Mit der Dürre in Madagaskar kommt die Hungersnot

Die Menschen sind verzweifelt. Im Süden des tropischen Inselstaates an der Ostküste Afrikas herrscht die größte Dürre seit 40 Jahren. Auf den Feldern wächst schon lange nicht mehr genug. Seit vier Jahren hat es nicht mehr geregnet, oder wenn, dann war es viel zu wenig und die ausgetrockneten Böden konnten das Wasser gar nicht aufnehmen. Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, viele der Nutztiere sind verdurstet. Die Familien von Kleinbauern essen inzwischen das Saatgut, dass die eigentlich einpflanzen wollen. Aber ohne Samen können die Felder nicht bestellt und die kommende Ernte nicht vorbereitet werden. Viele haben alles verkauft, um ihren Familien Nahrung kaufen zu können.

ADRA setzt langfristiges Projekt gegen den Hunger um

Sauberes Trinkwasser ist eine Voraussetzung dafür, dass Mensch und Tier am Leben bleiben und die Felder und Gemüsegärten Ertrag bringen können. Durch den Bau von Brunnen ermöglicht ADRA 68.000 Menschen sicheres Trinkwasser. Kleinbäuerliche Familien lernen alternative Anbaumethoden kennen. Der Einsatz von klimaangepasstem Saatgut lassen die Ernten sicherer werden und die Erträge steigern.

Umweltzerstörung, bewaffnete Konflikte und Corona – die Ursachen für Hunger sind vielfältig

„Hungersnöte sind zurück und multiple Krisen lassen die Zahl der Hungernden immer weiter steigen. Die Corona-Pandemie hat die angespannte Ernährungslage in vielen Ländern des Südens noch einmal verschärft und Millionen Familien haben ihre Existenzgrundlage verloren. Die größten Hungertreiber bleiben aber Konflikte und der Klimawandel. Die Ärmsten und Schwächsten werden von den Folgen des Klimawandels besonders hart getroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen. Die Klimakrise ist eine Frage der Gerechtigkeit. Daher brauchen wir auf der anstehenden Klimakonferenz im November in Glasgow klare und verbindliche Ziele für die Reduzierung des CO² Ausstoßes sowie finanzielle Unterstützung für die Förderung von Klimaresilienz“, fordert Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe.

Unterstützen Sie die langfristige und nachhaltige Arbeit von ADRA gegen den Hunger mit Ihrer Spende
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Leid mindern, bevor es geschieht

Jedes Jahr sorgen Dürren, tropische Wirbelstürme oder Überflutungen für großes Leid. In diesem Sommer sind wir in Deutschland ebenfalls davon betroffen.

„Auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein, kann viele Leben retten“, erzählt eine Teilnehmerin des Trainings zur Katastrophenvorsorge auf Fidschi. Hier ist der Klimawandel besonders spürbar. Im letzten Jahr wurde der Inselstaat fünfmal von Wirbelstürmen heimgesucht. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung erarbeitet ADRA Notfallpläne, stellt Hilfsgüter bereit und bildet Rettungsteams. Schutzräume werden eingerichtet, Lebensmittelvorräte, Trinkwasser und Hygieneartikel sturmsicher gelagert. Katastrophenvorsorge vermindert Leid, bevor es geschieht. Darauf machen die Vereinten Nationen am Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober aufmerksam. Je besser eine Region auf eine Katastrophe vorbereitet ist, desto weniger Hilfe brauchen die Menschen. Neben Fidschi setzt ADRA auch in Indonesien und auf den Philippinen Projekte zur Katastrophenvorsorge um.

       Das Projekt auf Fidschi wird gefördert von Aktion Deutschland Hilft.

Unterstützen auch Sie unsere Projekte im Bereich der Katastrophenvorsorge.
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Hunger nach Leben

Das germanische Wort „Danc“ bedeutet „ich denke, ich gedenke“. Beim Erntedankfest kommen beide Aspekte zusammen. Das Fest wird in vielen Kulturen gefeiert, es macht uns bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, jeden Tag gesund und ausreichend Nahrung zur Verfügung zu haben. Wir werden eingeladen, über den Wert der Schöpfung nachzudenken und Gott „Danke“ zu sagen, für alles, was er uns gibt.

