Mit Bildung die Armut überwinden – am 24. Januar ist Internationaler Tag der Bildung

Ohne Bildung entsteht ein Mangel – Mangel an Wissen, Mangel an Lösungsansätzen und Perspektiven, aber auch Mangel am Erlernen von Fertigkeiten, die ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben ermöglichen.

Bildungschancen hängen stark vom Wohnort und Einkommen der Eltern ab. Gerade in ländlichen Regionen der Länder des globalen Südens wird Kindern der Zugang zu Bildungseinrichtungen erschwert: Der Weg ist zu weit, Fahr- und Schulgeld, sowie Schulmaterialien sind für die Eltern nicht erschwinglich. Viele Familien sind darauf angewiesen, dass ihre Kinder sich bei der Haus- und Feldarbeit beteiligen. Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten haben es besonders schwer. Ein kindgerechter Alltag mit regelmäßig stattfindendem Unterricht ist nicht immer gewährleistet, weil die Infrastruktur und Bildungssysteme zusammengebrochen sind. Dabei ist mangelnde Bildung eine der Hauptursachen für Armut! Nur durch Bildung kann dieser Kreislauf der Armut durchbrochen werden. „Bildung ist die mächtigste „Waffe“, mit der man die Welt verändern kann”, sagte Nelson Mandela. Rund 265 Mio. Kinder und Jugendliche weltweit können laut der Vereinten Nationen keine Schule besuchen und abschließen. 617 Mio. Kinder können nicht lesen, rechnen und schreiben.

Die Arbeit von ADRA ist in die global gültigen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals/SDGs; hier Nr. 4: Qualitativ gute Bildung) eingebunden, um allen Menschen eine chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen und ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen.

ADRA ist in Somalia, Myanmar und Thailand im Bildungssektor aktiv und fördert in Äthiopien und auf Fidschi Ausbildungen und Schulungen, um die Einkommensmöglichkeiten für die Menschen vor Ort zu verbessern.

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