„Aktion Kinder helfen Kindern!“ bringt Freude nach Osteuropa

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bei der Weihnachtpaket-Aktion „Kinder helfen Kindern!“ 2021 beteiligt haben! Ohne euch können wir die Aktion nicht durchführen, wir sind für jede noch so kleine Unterstützung dankbar!

Der zweite Winter unter Corona-Einschränkungen hat euch nicht davon abgehalten, dass wir Mädchen und Jungen in Albanien, Bulgarien, Litauen, Montenegro, Nord-Mazedonien, Serbien und im Kosovo gemeinsam eine Freude zu Weihnachten bereiten konnten! Ganz herzlichen Dank für euren Einsatz!

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Mit dir gegen den Hunger!

Wer arm ist, hat zu wenig Geld, um sich und seiner Familie ausreichend Lebensmittel kaufen zu können. Länger anhaltende Mangeloder Unterernährung führen zu gesundheitlichen Problemen, unter denen vor allem die Kinder leiden – oftmals mit lebenslangen Folgen. Kosten für medizinische Behandlungen sind für arme Familien kaum erschwinglich.

Die Ursachen für Armut und Hunger sind vielfältig. Kleinbäuerliche Familien hungern, weil ihre Einnahmen, die sie durch den Verkauf ihrer Ernten erzielen, nicht reichen, um die Familie das ganze Jahr satt zu machen. Obwohl Frauen einen bedeutenden Anteil in der landwirtschaftlichen Arbeit leisten, sind sie in vielen Regionen der Welt benachteiligt. Sie haben weniger Mitspracherecht, erhalten seltener Kredite und eigene Felder. Dabei spielen sie bei der Ernährung der Kinder und der Familien die wichtigste Rolle. Damit wir gemeinsam mit unseren Spenderinnen und Spendern den Ursachen von Armut und Hunger entgegenwirken können, helfen wir dabei, nachhaltig die Lebenssituationen von Menschen zu verbessern. Dafür setzen wir weltweit Projekte in den Bereichen Nahrung, Gesundheit, Bildung und Einkommen um. Schon ein kleiner Beitrag kann Großes bewirken!

Mehr zu unserer Kampagne “HUNGER NACH LEBEN” finden Sie hier: adra.de/kampagne-hunger/

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Menschen stärken und Katastrophen vorbeugen

Naturkatastrophen nehmen weltweit zu. Doch in welchem Land die Menschen besonders verwundbar sind, hängt nicht nur von der Stärke des Naturereignisses ab.

Entscheidend sind vor allem die Lage des Wohnortes, die Infrastruktur und die verfügbaren Schutzmaßnahmen. Je höher das Ausmaß der Armut und Ungleichheit in einer Gesellschaft ist und je schlechter der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, desto gefährdeter sind die Menschen gegenüber Katastrophen.
Die Bekämpfung von Hunger und Armut sowie die Förderung von Bildung und Gesundheit tragen dazu bei, das Risiko für Katastrophen zu reduzieren. Wenn wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort Frühwarnsysteme installieren, Notfallpläne erarbeiten und die Umwelt schützen, wirkt sich das positiv auf die gefährdeten Regionen aus und macht die Menschen widerstandsfähiger gegenüber Krisen. Vorsorge kann eine Katastrophe nicht verhindern, sie kann aber die Auswirkungen für die Menschen stark vermindern.

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Für Sie, für mich, für alle! Am 10. Dezember ist Internationaler Tag der Menschenrechte

Mit dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“ erinnern die Vereinten Nationen daran, dass diese Rechte weltweit immer wieder verletzt werden. Die Menschenrechte gelten für Sie genauso wie für jeden Menschen, überall auf der Welt. Sie bilden die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben.

Die Lebensbedingungen sind weltweit unterschiedlich, doch die Menschenrechte betreffen jeden einzelnen Menschen und kommen jedem zugute. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren,“ heißt es im 1. Kapitel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. ADRA setzt sich dafür ein, dass Ungerechtigkeiten, Chancenungleichheit und Diskriminierung weltweit bekämpft und ein friedvolles Leben in Würde für alle Menschen ermöglicht wird. So führt ADRA Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Nahrung, Förderung einkommenschaffender Maßnahmen oder Katastrophenvorsorge durch. ADRA hilft jedem, ungeachtet der Herkunft, Ethnie, des Geschlechts, der Weltanschauung oder Religion. Denn nach den Menschenrechten und nach dem christlichen Menschenbild sind alle Menschen gleich.

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Gemeinsam für eine bessere Welt

Der Kreislauf der Jahreszeiten schließt sich und sie ist wieder da, die Adventszeit. Was bedeutet sie für Sie? Einige mögen sie laut und kommerziell, die anderen leise und besinnlich.

Doch bei allen Menschen gibt es den Wunsch nach Frieden, Geborgenheit und dass es allen Lieben gut geht. Damit ist die Sehnsucht verbunden, dass wir Zuversicht in die Zukunft gewinnen und kommende Probleme bewältigen können. Die Adventszeit macht uns Hoffnung, dass es auch anders geht, dass Gott ein erfülltes Leben für uns möchte und dass ein Neuanfang möglich ist. Wir danken allen ganz herzlich, die uns im letzten Jahr unterstützt haben, Millionen Menschen in den Katastrophengebieten dieser Welt zu helfen. Gemeinsam mit Ihnen können wir die Welt ein bisschen lebenswerter machen und Menschen in Not eine Perspektive geben.

Das Team von ADRA wünscht Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit!

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Mit der Dürre in Madagaskar kommt die Hungersnot

Die Menschen sind verzweifelt. Im Süden des tropischen Inselstaates an der Ostküste Afrikas herrscht die größte Dürre seit 40 Jahren. Auf den Feldern wächst schon lange nicht mehr genug. Seit vier Jahren hat es nicht mehr geregnet, oder wenn, dann war es viel zu wenig und die ausgetrockneten Böden konnten das Wasser gar nicht aufnehmen. Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, viele der Nutztiere sind verdurstet. Die Familien von Kleinbauern essen inzwischen das Saatgut, dass die eigentlich einpflanzen wollen. Aber ohne Samen können die Felder nicht bestellt und die kommende Ernte nicht vorbereitet werden. Viele haben alles verkauft, um ihren Familien Nahrung kaufen zu können.

ADRA setzt langfristiges Projekt gegen den Hunger um

Sauberes Trinkwasser ist eine Voraussetzung dafür, dass Mensch und Tier am Leben bleiben und die Felder und Gemüsegärten Ertrag bringen können. Durch den Bau von Brunnen ermöglicht ADRA 68.000 Menschen sicheres Trinkwasser. Kleinbäuerliche Familien lernen alternative Anbaumethoden kennen. Der Einsatz von klimaangepasstem Saatgut lassen die Ernten sicherer werden und die Erträge steigern.

Umweltzerstörung, bewaffnete Konflikte und Corona – die Ursachen für Hunger sind vielfältig

„Hungersnöte sind zurück und multiple Krisen lassen die Zahl der Hungernden immer weiter steigen. Die Corona-Pandemie hat die angespannte Ernährungslage in vielen Ländern des Südens noch einmal verschärft und Millionen Familien haben ihre Existenzgrundlage verloren. Die größten Hungertreiber bleiben aber Konflikte und der Klimawandel. Die Ärmsten und Schwächsten werden von den Folgen des Klimawandels besonders hart getroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen. Die Klimakrise ist eine Frage der Gerechtigkeit. Daher brauchen wir auf der anstehenden Klimakonferenz im November in Glasgow klare und verbindliche Ziele für die Reduzierung des CO² Ausstoßes sowie finanzielle Unterstützung für die Förderung von Klimaresilienz“, fordert Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe.

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Leid mindern, bevor es geschieht

Jedes Jahr sorgen Dürren, tropische Wirbelstürme oder Überflutungen für großes Leid. In diesem Sommer sind wir in Deutschland ebenfalls davon betroffen.

„Auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein, kann viele Leben retten“, erzählt eine Teilnehmerin des Trainings zur Katastrophenvorsorge auf Fidschi. Hier ist der Klimawandel besonders spürbar. Im letzten Jahr wurde der Inselstaat fünfmal von Wirbelstürmen heimgesucht. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung erarbeitet ADRA Notfallpläne, stellt Hilfsgüter bereit und bildet Rettungsteams. Schutzräume werden eingerichtet, Lebensmittelvorräte, Trinkwasser und Hygieneartikel sturmsicher gelagert. Katastrophenvorsorge vermindert Leid, bevor es geschieht. Darauf machen die Vereinten Nationen am Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober aufmerksam. Je besser eine Region auf eine Katastrophe vorbereitet ist, desto weniger Hilfe brauchen die Menschen. Neben Fidschi setzt ADRA auch in Indonesien und auf den Philippinen Projekte zur Katastrophenvorsorge um.

       Das Projekt auf Fidschi wird gefördert von Aktion Deutschland Hilft.

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