Dass, was wir mit unserer Arbeit und in unserem Leben erreichen, haben wir nicht uns selbst zu verdanken. Das betrifft auch unsere Mittel, die wir zum Leben brauchen. Sind wir uns des Wertes unserer Lebensmittel bewusst? All den Anstrengungen der
Landwirte, abhängig von Wetter und Wasser, für uns Nahrungsmittel anzubauen? Gemeinsam mit unseren starken Partnern in
aller Welt setzen wir uns dafür ein, dass sich Familien das ganze Jahr gesund und ausreichend ernähren können. Bauern unterstützen wir darin, ihre Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und ihre Böden langfristig fruchtbar zu halten. Eine Ernährungssicherung mit dem Ziel, Mangel- und Unterernährung sowie Hunger zu beseitigen, erfordert neben notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem Bildung und Aufklärung.

Lasst uns zusammen Gutes säen, um Gutes zu ernten!

Mehr zu unserer Kampagne “HUNGER NACH LEBEN” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/

 

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Hunger“

Gemeinsam für ein friedliches Miteinander

Kinderzeichnung aus einem Flüchtlingslager im IrakAm 21. September zum Welttag des Friedens fühlen wir mit all den Menschen, die in Kriegs- und Krisengebieten leben und Gewalt und Waffenbedrohung erleben müssen. Am Weltfriedenstag fordern die Vereinten Nationen alle Nationen dazu auf, die Waffen ruhen zu lassen und jeden einzelnen von uns, innezuhalten und sich um ein friedliches Miteinander zu bemühen.

Bewaffnete Konflikte, Corona und der Klimawandel wirken zusammen

Die Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten sind derzeit dreifach bedroht, von Schutzlosigkeit, dem Klimawandel und der Covid 19-Pandemie. ADRA ist bei den Menschen in den Krisengebieten und lässt sie nicht alleine. So zum Beispiel im Jemen. Der Jemen zählt für Kinder zu den gefährlichsten Orten der Welt. „Alle zehn Minuten stirbt dort ein Kind an einer vermeidbaren Krankheit. Zwei Millionen Kinder gehen nicht zur Schule. Tausende haben seit 2015 ihr Leben verloren, wurden verstümmelt oder zwangsrekrutiert,“ fasst Henrietta H. Fore, UNICEF-Generaldirektorin, die Lage zusammen.

Jemen von Hungersnot bedroht

Im Jemen besteht seit mehr als fünf Jahren ein bewaffneter Konflikt, der 80 Prozent der Jemenitinnen und Jemeniten von humanitärer Hilfe abhängig macht. Die wirtschaftliche Krise wird durch die Covid-19-Pandemie verstärkt. Die Folgen sind Nahrungsmittelknappheit und eine drohende Hungersnot. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort versorgen wir über 660.000 Menschen mit lebensrettenden Gesundheits- und Ernährungshilfen und verbessern gleichzeitig langfristig die Gesundheitsversorgung im Land.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende, damit Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten Hoffnung auf ein Leben in Würde und Frieden bekommen.

Hochwasser in Deutschland

 „Wir haben alles verloren, wir können nur noch beten!“

Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Die Hochwasserflut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat immense Sachschäden hinterlassen und zahlreiche Menschenleben gefordert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Hinterbliebenen des Unwetters. 

Was wir jetzt für die Menschen tun können

Wie schon zum Hochwasser 2013 haben sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA), das Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW) und ADRA Deutschland e.V. zusammengetan, um schnell und unbürokratisch zu helfen.

Mit der jahrelangen Erfahrung in Katastrophenhilfe übernimmt ADRA die Einsatzkoordination und kümmert sich unter anderem um Logistik und die Abstimmung von Sachspenden, wie z.B. komplette Kücheneinrichtungen. Bitte wenden Sie sich hierbei direkt an uns. 

