Ihre Spende kommt an!

Wer Geld an eine gemeinnützige Organisation spenden möchte, sucht nach Wirksamkeit, Transparenz und Sparsamkeit. Doch welcher Organisation können Sie vertrauen? Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat ADRA Deutschland e.V. einer sechsmonatigen Prüfung unterzogen. Mit Erfolg: Wir wurden wiederholt ausgezeichnet, das Spendensiegel zu tragen. ADRA verpflichtet sich freiwillig, die vom DZI vorgegebenen Standards zu erfüllen und damit hohen Qualitätsansprüchen zu entsprechen. Geprüft werden neben der zweckgerichteten und sparsamen Mittelverwendung zum Beispiel eine wahrheitsgetreue Öffentlichkeitsarbeit und wirksame Kontrollstrukturen.
Vielen Dank an Sie und allen, die unsere Arbeit unterstützen! Euer Vertrauen ist unser Auftrag, sich für Menschen in Not einzusetzen!

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. unterstützen?

Gesunde Menschen auf einer gesunden Erde

älterer Mann“Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen, das Böse den Wert des Guten, Hunger die Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.”

Der griechische Philosoph Heraklit zeigt uns hier, dass unsere Perspektive und Wahrnehmung Werte verändern können. Interpretationen und Erwartungen beeinflussen alle Aspekte unseres Wohlbefindens und unserer Lebenszufriedenheit. Ändern wir unsere Perspektive und treffen neue Entscheidungen, können wir das Leben positiv verändern. Die Menschheit steht vor der Herausforderung, für 7,8 Milliarden Menschen eine gute Lebensqualität zu erreichen und dabei die ökologischen Ressourcen unserer Erde nicht zu gefährden. Forscher aus Leeds und Berlin haben 150 Länder untersucht und deren sicheren und gerechten Entwicklungsraum vermessen. Keines der untersuchten Länder erfüllt aktuell die Grundbedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner mit gleichzeitig nachhaltigem Ressourcenverbrauch. Mit unseren Projekten verbessern wir die Lebensgrundlagen der Menschen und schützen gleichzeitig die Umwelt. Ziel ist es, ein gelungenes Leben für jeden zu ermöglichen. Es geht uns um den Menschen als Ganzes. Es geht um die Gesundheit von Körper, Seele und Geist in einer lebenswerten Welt. Seien Sie Teil der weltweiten ADRA-Familie und unterstützen Sie unsere Projekte!

Mehr zu unserer Kampagne “Gemeinsam für mehr Gesundheit” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Gesundheit“

Gemeinsam für mehr Gesundheit

Wie wichtig Gesundheit ist, merken viele erst, wenn sie krank sind. Die Weltgesundheitsorganisation betont in diesem Zusammenhang den ganzheitlichen Blick auf den Menschen und das subjektive Emp­finden des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Ge­sundheit ist ein hohes Gut und Voraussetzung für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben.

Die traurige Wahrheit ist, dass für viele Kinder das Leben endet, bevor es richtig begonnen hat. Jeden Tag sterben noch immer 14.000 Kinder, bevor sie fünf Jahre alt werden. Baby Afina hat überlebt. Ihre Mutter Sofia ist stark unterernährt, wie viele Menschen im Jemen. ,,Seit Ausbruch des Krieges 2015 bekommt mein Mann keine Gehälter mehr ausbezahlt und wir können uns kei­ne Lebensmittel und Medikamente mehr leisten”, erzählt Sofia. Sie magerte ab und konnte ihre Tochter Afina nicht stillen. Im Alter von sechs Monaten wog Afina nur 3 Kilogramm. Als sie schweren Durch­fall bekam, wurde die Situation lebensbedrohlich und sie wurde in eine Klinik von ADRA gebracht. Unterernährung kann in den ersten Lebensmonaten zu irreparablen Schäden führen. Doch Afina hat es geschafft! ,,Ich bin so dankbar, dass Afina gesund geworden ist”, freut sich Sofia.
Wir setzen alles daran, Kindern wie Afina eine Zukunft zu schenken.

Mehr zu unserer Kampagne “Gemeinsam für mehr Gesundheit” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/

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Gleichberechtigung durch die Pandemie um Jahre zurückgeworfen

Am 8. März ist Weltfrauentag

Sind Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt? Obwohl sich die Rolle der Frau seit 1911 gewandelt hat, gibt der Weltfrauentag auch dieses Jahr wieder Anlass, auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Die Corona-Krise verschärft die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern.

