern unter 2 Jahren zu verhindern, denen das Stillen vorenthalten werden würde, wenn die Mutter krank und im Krankenhaus liegt. Stillmaterial wie Ultra-Hochtemperatur-Milch sowie notwendige Ausrüstung wie Rucksäcke, Messbecher, Dichtungen und Paletten zur Säuglingspflege werden beschafft. Um eine professionelle Behandlung den Kindern und deren Müttern zu ermöglichen, wird ebenfalls viel Gewicht auf die Ausbildung und Schulung von Krankenschwestern, Ernährungs- und psychosozialen Assistenten und des ADRA-Personals zur Notversorgung von Säuglingen und Kleinkindern im Rahmen der Ebolaepidemie gelegt.
Diese Sofortmaßnahmen dienen dazu, akute Not sofort und schnell zu lindern. Mindestens genauso wichtig ist allerdings auch, die Menschen, die meist in Dorfgemeinschaften leben, über das Thema Ebola zu sensibilisieren. Welche Anzeichen gibt es, wenn sich Menschen mit Ebola infiziert haben? Welche Risikofaktoren verbergen sich dahinter? Und welche Möglichkeiten gibt es, Ebola zu verhindern?

So entsteht ein Frühwarnsystem, was die Chancen steigen lässt, dass das tödliche Virus sich nicht mehr so rasant ausbreiten kann – mit der Hoffnung, dass es möglichst bald eingedämmt wird.

Bitte unterstützen Sie die Menschen im Kongo, die unter dem Ebolavirus zu leiden haben. Mit Ihrer Spende erreichen Sie, dass besonders den Kindern und schwangeren Frauen Hoffnung geschenkt wird, die Krankheit zu überwinden und eine lebenswerte Zukunft zu erhalten. Unter dem Stichwort „Katastrophenhilfe“ in unserem Spendenformular können Sie den Menschen helfen.

Jedes Kind. Überall. Zur Schule.

Every Child. Everywhere. In School.“Every Child. Everywhere. In School.“ ist eine weltweit von adventistischen Institutionen durchgeführte Kampagne, die sich dafür einsetzt, dass jedes Kind, an jedem Ort, die Schule besuchen kann. Jedes Kind sollte die Chance erhalten ein von Gott gegebenes Potenzial zu entfalten. ADRA fordert darum in einer Petition dazu auf, dass keinem Kind Bildungschancen verwehrt werden dürfen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht gemäß Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948. Aus Tradition und Überzeugung steht ADRA voll dahinter. Schon viele haben die Petition unterzeichnet. Sei auch du mit dabei!

Stärkung junger Roma-Familien in Serbien

Stärkung junger Roma-Familien durch AusbildungsangeboteKeinen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung, Grundschulbildung und zu Sozialleistungen zu bekommen, bedeutet in der Folge, dass vermehrt Krankheiten, eine hohe Arbeitslosigkeit und ein Leben in Armut entstehen können. In Serbien sind viele Roma-Familien von dieser Problematik betroffen. Darum unterstützt ADRA junge Roma in Belgrad und Novi Sad in der beruflichen Bildung und ist bei der Gründung von Kleinbetrieben durch Sachleistungen behilflich. Darüber hinaus unterstützt ADRA die jungen Leute bei der Bewerbung auf einen Arbeitsplatz in Betrieben vor Ort. In Workshops erwerben sie praktische Fertigkeiten und erhalten technische Unterstützung in Form von Handwerkszeug. Auf diese Weise steigt die Chance dem Teufelskreis zu entkommen und besser in die serbische Gesellschaft integriert zu werden.

Wenn Sie auch unsere Bildungsprojekte unterstützen möchten, dann können Sie dies mit einer Spende unter dem Kennwort „BILDUNG“ auf https://adra.de/spendenformular/ tun.

Dieses Projekt wird unterstützt vom Auswärtigem Amt.

Im Auge des Sturms

Zyklon Mosambik - Im Auge des Sturms

Es gab eine Zeit, da wussten die Menschen in den betroffenen Gebieten am Indischen Ozean, wann ein Zyklon, ein Wirbelsturm, zu erwarten war und konnten sich dagegen einigermaßen wappnen. Heute ist das anders! Durch den Klimawandel, genauer gesagt durch die Erderwärmung, tauchen Zyklone wie Idai und Kenneth zu Zeiten auf, die die Bevölkerung überraschen. Die Folge sind unzählige Opfer, zerstörte Häuser und Ernten. ADRA setzt sich für die Menschen ein, die durch Naturkatastrophen betroffen sind.