Zusammen koordiniert das Bündnis die freiwilligen Helferinnen und Helfer und stellt Ressourcen bereit. Zu ihnen gehören auch die Ehrenamtlichen in den AWW-Helferkreisen der Region. In einer zweiten Phase kümmert sich ADRA um einen schnellen und unbürokratischen Wiederaufbau. Für eine zielgenaue Wiederaufbauhilfe erstellt die Hilfsorganisation passgenaue Bedarfsanalysen, um auch die Sachspenden effektiv zu koordinieren.

Dank der vielen Spenden konnten wir schon einiges anstoßen und auf den Weg bringen. Dazu zählt:  

  • die Hilfen für die Opfer der Flutkatastrophe wird gemeinsam mit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und dem Advent-Wohlfahrtswerk e.V. geplant und umgesetzt – erste Empfänger*innen haben bereits finanzielle Hilfe erhalten
  • finanzielle Unterstützung von Helferkreisen, die Sammelstellen in Wuppertal, Solingen, Radevormwald, Dorsten, Mettmann betreiben, sowie von Betroffenen und Ersthelfern (Freiwillige, Feuerwehr, THW, Bundeswehr) vor Ort in Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • sammeln, beschaffen, sortieren und verpacken von Hilfsgütern, Transport von Sammelstellen zum Zentrallager Bad Neuenahr-Ahrweiler. Von dort erfolgt die Verteilung und Koordination zu den Abgabepunkten im gesamten Stadtgebiet
  • Wasseraufbereitungsanlage wird in diesen Stunden nach Ahrweiler geliefert
  • Kontakt zu weiteren Helfergruppen und sozialen Einrichtungen besteht
  • Wiederaufbau im Bereich Gebäudetrocknung/ Räumung/ Instandsetzung ist geplant
  • Die Verteilung von effektiven Mikroorganismen, um  verunreinigte Flächen wieder nutzbar zu machen. Effektive Mikroorganismen sind kleine Lebewesen, die als Wiederaufbauhelfer verwendet werden, indem sie gesundheitsschädliche Fäulnis- und Geruchsbakterien neutralisieren (Einsatzgebiet siehe Karte)

Hilfsmaßnahmen im Überblick

Wo ist ADRA Deutschland e.V. im Einsatz?

Übergabe erste Soforthilfen

Im Hochwassergebiet um das Ahrtal wurden am 18. August 2021 die ersten Spendengelder übergeben. Diese gehen als Soforthilfen an landwirtschaftliche Betriebe.

ADRA Deutschland e.V. ist gemeinsam mit LandsAid Großspender für das Netzwerk rund um den Deutschen Bauernverband und die Schorlemer Stiftung. Diese Spenden konnten von unserer Seite aus Mitteln von Aktion Deutschland Hilft gewonnen werden und wir sich unendlich dankbar für die Spender:innen, die das möglich gemacht haben.

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FAQ: Fragen und Antworten zum Hochwasser

Wie ist die aktuelle Lage in den betroffenen Gemeinden? Wie groß sind die Schäden durch das Unwetter? Wie hilft ADRA den Menschen vor Ort konkret? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in diesem FAQ (Stand: 01.09.2021).

Schwere Unwetter haben in Deutschland Mitte Juli Hochwasser und Überschwemmungen verursacht. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden besonders schwer getroffen. Dieses Hochwasser gilt als „Jahrhundertflut“ mit noch nie da gewesenen Niederschlagsmengen. Die Flut hinterließ eine Landschaft der Verwüstung. Häuser, Straßen, Bahngleise und Brücken wurden zerstört. Deiche und Dämme gebrochen.

Mehr als 180 Menschen starben bei den Überschwemmungen. Mehrere Städte und Landkreise riefen den Notstand aus. Viele Orte sind wegen zerstörter Straßen schwer erreichbar. Die Strom- und Wasserversorgung sind weiterhin stark beeinträchtigt.

