Am 8. September ist Weltbildungstag

A-B-C – und dann? Der Weltbildungstag mahnt weltweite Missstände an: Etwa 750 Millionen Jugendliche und Erwachsene können nicht lesen und schreiben, fast zwei Drittel von ihnen sind Mädchen und Frauen. Dabei ist die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft ohne Bildung nicht möglich. Bildung ist ein Menschenrecht, für das ADRA sich stark macht!

Bildung fängt mit der Alphabetisierung von Kindern an. Jedoch sind einige Jahre Kindergarten und Grundschule nicht ausreichend, um sich für ein selbstbestimmtes Leben mit regelmäßigem und ausreichendem Einkommen zu wappnen. Die Förderung von Bildung ist in jedem Alter und Lebensabschnitt notwendig. Lebenslanges Lernen trägt zur Entwicklung des Einzelnen und zum Gelingen des Zusammenlebens bei. Innerhalb der Familie, des Dorfes, der Stadt, der Gesellschaft – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Bildung und Armut hängen eng zusammen. Mangelnde Bildungsmöglichkeiten schwächen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Bildung ist der Schlüssel, materieller Verarmung entgegenzuwirken. Die Vereinten Nationen haben 2015 die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die dort vereinbarten Ziele sollen dazu beitragen, weltweit allen Menschen ein Leben in Würde, in Frieden und ohne Armut zu ermöglichen. Um diese 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen, spielt Bildung eine essentielle Rolle. Bildung ist ein Schwerpunkt der Arbeit von ADRA. Frühkindliche Bildungsangebote, Grundschule, Sekundarschulbildung, Alphabetisierungskurse, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert ADRA derzeit in Somalia, Äthiopien, Kenia, Albanien, Serbien, Thailand und Fidschi. Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter www.adra.de/projekte.