Ostern – der Neubeginn des Lebens

Das Osterfest verspricht einen Neuanfang und damit eine große Hoffnung! Jesus ist von den Toten auferstanden. Dieses höchste Fest im Jahr wird in diesen Tagen von Christen weltweit gefeiert. Auch die Natur wird grün und zeigt uns mit jedem Frühling den Neubeginn des Lebens.

An Ostern liegen Dunkelheit und Licht sowie Tod und Leben eng beieinander. Auf die Dunkelheit des Todes Jesu an Karfreitag folgt das Licht der Auferstehung. Aus Trauer, Verzweiflung und Schuld folgt der Aufbruch in ein neues Leben. Das ist die frohe Botschaft des Osterfestes! Ostern ändert alles, hier und heute – für jeden persönlich. Das Leben mit Schwierigkeiten und Leid lässt uns meinen, die Dunkelheit hätte die Oberhand. Und angesichts globaler Katastrophen fällt es nicht leicht, das Licht zu sehen und Hoffnung zu haben. Ostern ändert alles! Durch das Licht weitet sich unser Blick, wir sehen plötzlich durch die Schatten. Ostern ändert unsere Richtung – hin zu dem, der den Neubeginn schenkt und hin zu unseren Mitmenschen.

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!

Dank ADRA kann Kelera ihre Familie gesund ernähren

Der Inselstaat Fidschi im Südpazifik mit über 330 Inseln wird immer wieder von Naturkatastrophen wie starken Stürmen getroffen. Die Bevölkerung der rund 100 bewohnten Inseln haben direkt mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Ansteigende Meeresspiegel lassen ganze Dörfer im Wasser versinken und raubt tausenden Familien ihre Heimat.

Auswirkungen des Klimawandels wie extreme Regenfälle oder Hitze sowie Versalzung der Böden bedrohen die Ernährungssicherheit von Keleras Familie. Kelera ist eine der Frauen, die an einem Garten- und Ernährungstraining von ADRA teilgenommen hat. Sofort setzte sie die Theorie in die Praxis um und erweiterte ihren kleinen Garten, den sie geschützt in ihrem Hinterhof angelegt hat. Jetzt wächst dort eine große Auswahl verschiedener Gemüse und Kräuter und die Familie kann sich gesund ernähren. Klimaangepasste landwirtschaftliche Methoden, dürreresistentes Saatgut und Bewässerungstechniken stärken die Fidschianer und machen sie anpassungsfähiger an Phänomene, die ihre Heimat verändern. Keralas letzte Ernte war so ertragreich, dass sie ihren Nachbarn davon abgeben konnte.

Dieses Projekt wird gefördert von der Europäischen Kommission.

Zyklon Idai: Hilfskräfte erreichen die Menschen nur schwer

Update 27.03.2019 Nach dem Zyklon Idai benötigen die Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi dringend Hilfe! Nach den verheerenden Überschwemmungen sind viele Gebiete für Hilfsorganisationen noch immer nicht erreichbar. ADRA ist in allen drei Ländern vor Ort.

Die Ausmaße des tropischen Wirbelsturms, der am 15. März auf die Küste Südostafrikas traf, übertrifft laut der Vereinten Nationen die schlimmsten Befürchtungen. Mindestens 1,8 Millionen Kinder, Frauen und Männer sind von den Folgen der Überschwemmungen und starken Regenfällen betroffen. Viele Häuser, Brücken, Straßen, Wasser- und Stromleitungen sind zerstört, Dämme brechen. Die Preise für Nahrungsmittel sind um 100 Prozent gestiegen. Noch immer harren Menschen auf ihren Häusern und in Baumkronen aus und warten auf Hilfe. Viele werden noch vermisst. Vor allem die Regionen des Hinterlandes sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten und die Helfer können nur mit Booten oder Helikoptern zu ihnen gelangen.

