Zyklon “Eloise” trifft Mosambik: 1.000 Häuser zerstört

Innerhalb eines Monats trifft der zweite Zyklon das Land Mosambik. Erinnerungen an die verehrenden Wirbelstürme „Idai“ und „Kenneth“ werden wach.

Begleitet von starken Regenfällen fegten Winde mit bis zu 160 Stundenkilometer von der Küste ins Landesinnere. Der Sturm zerstörte mehr als 1.000 Häuser komplett und beschädigten weitere 3.000. Über 160.000 Menschen sind von den Folgen des Wirbelsturms direkt betroffen. Mehrere Menschen kamen ums Leben, die genaue Opferzahl ist noch nicht zu ermitteln.

 

Die Hafenstadt Beira wurde besonders hart getroffen

Besonders heftig wütete „Eloise” in der Hafenmetropole Beira. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes (INAM) gingen allein dort innerhalb von 24 Stunden 250 Milliliter Regen nieder, die zweieinhalbfache Menge, die durchschnittlich im Januar registriert wird. Dabei sind die Wassermassen seit dem Tropensturm „Chalane” zum Jahreswechsel 2020/2021 noch extrem hoch.

➤ Informationen zu unseren Projekten in der Region https://adra.de/ostafrika/

Die Überschwemmungen beschränken sich nicht auf die Hafenstadt Beira, sondern betreffen auch die angrenzenden Provinzen. Straßen sind unpassierbar, Brücken beschädigt. Es werden Notunterkünfte eingerichtet, um die Menschen zu versorgen, die durch den Zyklon ihr Hab und Gut verloren haben. Über 1.000 Familien wurden aus der Provinz Zambezia vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht.

ADRA ist vor Ort in Mosambik

Tage bevor Zyklon „Eloise“ das Festland erreichte, begannen die Vorbereitungen. ADRA hat ein Team in den betroffenen Provinzen Zambezia, Sofala und Inhambane entsendet, um Informationen zu sammeln und mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten. Jetzt kommt es darauf an, den Menschen Schutzräume zu besorgen, sie mit sauberem Trinkwasser, Essen und Hygieneartikel zu versorgen. 

➤Bericht aus Mosambik https://adra.de/und-ploetzlich-war-das-wasser-da/

 

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