Christian Molke neuer Vorsitzender des Aufsichtsorgans von „Aktion Deutschland Hilft“

Vorsitzende von Aufsichtsorgan und Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“ übergeben ihre Ämter symbolisch an ihre Nachfolger (von links nach rechts): Christian Molke (ADRA Deutschland), Ingo Radtke (Malteser International), Bernd Pastors (action medeor) und Edith Wallmeier (Arbeiter-Samariter-Bund).

Seit 2001 arbeiten deutsche Hilfsorganisationen im Katastrophenbündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zusammen, um im Fall einer humanitären Krise Kräfte zu bündeln und schnelle und zielgerichtete Hilfe zu leisten. ADRA Deutschland ist Gründungsmitglied.

Das Katastrophenbündnis „Aktion Deutschland Hilft“ startet mit einem Generationenwechsel ins neue Jahr. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung fanden gleichzeitig Wahlen der Mitglieder für den Vorstand und das Aufsichtsorgan statt. Christian Molke, Vorstand von ADRA Deutschland, wurde zum neuen Vorsitz des besonderen Aufsichtsorgans gewählt. Der Vorstand und das besondere Aufsichtsorgan haben eine wichtige Beratungs-, Beschluss- und Kontrollfunktion inne.

Gemeinsam schneller helfen – unter diesem Motto werden im Katastrophenfall Hilfsmaßnahmen innerhalb der Mitgliedsorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ koordiniert und effizient eingesetzt. Dadurch werden sowohl Überschneidungen von Maßnahmen als auch Versorgungslücken vermieden. Laut der Vereinten Nationen steigt die Zahl der humanitären Krisen und Konflikte weiter an. „Für 2020 rechnen wir mit fast 168 Millionen Menschen, die humanitäre Hilfe und Schutz brauchen werden. Das entspricht einem von 45 Menschen auf diesem Planeten. Das ist der höchste Stand seit Jahrzehnten“, so UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock.

Hilfsorganisationen stehen vor immer neuen Herausforderungen

„Um diese bewältigen zu können, befindet sich das gesamte humanitäre System in einem massiven Wandel“, sagt Edith Wallmeier, die neu gewählte Vorstandsvorsitzende von „Aktion Deutschland Hilft“. „Und es geht hierbei nicht nur um eine Sanierung des Systems: Der Aufgabenbereich für Nichtregierungsorganisationen muss erweitert werden und sie müssen sich zum teil neu aufstellen. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in unserem Vorstand und dem besonderen Aufsichtsorgan fühlen wir uns dieser großen Aufgabe auch weiterhin gewachsen und werden als Bündnis deutscher Hilfsorganisationen die Zukunft der humanitären Hilfe mitgestalten“, fügt Wallmeier zu.

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Am 10.12. ist Welttag der Menschenrechte

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, lautet der erste von 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte. 1948 wurden sie von den Vereinten Nationen verabschiedet und sind für Menschenrechtsverteidiger weltweit die wichtigste Berufungsgrundlage. Die Menschenrechte gelten längt nicht für jeden in gleichem Maße – daran soll der internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember jedes Jahr erinnern. In den 30 Artikeln werden u.a. das Recht auf Nahrung, das Recht auf Abwesenheit von Sklaverei und Folter, das Recht auf Religionsfreiheit oder das Recht auf Bildung festgesetzt. Die Debatten über Gültigkeit und Umsetzung dagegen enden nicht.

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Gemeinsam Kinder glücklich machen

„Kinder helfen Kindern!“ Diese Aktion zu Weihnachten ist ein Beispiel für Hilfsbereitschaft und Solidarität. Gemeinsam mit vielen engagierten Ehrenamtlichen und Unterstützern wird aus vielen kleinen Gaben etwas ganz Großes. Eine große Hilfe für Kinder in Not!

Vor 20 Jahren startete ADRA Deutschland zum ersten Mal die „Aktion Kinder helfen Kindern!“ und lädt zum Mitmachen und Mitpacken von Weihnachtspaketen für Mädchen und Jungen aus Osteuropa ein. Ohne euch ist das nicht möglich! Wir sagen herzlich Danke für 20 Jahre Engagement, damit pünktlich zur Weihnachtszeit Kinder glücklich gemacht werden können! Ein Paket transportiert mehr als den liebevoll verpackten Inhalt. Ein Paket transportiert die Botschaft, die jedes Geschenk innehat: Du bist wertvoll! Da ist jemand, der dich sieht! Du bist nicht allein!

Gott hat uns beschenkt, indem er seinen Sohn in die Welt sandte. Jesus kam in die Welt und erlebte Kummer, Leid und Not, wie sie weltweit viele Menschen erleben. Und er zeigt uns mit diesem Geschenk: Du bist wertvoll! Da ist jemand, der dich sieht! Du bist nicht allein!

Mit diesem Gedanken wünscht das ganze ADRA-Team euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!

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Gleiche Chance für alle

Vor 100 Jahren hatten in Deutschland privilegierte Kinder einen Hauslehrer und ärmere Mädchen und Jungen besuchten nach Geschlechtern getrennt oft überfüllte Volksschulen. 1919 wurde erstmals eine allgemeine Schulpflicht für alle Kinder eingeführt.

„Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte sollten alle Kinder gemeinsam zur Schule gehen, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellung,“ so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Grundschule in Frankfurt.