Die Aufräumarbeiten laufen jetzt auf Hochtour. Tausende Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsdiensten und Technischem Hilfswerk (THW), Hilfsorganisationen sowie viele freiwillige Helfer*innen sind vor Ort im Einsatz. Schlamm und Schutt werden immer weniger. Bald wird die Phase des langwierigen Wiederaufbaus anfangen.

Trotz der Hilfe von außen bleibt eine Rückkehr zur Normalität immer noch ein ferner Traum. Die Folgen der Katastrophe werden noch lange zu spüren sein.

Erst mit den zurückgehenden Wassermassen und den Aufräumarbeiten wurde das Ausmaß der Zerstörung nach und nach sichtbar. Mobilfunkmasten sowie die Wasser-, Gas- und Stromversorgung  sind vielerorts stark beeinträchtigt. Viele Straßen und Brücken sind nicht mehr befahrbar. Der Gesamtschaden wird auf sieben Milliarden Euro[1] geschätzt.

Wohnhäuser und Geschäfte sind eingestürzt oder durch die Wassermassen schwer beschädigt. Für viele Familien ist noch unklar, ob und wann sie in ihrer Häuser zurückkehren können. Viele sind ohne Obdach und übernachten in Notunterkünfte.

Auch Kindergärten und Schulen sind durch das Hochwasser beschädigt worden. Bewohner*innen in Senioren- und Altenheimen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen mussten evakuiert werden.

[1]   Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. https://www.gdv.de/de/medien/aktuell/versicherungsschaeden-durch-flutkatastrophe-bei-rund-sieben-milliarden-euro-69800

 

ADRA unterstützt die Menschen vor Ort. Über 45 soziale Einrichtungen, Vereine und lokale Hilfsinitiativen im Ahrtal, im Swisttal, im Kreis Euskirchen und im Kreis Mettmann erhalten eine finanzielle, logistische und psychologische Unterstützung. Die Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe wird gemeinsam mit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und dem Advent-Wohlfahrtswerk e.V. geplant und umgesetzt – erste Empfänger*innen haben bereits finanzielle Hilfe erhalten. Wir möchten die Menschen langfristig begleiten und beim Wiederaufbau unterstützen.

Zur Schimmel- und Geruchsbekämpfung in den Häusern werden zudem effektive Mikroorganismen für Privathaushalte in den betroffenen Gebieten bereitgestellt. Die Verteilung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und unter Aufsicht von zwei unserer Experten.

Wir arbeiten auch mit LandsAid e.V. zusammen, um betroffene Landwirte mit einer finanziellen Soforthilfe zu unterstützen.

Eine Übersicht unserer Hilfsmaßnahmen finden Sie auf der interaktiven Karte oben auf dieser Seite.

ADRA arbeitet zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt-Rheinland, um Menschen in besonderer Not mit einer finanziellen Soforthilfe zu unterstützen. ADRA nimmt keine Anträge auf Soforthilfe an. Die Anträge müssen direkt bei der AWO-Rheinland gestellt werden. Seit dem 10. August ist die AWO-Rheinland mit ihrem mobilen Sozialberatungsteams zunächst an der Ahr unterwegs. Betroffene von der Hochwasserkatastrophe haben die Möglichkeit, sich direkt vor Ort von den Mitarbeiter*innen beraten zu lassen und anschließend einen Antrag auf Soforthilfe zu stellen. Wann und wo das mobile Team von AWO-Rheinland in ihrer Gemeinde sein wird, können Sie dem folgenden Link entnehmen: https://www.awo-mittelrhein.de/de/awo/wir-kaempfen-fuer/kampagnen/hochwasserhilfe/

Leider können wir auf Grund der Vielzahl von Anträgen keine Antragsformulare per E-Mail oder per Post versenden.

ADRA unterstützt finanziell unmittelbar lokale Initiativen, soziale Einrichtungen und die Soforthilfsprogramme von LandsAid e.V. und von AWO-Rheinland. Ihre Hilfe widmet sich wiederum direkt an Privatpersonen. Somit unterstützt ADRA nur indirekt Privatpersonen.