Zyklone gab es schon immer

Wirbelstürme wie Zyklone (Indischer Ozean), Taifune (Pazifik) und Hurrikans (Atlantik) treffen normalweise in regelmäßigen Abständen auf bestimmte Küstenregionen. Der Anfang Mai auf Indien und Bangladesch aufkommende Zyklon Fani war zu erwarten. Wirbelstürme entstehen dort meist kurz vor oder nach der Zeit des Sommermonsuns, also in den Monaten Mai/Juni und Oktober/November. Im Verhältnis zur betroffenen Bevölkerung und den daraus resultierenden Personen- und Sachschäden bleibt das Ausmaß im „Rahmen“, da die Menschen in diesen Regionen mit den saisonalen Wirbelstürmen vertraut sind. Dennoch kommt es auch dort, aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel einfach gebauter Häuser und Hütten, einer sehr hohen Bevölkerungsdichte und Defiziten im Frühwarnsystem, zu Zerstörung und Toten.

Zyklone werden unberechenbarer

Mudanças climáticas, auf Portugiesisch bedeutet das „Klimawandel“. Diesen Begriff kennt in Mosambik schon fast jedes Kind. Denn die Zyklone treten nun auch in Jahreszeiten auf, in denen sie normalerweise nicht zu erwarten sind. Die übliche Saison der Zyklone an den Küsten Südostafrikas südlich des Äquators während der Sommermonate. Simbabwe, Malawi und besonders Mosambik wurden aber schon Mitte März davon überrascht: und nicht nur einmal, von Zyklon Idai, sondern kurz darauf auch durch den Zyklon Kenneth!
Das Paradoxe: Generell haben die Menschen in diesen Gebieten zu wenig Regen. Wenn aber ein Zyklon auf das Land trifft, dann entstehen nicht nur gewaltige Sturmschäden mit Toten und Verletzten, sondern durch die Überflutungen und andauernd starken Niederschläge wird zusätzlich die Ernte vernichtet. Ist Mosambiks Landwirtschaft, der größte Wirtschaftsfaktor des Landes, durch die zunehmende Erderwärmung großen Dürreperioden und somit Ernteausfällen ausgesetzt, so bringen Wirbelstürme dafür zu viel Wasser. Überflutungen und heftige Regenfälle lassen die Ernte verschimmeln und unbrauchbar machen – die Ernte geht unter. Aus dem vermeintlich nassen Segen wird Verderben!

ADRA setzt sich in Mosambik für die Opfer der Naturkatastrophen mit sehr viel Engagement ein.
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende die Hilfsbedürftigen in Mosambik unter dem Stichwort „Zyklon Mosambik“ auf https://adra.de/spendenformular/.

Every Child. Everywhere. In School.

Kinder brauchen Bildung. Every Child. Everywhere. In School.Jedes Kind. Überall. In der Schule. ist eine weltweite Aktion von ADRA und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA), die sich dafür einsetzt, dass jedes Kind, überall, die Schule besucht, seine Ausbildung abschließt und sein von Gott gegebenes Potenzial entfalten kann.


262 Millionen Kindern und Jugendlichen wird das Recht auf Bildung verweigert

ADRA fordert in einer Petition, dass keinem Kind jemals Bildung verweigert werden sollte.
Nicht wegen der Lage, in der sie leben. Nicht, weil ihre Regierung es versäumt, eine angemessene und kostenlose Bildung anzubieten. Nicht, weil ihre Familie arm ist. Nicht wegen Konflikten oder Vertreibung. Nicht wegen ihres Geschlechts, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer Behinderung. Jedes Kind, überall, hat das Recht, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu erhalten.
Konflikte, Naturkatastrophen und andere Notfälle stören die Bildung der Kinder erheblich. Kinder in instabilen, von Konflikten betroffenen Ländern sind mehr als doppelt so häufig von der Schule ausgeschlossen wie Kinder in konfliktfreien Ländern. Flüchtlingskinder haben eine fünfmal höhere Wahrscheinlichkeit, eine Schule nicht zu besuchen oder früher verlassen zu müssen als Nicht-Flüchtlingskinder.