Vor allem Frauen arbeiten in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen. „Viele Frauen fühlen sich durch Pandemie und Homeoffice in Sachen Gleichberechtigung um Jahre zurückgeworfen“, schreibt Der Tagesspiegel und stützt sich auf diverse Protokolle, die im Corona-Jahr erhoben worden sind (Der Tagesspiegel, 05.02.2021). Der Tenor ist hier, dass Frauen im Lockdown den größeren Anteil an Homeschooling, Kinderbetreuung und Hausarbeit übernehmen.

Haben Frauen wirkliche Chancengleichheit in ihrer Karriere?
Welche Rollenbilder lernen unsere Kinder von uns?

ADRA setzt sich weltweit für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern ein

Weltfrauentag 2021 - zwei Frauen In Somalia wird Bildung für alle gefördert. Mit einem besseren Zugang zu Bildung wird der Weg in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben ohne Armut geebnet. Und gleichzeitig die Teilhabe von Frauen in gesellschaftlichen Entscheidungen gestärkt. Die Ausbildung von Mädchen und Frauen steht in unseren Bildungsprojekten im Fokus.

In der Mongolei lernen Frauen neue Anbaumethoden kennen, damit durch die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft der Markt für qualifizierte Bio-Produkte erschlossen werden kann.

In Mali arbeitet ADRA mit Kleinbäuerinnen daran, durch neue Produktionstechniken ihre Ernten zu sichern und besser gegen den Klimawandel gewappnet zu sein.

Geschichte des Weltfrauentags

1911 fand der erste Frauentag in Deutschland, Österreich, Dänemark, in der Schweiz und in den USA statt. Gemeinsames Ziel war es, das Wahlrecht, das Recht einer bezahlbaren Arbeit nachzugehen und das Recht auf Bildung für Frauen zu erwirken. Vorreiterin waren Clara Zetkin und Käthe Duncker, die für eine Stärkung der Rolle der Frau und für Gleichstellung kämpften. Erst 1949 wurden in Deutschland Frauen den Männern gleichgesetzt (Grundgesetz Artikel 3). 1975 machten die Vereinten Nationen den 8. März zum “Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden”. Die Forderungen sind für viele Frauen weltweit noch nicht beendet. Ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit wird noch immer praktiziert. Menschenrechtsverletzungen wie Gewalt, Ehrenmorde, Zwangsehen oder weibliche Genitalverstümmelung sind immer noch aktiv.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von ADRA gegen Ungerechtigkeit in dieser Welt mit Ihrer Spende.

Fünf Fragen zum Internationalen Weltfrauentag

Wie steht es um die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen weltweit?
Die Frage, warum es überhaupt einen Weltfrauentag gibt, beantwortet sich dann hoffentlich von selbst.

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Wie hoch ist der Anteil an Mädchen weltweit, die nicht zu weiterführenden Schule gehen?

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Der Begriff „Period Poverty“ beschreibt den Zustand, aufgrund Geldmangels keine Periodenhygienprodukte kaufen zu können und dadurch Bildung zu verpassen. Wieviele Mädchen verpassen aufgrund dessen durchschnittlich Schule und Arbeit?

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2014 wurde Malala Yousafzani als mit Abstand jüngste Friedensnobelpreisträgerin ausgezeichnet. Für welchen Einsatz erhielt sie diesen?

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Der Equal Pay Day steht symbolisch für den Tag, bis zu welchem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, um dann auf die gleiche Lohnsumme wie Männer für das Jahr zu bekommen. Auf welches Datum fällt er dieses Jahr?

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Mädchen werden in der Entwicklung behindert, wenn sie früh verheiratet werden. Wie viele Ehefrauen wurden weltweit vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet?

Prozentzahl richtiger Antworten:

The average score is 43%

0%

Ein Paradies ist in Gefahr

Der Südseestaat Fidschi mit seinen mehr als 300 Inseln ist stark gefährdet und buchstäblich vom Untergang bedroht. Hier ist der Klimawandel beson­ders spürbar und messbar.

Katastrophenvorsorge

Der steigende Meeresspiegel, tropische Wirbel­stürme und Sturmfluten bedrohen das Leben der Bewohner. Welle für Welle frisst das Meer das Land entlang der Küstenlinien. Die Heimat vieler Men­schen verschwinde einfach. Katastrophenvorsorge verhindert Leid, bevor es geschieht. Um umfangreiche Maßnahmen wie Simulationsübungen, Aus­bildung von Rettungsteams und Evakuierungsplanungen zu bewältigen, schlossen sich verschiedene Hilfsorganisationen und Kirchen zu einem Netz­werk zusammen. Dieser „Church Agency Network for Desaster Operations” (CANDO) gehören ADRA und mehrere STA-Kirchengemeinden an. Damit Kin­der nach Katastrophen schnell wieder in die Schule gehen können und ein Stück Normalität zurückbekommen, arbeitet ADRA eng mit dem Bildungsmi­nisterium zusammen.