Nach Einreichen eines Antrages auf Unterstützung und dessen Überprüfung wird das Geld an soziale Einrichtungen, Vereine bzw. an lokale Initiativen schnell überwiesen.

Nein! ADRA Deutschland e.V. wird erst gezielt zu Sachspenden aufrufen, wenn mit dem Wiederaufbau begonnen wird. Die Menschen sind noch damit beschäftigt, den Schlamm und die Trümmer aus ihren Häusern zu entfernen. Im Augenblick haben sie genug Lebensmittel und Kleidung erhalten. Wir kommen auf euch zu, wenn Haushaltsgegenstände gebraucht werden.

ADRA Deutschland e.V.
IBAN: DE87 6602 0500 0007 7040 00
Stichwort/Verwendungszweck: Hochwasser

oder direkt über die Webseite unter dem Stichwort „Hochwasser“

Die betroffenen Kommunen und Kreise sind zentrale Anlaufstellen für Hilfs- und Wohnraumangebote. Eine Liste von Kontaktdaten sind auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu finden: https://www.bbk.bund.de/DE/Infothek/Fokusthemen/_documents/Themen/2021/starkregen.html

ADRA ist jede Woche für mehrere Tage im Katastrophengebiet unterwegs und steht dort mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen in engem Kontakt. Ein ADRA-Mitarbeiter befindet sich durchgehend in der Nähe der betroffenen Region.

Da das Ahrtal sehr groß ist, arbeiten wir mit mobilen Teams, um schnell und effektiv persönliche Kontakte mit Betroffenen pflegen zu können. Damit sind wir flexibler. Aus diesem Grund haben wir keinen festen Standort, an dem man uns finden kann. Für nähere Informationen können Sie uns unter folgender Telefonnummer erreichen: 06151 81150.

Geschichten, die das Hochwasser schreibt

Tagebuch eines Notfallseelsorgers

Jetzt Spenden

Zur Bewältigung der Katastrophe und Unterstützung der Opfer sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Wir bitten Sie im Namen der Flutopfer um Ihre Hilfe und Ihre Spende:

Direkt online Spenden unter dem Stichwort „Hochwasser“:

Unser Spendenkonto:

ADRA Deutschland e.V.
IBAN: DE87 6602 0500 0007 7040 00
Stichwort: Hochwasser

Katastrophenhilfe in Haiti – Nothilfeeinsatz verlängert

27. August 2021 | Pierre Schweitzer

Zwei Wochen nach dem Erdbeben sind die Menschen weiterhin auf unsere Unterstützung angewiesen. Essen, Trinkwasser und einen Schutz für die Nacht fehlen. 

ADRA Deutschland hat sich mit ADRA international und mit weiteren Partnerbüros zusammengeschlossen, um die Hilfe mehr Menschen zugänglich zu machen. Aus der Ersthilfe ist ein Netzwerkprojekt entstanden. 200.000 Euro konnten dank aller Spenderinnen und Spendern zusammengelegt werden. Eine erste Bedarfsanalyse wurde von den Kollegen vor Ort durchgeführt.

In den nächsten Wochen werden in Saint-Louis du Sud, Les Cayes und Camp-Périn 6.000 Menschen mit Essen, Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen und Notunterkünfte versorgt. Die Hilfe ist nicht ausreichend. Sie erschwert zumindest die Ausbreitung von schlimmen Krankheiten und verschafft den Menschen ein bisschen Zeit, um die Schäden an ihren Häuser zur analysieren.

Wir danken unseren Spenderinnen und Spendern für die großartige Unterstützung. Wir brauchen Sie, um mehr Menschen auf Haiti helfen zu können.

Helfen auch Sie den Menschen in Haiti mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Katastrophenhilfe“.
Danke!