ADRA setzt sich mit dieser Petition ein, allen Kindern auf der Welt einen Schulzugang und damit Bildung zu ermöglichen.

Button-Every Child. Everywhere. In School.

Gerade Mädchen wollen Bildung. Every Child. Everywhere. In School.Bildung verbessert das Leben

Ohne Bildung ändert sich nichts. Nachteile bleiben bestehen. Die Armut hält an. Wenn ein Kind seine Ausbildung abgeschlossen hat, eröffnet sich eine ganz neue Welt der Möglichkeiten. Wenn du ein Kind erziehst, änderst du nicht nur ein Leben, sondern auch das Leben ihrer Familie, ihrer Gemeinschaft und zukünftiger Generationen. Wenn jedes Kind eine Ausbildung erhält, profitiert die gesamte Gesellschaft.
Für Mädchen sind die Vorteile besonders gravierend – wenn alle Frauen die Sekundarausbildung abschließen würden, gäbe es 49 Prozent weniger Kindersterblichkeit, 64 Prozent weniger frühe Ehen, 59 Prozent weniger junge Schwangerschaften und sie würden bis zu 45 Prozent mehr verdienen als eine Frau ohne Ausbildung.

ADRA unterstützt mit dieser Petition besonders Mädchen, die gleichen Bildungschancen wie Jungen zu erhalten.

Button-Every Child. Everywhere. In School.

Selbstbestimmung und Würde - Für jedes Kind. Überall. In der Schule.Warum startet die Petition EVERY CHILD. EVERYWHERE. IN SCHOOL.?

Mit 20 Millionen Mitgliedern weltweit und dem zweitgrößten privaten Bildungssystem der Welt hat die die Freikirche der STA nicht nur eine einzigartige Chance, sondern auch eine moralische und christliche Verantwortung, dafür zu sorgen, dass jedes Kind überall die Möglichkeit hat, die Schule zu besuchen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu erhalten – unabhängig von Rasse, Religion oder Lebensumstände.

Die Forderung, dass jedes Kind, überall, in der Schule sein sollte, ist eine Anerkennung des Wertes und des Potenzials jedes einzelnen Kindes. Jedes Kind ist ein Kind Gottes – kostbar – und verdient die Möglichkeit, ein Leben in Würde zu führen, frei von Ausbeutung und den Fesseln der Armut.

ADRA fordert mit dieser Petition, weltweit allen Kindern ein selbstbestimmtes und angemessenen Leben zu ermöglichen.

Diese Petition, die bis 2020 aktiv ist, richtet sich an die führenden Politiker der Welt und fordert sie zu mehr Engagement auf. Dabei ist die Petition nur ein Teil einer nachhaltigen globalen Kampagne, die von ADRA und der Adventistischen Kirche gestartet und unterstützt wird, um jedem Kind, überallbis 2030 eine Schulbildung zu ermöglichen. Bildung ist dabei eines der wichtigen Themen der politischen Zielsetzungen der Vereinten Nationen.

Button-Every Child. Everywhere. In School.

Quelle: Aktion und Petition „inschool“ von ADRA International

Bitte beachten Sie, dass, wenn Sie auf den Link zur Petition klicken, Sie auf die englischsprachige Webseite von ADRA International https://inschool.adra.org/, mit Sitz in den USA, gelangen.
Die eingegebenen Daten werden von ADRA International zum Zweck der Durchführung derSpeak up for out-of-school children Kampagne und Petition, zur Information der Teilnehmer über den Verlauf der Petition sowie zum Nachweis der Teilnahme des Teilnehmers an der Petition verarbeitet.  Die Daten des Teilnehmers werden auch an amerikanische politische Entscheidungsträger und andere Adressaten der Petition übermittelt.
Dabei erfolgt die Übermittlung der eigenen Daten in ein sog. genanntes Drittland außerhalb der Europäischen Union, das datenschutzrechtlich als unsicherer Drittstaat zu betrachten ist. Die Empfänger der Daten unterliegen nicht den Vorgaben der DS-GVO. ADRA Deutschland hat keinen Einfluss darauf, wie die Empfänger mit den Daten umgehen, ob und zu welchen Zwecken die Daten in den USA verarbeitet werden.