Ganze Dörfer verschwunden

Graham lebt in einem kleinen Dorf im Hinterland Mosambiks und ist erschüttert von dem, was er gesehen hat. „Einige Dörfer gibt es einfach nicht mehr! Die Leute sitzen auf den Bäumen und warten auf Hilfe, unter ihnen die Krokodile und weit und breit kein Boot in Sicht!“ Einige Nachbarn mit Booten wären unermüdlich im Einsatz, die Menschen von den Bäumen zu retten, berichtet er uns. Ein Mann hatte nur ein kleines Boot, trotzdem tat er alles, um anderen zu helfen. Er band mehrere leere Plastikcontainer zu einer langen Schnur, befestigte ein Ende an seinem Boot und das andere an einen höher gelegenen Baum. „Drei Tage war er im Einsatz. Er konnte so mehrere Nachbarn aus den Fluten und von Bäumen retten, die im hohen Wasser standen.“

Hilfe ist dringend notwendig!

Viele Familien haben ihr ganzes Hab und Gut verloren. Es fehlt an Nahrung, Trinkwasser, Kleidung, Decken, Medikamenten und Unterkünften. Zudem wächst die Angst vor Krankheiten durch verunreinigtes Wasser. Durchfallerkrankungen wie Typhus und Cholera werden befürchtet sowie ein Anstieg an Malariaerkrankungen, weil sich die Mücken im Wasser schnell vermehren können. ADRA unterstützt die Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmittel, Überlebenspaketen und Notzelten und lässt sie nicht allein.

Hier noch ein paar Beispiele, wie Sie die Menschen in Südostafrika mit Ihrer Spende unterstützen:

  • Moskitonetze und Mückenspray für 1 Monat und 1 Familie: 20 Euro
  • Prävention von wasserübertragbaren Krankheiten mit Hygieneartikeln und Chlortabletten für 1 Monat für 1 Familie: 30 Euro
  • Notunterkunft für 1 Familie: 30 Euro
  • Nahrungsmittelhilfe für 1 Monat für 1 Familie (2100 kcal pro Person pro Tag mit Lebensmittelpaketen oder Bargeld, um die lokalen Märkte zu unterstützen): 70 Euro
    (1 Familie besteht im Schnitt aus 5 Personen)

Ihre Spende ermöglicht dringend benötigte Soforthilfe für die Menschen in Südostafrika. Spenden Sie jetzt unter dem Stichwort „Zyklon Idai“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Zyklon Idai hinterläßt Schneise der Verwüstung in Südostafrika

Seit der Zyklon Idai
in der Nacht zum Freitag mit Stärke 4 von 5 in Südostafrika auf Land getroffen
ist, ist nichts mehr, wie es war. Mindestens 400.000 Menschen sind obdachlos
und 600.000 auf humanitäre Hilfe angewiesen. ADRA ist vor Ort und leistet
Nothilfe.

Auf Windböen bis zu 195 Kilometer pro Stunde folgten Sturmfluten und massive Überschwemmungen. Es sind die schwersten Überschwemmungen seit 20 Jahre. Brücken stürzten ein, Dächer wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt. Teilweise stehen Dörfer bis zu sechs Meter unter Wasser. Viele Menschen sitzen noch auf Ihren Dächern fest, weil Evakuierungen noch nicht möglich sind. Betroffen sind Mosambik, Malawi und Simbabwe mit mehr als 350 Todesopfern. Tausende Familien haben alles verloren. Hunderttausende sind ohne Strom und Telefonverbindung, viele Straßen sind unpassierbar. Diese Tatsachen machen es schwer, für Hilfsorganisationen zu den betroffenen Menschen und an aktuelle Informationen zu gelangen. Anhaltende Regenfälle und Überschwemmungen erschweren die Rettungsarbeiten. ADRA ist in allen drei Ländern vor Ort und leistet Nothilfe mit frischem Trinkwasser, Lebensmittel, Notunterkünften, warmen Decken und medizinischer Versorgung. Denken Sie an die Kinder, Frauen und Männer in Südostafrika, die jetzt alles verloren haben! Ihre Spende hilft!

Bitte helfen Sie den Menschen in Südostafrika unter dem Spendenstichwort „Zyklon Idai“.

