Malaria breitet sich in den von Zyklon Idai geschädigten Regionen aus

Malaria in MosambikZyklon Idai hat nicht nur für Sturmschäden, Überschwemmungen und Ernteausfällen in Südostafrika gesorgt, sondern bedroht die Menschen dort nun auch mit Krankheiten. Neben der Cholera steigt die Anzahl der Malariafälle drastisch an.

Generell liegen die Gebiete mit hohem Risiko für Malaria in den Ländern südlich der Sahara, darunter auch die von Zyklon Idai betroffenen Länder Malawi, Simbabwe und Mosambik. Die weibliche Anpoheles-Mücke ist der Überträger der Krankheit, von denen etwa 40 Arten die Malaria übertragen können. In stehenden Gewässern verbreiten sich die Moskitos, die den Erreger in sich tragen. Unabhängig von lokalen Naturkatastrophen vergrößert sich durch die globale Erderwärmung sich das Verbreitungsgebiet der Malaria-Mücke. Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bereits heute drei Milliarden Menschen von der Infektion potenziell bedroht. Für zirka 435.000 Menschen jedoch endete die Malaria nach WHO-Angaben im Jahr 2017 tödlich.

ADRA bekämpft die Ausbreitung der Malaria

Nach dem Zyklon Idai gibt es bereits über 14.000 gemeldete Fälle allein in Mosambik. ADRA versucht durch Aufklärung und Prävention die Infektionen einzudämmen. Ebenso kann durch eine sofortige medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten der Krankheitsverlauf abgeschwächt werden. Zur Bekämpfung der Malaria reicht es nicht aus, darauf zu warten, dass die überschwemmten Gebiete trocknen. So verteilt ADRA zum Beispiel in den betroffenen Gebieten Mückenspray und Moskitonetze an die betroffene Bevölkerung.

Wenn auch Sie die Menschen in Südostafrika unterstützen möchten, dann können Sie das auf https://adra.de/spendenformular/ unter dem Stichwort „Zyklon Idai“ mit einer Spende tun.