ADRA Mitarbeiter nach dem Erdbeben in HaitiDas Erdbeben vom 14. August und der nachfolgende Tropensturm „Grace“ hinterlassen große Not. Die Zahl der Opfer steigt weiter an. Fast 2.000 Menschen sind bisher gestorben, etwa 10.000 Menschen wurden verletzt. Und es gibt immer noch Vermisste. Viele Überlebende schlafen im Freien. Krankenhäuser sind überfüllt und Patienten warten stundenlang auf medizinische Versorgung.

ADRA ist bei den Menschen vor Ort. In Zusammenarbeit mit dem Haiti Adventist Hospital in der Hauptstadt Port-au-Prince werden Verletzte medizinisch betreut. Das ADRA-Büro im Süden des Landes macht schnelle Hilfe möglich und die Betroffenen werden mit Trinkwasser und Nahrung sowie mit Hygieneartikeln versorgt. Die Verteilung von Zeltplanen gibt den Obdachlosen Schutz. Helfen Sie uns, zu helfen und spenden Sie unter dem Spendenstichwort KATASTROPHENHILFE. Danke!

Erdbeben in Haiti16. August 2021 | Pierre Schweitzer

Am Morgen des 14. August erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 den Süden Haitis. Bisher sind 1.300 Menschen gestorben, viele werden noch vermisst. Die Rettungskräfte sind Tag und Nacht im Einsatz, um Überlebende aus den Trümmern zu ziehen.

Die Erschütterungen richteten große Schäden an. Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und Kirchen sind eingestürzt. Viele Straßen und Brücken sind nicht mehr befahrbar.

Das Beben traf eine ohnehin geschwächte Bevölkerung. 80 Prozent der Bevölkerung lebt von weniger als 2 US-Dollar am Tag; etwa die Hälfte muss mit weniger als 1 US-Dollar auskommen.  Zugleich erlebt das Land eine tiefe politische Krise. Am 7. Juli wurde Präsident Jovenel Moise ermordet. Der Karibikstaat wird seither von einer Übergangsregierung geführt. Die Präsenz von kriminellen Banden schafft zusätzlich ein Klima der Unsicherheit.

Die Erschütterungen erinnern unmittelbar an das verheerende Erdbeben von 2010, bei welchem mehr als 200.000 Menschen ums Leben kamen. Bis heute hat sich der Karibikstaat nicht von den Folgen des Bebens erholt. Nun brauchen die Menschen unsere Gebete und unsere Unterstützung, um diese Krise zu bewältigen.

ADRA ist vor Ort aktiv und hilft den Menschen mit ersten Maßnahmen.

Helfen auch Sie den Menschen in Haiti mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Katastrophenhilfe“.
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Bildung lässt Träume wachsen

„Ich bin froh, dass ich mit meinen sechs Geschwistern die Schule besuchen kann! Erst war ich traurig, als meine Mutter mir sagte, dass ich nicht zur Schule gehen könne, weil sie es sich nicht leisten kann. Dann hörten wir von der Einschulungskampagne, die von ADRA und der somalischen Regierung durchgeführt wurde“, erzählt Sidi. Sidi ist sieben Jahre alt und gehört zu den 13 Prozent der Jungen in Somalia, die eine Schule besuchen. Bei den Mädchen sind es nur sieben Prozent. Es ist der anhaltende Bürgerkrieg, der die Familien in die Armut stürzt. Familien müssen fliehen und an anderen Orten Schutz und Arbeit suchen. Sidis Mutter konnte sich nur für drei ihrer Kinder das Schulgeld und die Schulmaterialien leisten. Jetzt ist alles anders! ADRA setzt sich dafür ein, dass der Zugang zu hochwertiger Bildung in geschützter Umgebung möglich wird. Sidi freut sich: „Ich werde die Schule ab-schließen, studieren und Lehrer werden. Und meinen Traum verwirklichen: Anderen Kindern beim Lernen zu helfen!“
 
Mehr zu unserer Kampagne “BILDUNG LÄSST TRÄUME WACHSEN” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/
 
 

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