Hier können Sie spenden

22,2 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

ADRA in Jemen

In Kürze werden über 20 Mio. Jemeniten von einer Hungerkatastrophe betroffen sein, wenn die humanitäre Hilfe nicht ausgeweitet wird, so eine Analyse der Vereinten Nationen. Drei von vier Jemeniten wissen nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollen. ADRA ist als zweitgrößte Hilfsorganisation vor Ort und leistet lebensrettende medizinische Hilfe.

Nur knapp die Hälfte der medizinischen Einrichtungen im Jemen sind arbeitsfähig. Viel zu wenig für die ganze Bevölkerung, denn Hunger und Cholera sind eine tödliche Gefahr! Dringend benötigte Hilfsgüter müssen aus dem Ausland angeliefert werden, doch Bombardierungen, Straßensperren und Hafenblockaden erschweren die Lieferungen.

Gemeinsam mit den Partnerorganisationen „humedica“ und „action medeor“ hat ADRA es geschafft: Zum wiederholten Mal konnten lebensnotwendige Medikamente und Hilfsgüter in den Jemen transportiert werden, damit tausende Patienten in den ADRA-Kliniken versorgt werden können.  (AKro)

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für Menschen in Not mit Ihrer Spende. Unter dem Stichwort „JEMEN“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Dieses Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt. 

Ein großer Dank an alle Mitwirkenden der Landessammlung 2018

Kindern in Kambodscha helfen

Sammeln für einen guten Zweck! ADRA ruft jedes Jahr Ehrenamtliche auf, sich für die sogenannte Landessammlung zu engagieren und Spenden für ein bestimmtes Projekt von ADRA zu sammeln. Die Spenden von 2018 kommen mangelernährten Kindern in Kambodscha zugute. Hier ist ADRA im Norden des Landes aktiv. Die Landessammlung findet bundesweit statt und jeder kann sich anschließen.

In der Landessammlung 2018 waren bundesweit 80 Sammler aus 59 Gemeinden aktiv. Gemeinsam wurden 47.500 Euro gesammelt. Habt vielen Dank für die Mühe, die Ihr auf Euch genommen habt, um uns zu helfen. Dank Euch können Mütter den Hunger ihrer Kinder stillen. Ihr habt Ihr Euch auf den Weg gemacht, an Türen geklopft und Leute angesprochen – eine nicht immer einfache Aufgabe.
Die Kinder in Kambodscha danken Euch dafür.
Bei uns heißt es: Nach der Sammlung ist vor der Sammlung.
2019 werden wir gemeinsam Kindern in Somalia eine gute Schulbildung ermöglichen und damit eine bessere Zukunft in ihrem Land. In Kürze werdet Ihr alle Informationen über die diesjährige Landessammlung erhalten. Wir zählen auf Euch! (LGr)

Dieses Projekt wird gefördert vom BMZ.

 

Hand in Hand für glückliche Kinder

Glückliche Kinder in Albanien

Teilen macht glücklich! Jedes Jahr zur Weihnachtszeit transportiert ADRA mit der „Aktion Kinder helfen Kindern!“ Geschenkpakete in osteuropäische Länder. Gepackt werden die Pakete von Kindern und ihren Familien aus der ganzen Bunderepublik. Diese Initiative von ADRA unterstützt die Bildungsarbeit in Deutschland und gleichzeitig Projekte für Kinder und Jugendliche in Osteuropa.

Tausende Schritte, Telefonate, E-Mails und Fahrten machten 2018 die „Aktion Kinder helfen Kindern!“ erfolgreich. Die Aktion begann offiziell zum Weltkindertag im September, doch viele Aktionsgruppen waren das ganze Jahr unterwegs, um Institutionen, Freunde und Firmen anzuspornen. Die 34.901 Pakete, die im Ausland Kinder beglückt haben, sind all diesen Helfern zu verdanken. Im Ausland standen ebenfalls Freiwillige bereit, um zu genau diesen Kindern zu fahren und ihnen Hoffnung zu schenken. Und jetzt geht es weiter – die gesammelten Spendengelder werden auch langfristige Hilfe ermöglichen.

Unzählige haben einen Beitrag geleistet, damit am Ende Großes entstehen kann: Glückliche Herzen. (AEm)

Kinder helfen Kinder