InformationREPUBLIK FIDSCHI
Einwohnerzahl: 890.000 (Stand 2019)
Fläche: 18.274 km²
ADRA Deutschland ist seit 2012 auf Fidschi aktiv

Das Projekt wird durch das Katastrophenbündnis Aktion Deutschland Hilft unterstützt.

Aktion Deutschland Hilft mit ADRA

PROJEKTLAUFZEIT: September 2019 bis August 2021

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Katastrophenvorsorge“

Genitalverstümmelung – mehr als nur ein Schnitt

Alle elf Sekunden wird ein Mädchen beschnitten, das sind 8.000 Mädchen jeden Tag! Jedes Mädchen ist zu viel, denn laut der WHO sterben 10 Prozent an akuten Folgen und weitere 25 Prozent an langfristigen Nebenwirkungen nach diesem Eingriff. Am 6. Februar ist Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Er erinnert daran, dass dieser Menschrechtsverletzung ein Ende gesetzt werden muss.

Weibliche Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, kurz FGM) wird in 30 Ländern Asiens, Afrikas und des Nahen Ostens praktiziert. Die weiblichen Genitalien werden teilweise bis vollständig entfernt, mit lebenslangen Schmerzen und Folgen: Blutungen, Infektionen, Probleme beim Wasserlassen und Komplikationen bei der Geburt sind nur einige davon. Die seelischen Folgen mag man sich gar nicht ausmalen. Weltweit sind 200 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. Davon leben schätzungsweise 50.000 auch bei uns in Deutschland. Hilfe für betroffenen Mädchen und Frauen gibt es am Desert Flower Center (DFC) im Krankenhaus Waldfriede in Berlin.

Dr. Cornelia Strunz, die ärztliche Koordinatorin und Oberärztin des Desert Flower Center Waldfriede, konnte mit Hilfe ihrer Kollegen seit der Eröffnung im September 2013 mehr als 600 Frauen helfen. „Bei der Hälfte von ihnen wurde ein operativer Eingriff notwendig“, erzählt Dr. Conny, wie sie ihre Patientinnen nennen. Beratungsgespräche, psychologische und chirurgische Unterstützung und eine Selbsthilfegruppe werden im Krankenhaus Waldfriede angeboten. „In einem geschützten Rahmen können sich die Frauen austauschen, und sie erfahren, dass sie mit ihren Ängsten und Sorgen nicht alleine sind“, berichtet Dr. Cornelia Strunz.

Was muss passieren, damit Mädchen und Frauen keine Angst mehr vor Genitalverstümmelung haben müssen?

Die wichtigste Maßnahme gegen FGM ist eine weitreichende Sensibilisierung und Aufklärung über die Praxis der Genitalverstümmelung und ihre Folgen. Das fängt schon mit der Schulausbildung an. Können Mädchen und Jungen in die Schule gehen, erhalten sie die Chance, mit ihrem Wissen ihre Gesellschaft zu verändern. Hier ist ein ganzheitlicher kultursensibler Ansatz wichtig. Jungen und Männer müssen bei dem Wandel mit einbezogen werden, ebenso die Beschneiderinnen, die mit der Ausübung dieser Praxis ihren Lebensunterhalt verdienen.

Das Desert Flower Center Waldfriede arbeitet mit dem Gynocare Womens & Fistula Hospital in Eldoret, Kenia, zusammen. In dieser Klinik von Dr. Mabeya werden Frauen mit Komplikationen wie Harn- und Stuhlinkontinenz nach Genitalverstümmelung operiert.

ADRA hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit gegen FGM und war viele Jahre in Kenia aktiv. Ein neues Projekt gegen FGM ist derzeit in Planung.

Wir wünschen Dr. Strunz und Dr. Mabeya alles Gute in ihrer wichtigen Arbeit gegen FGM!

Anlässlich des Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung erscheint ein TV-Beitrag mit Dr. Strunz am
Freitag, 05.02.21 im ZDF-Mittagsmagazin 13-14 Uhr und
Samstag, 06.02.21 im ZDF-Heute um 19 Uhr

Mädchen und Frauen in Europa finden im Krankenhaus Waldfriede Hilfe und psychosoziale Unterstützung: https://www.dfc-waldfriede.de/

Quelle: https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/female-genital-mutilation

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Gemeinsam vorsorgen. Besser helfen.

Der Katastrophe immer eine Spende voraus.

Liebe Leserin, lieber Leser,
ADRA ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft. Gemeinsam helfen wir nach großen Katastrophen. Eines ist aus Erfahrung sicher: Katastrophenvorsorge verhindert Leid, noch bevor es geschieht. Sei schneller als die Katastrophe und informiere dich unter www.adra.de

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