(K)eine Mahlzeit – Überleben in der Dürre

Das in regelmäßigen Abständen auftretende Klimaphänomen El Niño hat dieses Mal so starke Auswirkungen wie selten zuvor. Viele Länder weltweit leiden unter den verheerenden Folgen von Dürren, Stürmen und Überschwemmungen. In Afrika ist die Not besonders groß. Dort droht aufgrund anhaltender Dürre eine Hungerkatastrophe.

Wetterextreme verstärken Not und Hunger

Seit Beginn des Jahres wüten Wetterextreme vor allem in Süd- und Ostafrika. Extreme Hitze und Dürre verursachen Wassermangel und schlechte Ernten oder gar komplette Ernteausfälle. Die Folgen sind Nahrungsknappheit und damit einhergehend steigende Preise für Lebensmittel. Der Verlust der Ernten führt zu Hungersnot und bringt Millionen Menschen in Lebensgefahr. Zudem können sich Krankheiten und Seuchen leicht ausbreiten.

Kampf gegen den Hunger

Im Kampf gegen den Hunter leistet ADRA Nothilfe in den betroffenen Regionen, denn viele Menschen sind jetzt auf Lebensmittelhilfen angewiesen. In einigen Ländern war die Lage bereits vor El Niño angespannt, wie etwa im Südsudan. Aufgrund der andauernden Auseinandersetzungen litten bereits ein Viertel der Bevölkerung unter Hunger. Diese Situation hat sich durch die Wetterkapriolen weiter verschärft. In Simbabwe sieht die Situation ähnlich aus. Ausbleibender Regen und die zweite schwere Dürre in Folge führen auch dort zu Viehsterben und Ernteausfällen. Rund achtzig Prozent der Ernten sind ausgeblieben und jedes dritte Kind unter fünf Jahren gilt bereits als mangelernährt. Daher verteilt ADRA Lebensmittel, besonders an Kinder sowie Schwangere und stillende Frauen.

Katastrophenvorsorge & nachhaltige Hilfe

Lebensmittelhilfen sind nur ein Bestandteil der aktuell so notwendigen Hilfe in Afrika. Der andere Teil umfasst Maßnahmen zur nachhaltigen Veränderung der Lebensumstände, wie etwa die Verbesserung der Landwirtschaft. So sollen die Menschen in die Lage versetzt werden, sich selbst helfen zu können. