GEMEINSAM für andere da sein!

Es tut gut, dass Du uns unterstützt! Das erfahren wir immer wieder bei ehrenamtlichen Einsätzen für die „Aktion Kinder helfen Kindern!“, in den ADRAshops und bei Veranstaltungen für ADRA in den Gemeinden, auf Messen oder Kongressen. Gemeinsam können wir viel bewegen!

In der bundesweiten Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“ haben viele gemeinsam über mehrere Jahre einen wertvollen Beitrag zur Integration Geflüchteter in Deutschland geleistet. Diese Aktion wurde möglich, weil sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das Adventwohlfahrtswerk (AWW), die Theologische Hochschule Friedensau und ADRA Deutschland e.V. zusammengeschlossen haben und gemeinsam Ressourcen bündeln konnte. Denn: Niemand verlässt freiwillig seine Heimat. Krieg, Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung sind die häufigsten Fluchtursachen, aber auch Hunger, Naturkatastrophen und Perspektivlosigkeit. Laut der Vereinten Nationen leben 85 Prozent der Geflüchteten in Entwicklungsländern, davon sind 52 Prozent Kinder. ADRA unterstützt Geflüchtete und ihre Gastkommunen in Thailand, Somalia, Nigeria, Afghanistan, der Ukraine, im Jemen, Mittelmeer und in Deutschland. Damit ADRA gemeinsam mit seinem weltweiten Netzwerk neue Perspektiven für Menschen in Not schaffen kann. Dank Deiner Hilfe!

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Kinderrechte stärken in Albanien

Arbeitslosigkeit und Armut sind in Albanien ein großes Problem. Kinder armer Familien haben keinen Anteil an Dienstleistungen wie Gesundheit und Bildung und sie sind gefährdet, ausgebeutet und missbraucht zu werden. Etwa 12 Prozent der Kinder müssen arbeiten, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. ADRA ist in zwei Bezirken im Norden Albaniens im Bildungssektor aktiv.

Für Kinder ist Albanien eines der gefährlichsten Länder Europas. Sie sind gefährdet durch Diskriminierung, Missbrauch, Ausbeutung und Kinderarbeit. Ein Viertel der Bevölkerung lebt in Armut, vor allem Mädchen aus entlegenen ländlichen Gebieten und Kinder ethnischer Minderheiten sind betroffen. ADRA setzt genau hier an: Gemeinsam mit Partnern und Eltern schützt ADRA in Nordalbanien gefährdete Kinder und setzt sich dafür ein, dass sie Zugang zu Bildungseinrichtungen erhalten. Mit Bildung kann der Kreislauf der Armut langfristig durchbrochen werden! Durch Nachhilfe von ehrenamtlichen Studenten wird die Integration benachteiligter Kinder gefördert, gleichzeitig erhalten diese Übung im Unterrichten. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie gemeinsam mit unterschiedlichen Unterstützern Perspektiven für die Zukunft geschaffen werden können.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.

>> Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, zusammen mit unseren Partnern, Studenten und den Eltern Kinder in Albanien zu fördern! Unter dem Stichwort „GEMEINSAM“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Keine Hoffnung für den Jemen? Der Kampf gegen den Hunger geht weiter

Seit vier Jahren befindet sich der Jemen im Krieg. Die Folgen für die Bevölkerung sind groß, sie leben mit Zerstörung, Angst und Mangel: Mangel an sauberem Trinkwasser, Nahrung, Medikamenten und medizinischer Versorgung. Fast 16 Mio. Jemeniten leiden Hunger.

Nur knapp die Hälfte der medizinischen Einrichtungen sind arbeitsfähig. Dringend benötigte Materialien und Lebensmittel müssen aus dem Ausland angeliefert werden, da die eigene Produktion und Versorgung nicht ausreicht. Wiederkehrende Hafenblockaden erschweren die Hilfslieferungen lebensnotwendiger Mittel zusätzlich.

Über 22 Mio. Kinder, Frauen und Männer benötigen humanitäre Hilfe

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ADRA im Jemen sind immer noch einem hohen Sicherheitsrisiko während ihrer Arbeit ausgesetzt. Dabei steigen die Patientenzahlen in den medizinischen Einrichtungen, die noch arbeitsfähig sind, weiter an. Zur Eindämmung von Cholera und Diphterie wird im Kamaran-Krankenhaus im Norden des Landes ein separater Eingang geplant, damit andere Patienten nicht angesteckt werden. In den Wartebereichen der medizinischen Einrichtungen werden von ADRA erfolgreich Gesundheitsschulungen durchgeführt, um Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein zu fördern. In den letzten zwei Jahren haben wir 57.786 Personen durch diese Gesundheitsschulungen erreicht. Schulungen von medizinischem Personal in psychologischer Erster Hilfe wurden bereits erfolgreich abgeschlossen.

Durch die große Unterstützung mit Spendengeldern konnte ADRA im Jemen seine Hilfsleistungen deutlich ausweiten. ADRA ist inzwischen die zweitgrößte Hilfsorganisation vor Ort und stellt in einer der ärmsten Regionen im Norden des Landes lebensrettende Gesundheits- und Ernährungshilfe für etwa 445.150 Menschen bereit. „Der Jemen ist weiterhin von Importen abhängig“, so Nikolaus Kirchler, Nothilfekoordinator von ADRA Deutschland, „mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind auf Hilfe von außen angewiesen. Eine Hungerkatastrophe steht bevor, aber wir haben jetzt noch die Chance, das Schlimmste abzuwenden!“ ADRA konnte bisher 1.428 schwer und 3676 moderat unterernährte Kinder sowie 2.372 Schwangere und stillende Mütter mit Aufbaunahrung behandeln.

Der Kampf gegen die Hungersnot geht weiter 

Nach Analysen der Vereinten Nationen werden in Kürze über 20 Mio. Jemeniten von der Hungerskatastrophe betroffen sein, wenn keine humanitäre Nahrungsmittelhilfe geleistet wird!  Drei von vier Personen wissen nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollen. Zudem infizieren sich aktuell jede Woche 10.000 Personen mit Cholera; das ist eine tödliche Gefahr für geschwächte Menschen. Der UN-Nothilfekoordinator Marc Lobcock warnt: „Wir könnten den Kampf gegen den Hunger verlieren. Die Lage hat sich in den letzten Wochen auf alarmierende Weise verschlechtert.“

Bitte unterstützen Sie ADRA bei dieser wichtigen Arbeit! Gegen den Hunger. Für die Menschen im Jemen.
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Lebensrettende medizinische Hilfe für den Jemen

Seit Beginn des Krieges 2014 im Jemen ist jeder dritte Einwohner von Unterernährung und Hunger betroffen. Fast die gesamte Bevölkerung benötigt humanitäre Hilfe. Dabei sind die Zugänge für Hilfsorganisationen und Güter in den Jemen über Häfen und Flughäfen unterbrochen.

Ziel dieses Projektes ist, Leben zu retten und fundamentale Grundversorgungslücken im Land zu decken. Schwerpunkte sind die Bereiche Gesundheit, Ernährung, Wasser und Sanitär sowie Schutz von Binnenvertriebenen und der Gastgemeinden. Nur etwa 50 Prozent der medizinischen Einrichtungen sind funktionstüchtig, das erhöht die Ausbreitung von Seuchen und beschleunigt die Hungernot. Umfassende lebensrettende Gesundheits- und Ernährungshilfe für etwa 445.150 Menschen stellt ADRA in einem der ärmsten Regionen des Jemen in Al-Hudaydah, Hajjah und Saada bereit.

Projektlaufzeit: 01.09.2018 – 31.08.2020

Dieses Projekt wird gefördert von 

Welttag der Armen am 18. November

Das Leitwort des diesjährigen katholischen Welttages der Armen steht in Psalm 34 Vers 7: „Da rief ein Armer und der Herr erhörte ihn.“ In diesem Bibelwort steckt die Aufforderung an uns, in unserem Umfeld genauer hinzusehen, den Mitmenschen in seiner
Situation anzusehen und der Not des Nächsten zu begegnen.

Die Welt mit Extremen wie Armut und Ungerechtigkeit nicht aus den eigenen Sichtfeld auszublenden, dazu lädt dieser Gedenktag ein. Das Wahrnehmen und Ernstnehmen der Not des anderen und ihr und ihm in Mitmenschlichkeit und Liebe zu begegnen und zu unterstützen, daran sollen wir Menschen uns gegenseitig ermutigen. Damit das Leben in Würde wieder aufgenommen und fortgeführt werden kann. Damit ein Stück Gerechtigkeit wiederhergestellt wird. Durch das persönliche Engagement wird das Mitfühlen sichtbar gemacht. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Damit Menschen wieder Hoffen können und ihre Not gelindert wird, dafür setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom weltweiten ADRA-Netzwerk ein.
Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Danke! >> ZUM SPENDENFORMULAR


ADRA setzt sich in verschiedenen Projekten weltweit gegen Armut und ihre Auswirkungen ein. So zum Beispiel auch in

  • Äthiopien: Mit einer Ausbildung im Bereich erneuerbare Energien können sich junge Arbeitslose langfristig ein Einkommen für sich und ihre Familien sichern. >> ZUM PROJEKT
  • Afghanistan: Aufgrund der langanhaltenden Konflikte des Landes sind viele Menschen auf der Flucht und benötigen Nahrungsmittel und Heizmaterialien gegen den eisigen Winter. >> ZUM PROJEKT

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?“

Bildung ist ein Menschenrecht für jeden lebenslang, einschließlich derer mit besonderen Bildungsbedürfnissen. Bildung befähigt Menschen dazu, ihre soziale und wirtschaftliche Situation zu verbessern, damit ein erfülltes und unabhängiges Leben möglich ist.

In vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara haben weniger als ein Drittel der Erwachsenen eine Grundschule abgeschlossen. Gerade in ländlichen Regionen wird Kindern der Zugang zu Bildungseinrichtungen erschwert: Der Weg ist zu weit, Fahr- und Schulgeld sind für die Eltern nicht erschwinglich, Schuluniformen, Materialien und Verpflegung kosten zu viel Geld. Viele Familien sind darauf angewiesen, dass die Kinder früh anfangen zu arbeiten und die Eltern in der Haus- und Feldarbeit unterstützen. Vor allem Mädchen können ihr Menschenrecht auf Bildung nicht überall in Anspruch nehmen und sind benachteiligt. Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten haben es besonders schwer. Ein kindgerechter Alltag mit regelmäßig stattfindendem Unterricht ist nicht gewährleistet, wenn die Infrastruktur und Bildungssysteme zusammengebrochen sind. Dabei ist mangelnde Bildung eine der Hauptursachen für materielle Verarmung und gleichzeitig deren größte Folge. Es ist ein Kreislauf: Bildung verhindert Armut und Armut verhindert Bildung. ADRA setzt sich für den Bau von Bildungseinrichtungen ein, für die Verbesserung der Bildungssysteme, qualifiziert Lehrkräfte und erhöht das Bildungsangebot für alle Altersgruppen: Frühkindliche Bildung, Schul- und Ausbildungen, Weiterbildungen und Alphabetisierungskurse für Erwachsene. Damit ein lebenslanges Lernen möglich ist und Bildung kein Privileg bleibt.
Unterstützen Sie uns bei dieser wichtigen Arbeit mit Ihrer Spende, um Perspektiven zu schaffen!

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„Unser tägliches Brot gib uns heute“

Das Erntedankfest hat in vielen Kulturen eine lange Tradition und erinnert an den engen Bezug vom Menschen zur Natur. Wir erinnern an die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, die Hunger und katastrophale Ernährungssituationen erleiden müssen.

Die Bitte aus dem Matthäusevangelium 6,11 ist Ausdruck dafür, dass es nicht selbstverständlich ist, dass weltweit jeder Mensch genug Nahrung hat, um sich satt essen zu können. Die meisten Familien in den Entwicklungsländern leben von den Ernten ihrer kleinbäuerlichen Felder. Sie arbeiten hart, um genug Nahrungsmittel zu produzieren, die jedes Familienmitglied ernährt und einen Erlös auf den Märkten ermöglicht.

Die Ernten sind abhängig von vielen Faktoren: Gutes Wetter, fruchtbarer Boden, Frieden, gute Regierung, gutes Saatgut, Gesundheit und zuverlässige Arbeitskraft sind nur einige. Die Entwicklung eines Plan B hilft bei negativen Einflüssen und Krisen. Wenn es zu wenig oder zu viel regnet, wenn Schädlinge die Feldfrüchte befallen oder andere Katastrophen drohen, die Ernten zu vernichten. Wir haben die Verantwortung, die Schöpfung zu schützen und zu bewahren. Wir sollen achtsam mit der Natur umgehen, das gilt auch für unsere Nutzpflanzen und ebenso für unsere Nahrungsmittel.

Im Oktober feiern wir Erntedank, um uns bewusst zu machen, wer die Quelle für alle guten Gaben ist, die wir durch die Ernten erhalten. Nahrungsmittel sind wertvoll. Ein bewusster Umgang im Kaufverhalten, Zubereitung und in der Ernährung sind ein erster Schritt. Jeder von uns kann damit anfangen. Jeder von uns kann mit Verschwendung und sinnloser Vernichtung von Lebensmitteln aufhören. Unsere Einstellung und Taten sind wie Saatgut. Jedes Korn, das wir aussäen, bestimmt, wie die „Ernte“ aussehen wird. Das lässt sich auf verschiedene Bereiche des Lebens übertragen, auf Beziehungen, auf Engagement, auf das Teilen. Lassen Sie uns gemeinsam Gutes säen, um Gutes zu ernten!

>> Unterstützen Sie unsere Projekte in Afrika unter dem Spendenstichwort „AFRIKA“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

 

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