Tag der Umwelt am 05. Juni: Die Folgen des Klimawandels

Frauen in Mali bei der GartenarbeitDie Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen und der Meeresspiegel ist angestiegen. Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist klar und die Emissionen von Treibhausgasen sind die höchsten in der Geschichte. Der Klimawandel ist real und hat schon heute spürbare Folgen für natürliche Systeme und die Menschheit.

Der Klimawandel wird bestehende Risiken verstärken und neue Risiken hervorrufen. Dabei sind die Risiken ungleichmäßig verteilt. Die armen Länder des globalen Südens wird es härter treffen als die verursachenden Industrienationen.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist der Klimawandel längst angekommen. ADRA hilft zum Beispiel den Kleinbauern in Mali bei der Anpassung an den Klimawandel. In 4.500 bäuerlichen Haushalten werden neue Anbaumethoden für klimaresistentere Pflanzen entwickelt. Jetzt trotzen die Landwirtinnen und Landwirte der Dürre und entfliehen dem Hunger.

Auch in der Katastrophenvorsorge sind die Veränderungen allgegenwärtig. Zwar können Hilfsorganisationen Naturkatastrophen nicht verhindern, aber wir können uns und die örtliche Bevölkerung besser darauf vorbereiten. Gemeinsam mit der lokalen Gesellschaft wird Katastrophenvorsorge geplant und umgesetzt. Auf den Philippinen werden Einsatzteams aufgebaut, um bei Naturkatastrophen schnelle Hilfe zu leisten. Helferinnen und Helfer erhalten Schutzausrüstung sowie Frühwarnkits, um gezielt denjenigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es ist der Katastrophenvorsorge zu verdanken, dass die Opferzahlen kontinuierlich sinken.

Wir müssen Menschen und ihre Heimat schützen. Schreitet der Klimawandel ungehindert fort, werden viele Gebiete auf dem Planeten unbewohnbar. Als Folge dessen steigt die Anzahl der Menschen auf der Flucht. Durch Klimaveränderungen nehmen genauso (kriegerische) Konflikte zwischen Ländern bzw. Ethnien um fruchtbares Land zu. Nicht zu vergessen, dass durch den Klimawandel sogenannte Starkwetterereignisse zunehmen, das heißt Naturkatastrophen sind häufiger und heftiger.

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen “Tag der Umwelt” erklärt.

Stärken Sie mit uns das Bewusstsein, dass es der Mensch selbst ist, der die Stabilität seiner Umwelt bedroht! Helfen Sie mit einer Spende.