Für die Entwicklungszusammenarbeit ist dieser Ansatz bedeutend. Alle Kinder, ungeachtet der sozialen und ethnischen Herkunft sowie des Geschlechtes haben das Recht auf Bildung. Damit Bildungserfolge nicht von sozialen Bedingungen abhängen, setzt sich ADRA für Chancengleichheit ein. Vor allem in ländlichen Gebieten soll der Zugang zu Bildungseinrichtungen verbessert werden. Mädchen und Frauen werden gefördert, damit sie ein selbstgestaltetes und unabhängiges Leben führen können. Es geht um mehr als Rechnen, Schreiben und Lesen. Es geht um eine umfassende Bildung. Also zum Beispiel darum, sich im sozialen Miteinander zu bewähren, sich eine Meinung zu bilden, Verantwortung zu übernehmen und bei Entscheidungen mitbestimmen zu können. Nach den im Herbst 2015 von der UNO beschlossenen 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals/SDGs) will die Weltgemeinschaft bis 2030 eine chancengerechte und hochwertige Bildung für alle Menschen sicherstellen sowie die Möglichkeit zum lebenslangen Lernen fördern. Bitte unterstütze ADRA bei diesem Auftrag. Danke!

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Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober

Im Kampf gegen Katastrophen führten die Vereinten Nationen vor 30 Jahren diesen Gedenktag ein. Im Katastrophenfall gewappnet zu sein und sich schützen zu können bedarf der Entwicklung von Notfall- und Sicherheitsplänen und vielfältiger Maßnahmen.

Trainings, Frühwarnsysteme sowie die Bereitstellung von Hilfsmitteln dämmen die Risiken in Katastrophenfällen wie Dürren, Erdbeben, Wirbelstürme und Überschwemmungen ein und minimieren die Verluste. Die Bedeutung der Katastrophenvorsorge wird aufgrund der Folgen des Klimawandels weiter zunehmen. Katastrophenvorbeugung ist ein Tätigkeitsschwerpunkt bei ADRA, zum Beispiel im Südpazifik. Die mehr als 300 Fidschi-Inseln werden immer wieder von Naturkatastrophen wie Erdbeben und Tsunamis heimgesucht. ADRA fördert durch seinen partizipativen Ansatz die aktive Rolle der Bevölkerung vor Ort und stärkt damit das Risikobewusstsein und die Widerstandskraft.

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Denken und Danken gehören zusammen

Obst, Gemüse, Getreide – das und vieles mehr lässt uns an Erntedank daran erinnern, dass es nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist, genug zu essen zu haben. Erntedank lädt uns ein, über den Wert der Schöpfung nachzudenken, und Gott „Danke“ für alles Schöne zu sagen, was er uns geschenkt hat.

Mit der Bitte „unser tägliches Brot gib uns heute“ im Vaterunser wird deutlich, dass wir das, was wir mit unserer Arbeit und in unserem Leben schaffen, nicht uns selbst zu verdanken haben. Das betrifft auch unsere Mittel zum Leben. Sind wir uns den Wert der Nahrungsmittel und ihrer Entstehung bewusst? Den Anstrengungen der Landwirte und Kleinbauern, abhängig von Wetter und Wasser? Für viele Grundnahrungsmittel gibt es weltweit harte Verteilungskämpfe, bei uns dagegen gibt es Lebensmittel im Überfluss.

Das germanische Wort „danc“ bedeutet ursprünglich „ich denke, ich gedenke“ und ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn du Wasser trinkst, dann denke dabei an die Quelle.“ Wir denken oft nicht tief und wir schätzen nicht mehr viel. Wir wählen manchmal nicht sorgfältig aus. Lasst uns das Leben und unsere Quelle neu bedenken. Wer denkt, der dankt und wer dankt, der lebt verantwortungsbewusster und zufriedener.

Eine Ernährungssicherung mit dem Ziel, Mangel- und Unterernährung sowie Hunger zu beseitigen, erfordert neben notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem Bildung und Aufklärung. ADRA fördert eine klimaangepasste Landwirtschaft für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weltweit. Zum einen wird die Produktivität gesteigert und der Zugang zu Nahrungsmitteln erhöht, zum anderen werden Ressourcen wie Wasser sorgsam eingesetzt und die Umwelt geschützt. Schonende Bodenbewirtschaftung und Schädlingsbekämpfung, größere Vielfalt an Anbauprodukten und die Errichtung von Wasserrückhaltebecken und Bewässerungsanlagen sind nur einige Themen, die in Schulungen vermittelt und trainiert werden. Lasst uns gemeinsam Gutes säen, um Gutes zu ernten. Danke für Ihre Unterstützung!

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Bildung darf kein Privileg sein

Rund ein Fünftel der Erwachsenen weltweit können nicht lesen
und schreiben. Zwei Drittel von ihnen sind Frauen. Dabei ist mangelnde Bildung
eines der größten Hindernisse, wenn es um die Entwicklung geht. Die Entwicklung
einer Gesellschaft, aber auch die jeder einzelnen Person. Jedes Jahr am 8.
September wird daran erinnert, dass das Recht auf Bildung Millionen Menschen
verwehrt bleibt. Die meisten Analphabeten leben in Süd- und Westasien (49
Prozent) und Subsahara-Afrika (27 Prozent). Der Weltalphabetisierungstag wurde
1965 von der UNESCO ins Leben gerufen. Gründe der Nichtteilhabe an Bildung sind
zum Beispiel Armut, eine schlechte Bildungspolitik, fehlende Förderung in der
Familie oder Geschlechterdiskriminierung. Damit Bildung kein Privileg bleibt,
ist ADRA im Bildungssektor aktiv.

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Quelle: http://uis.unesco.org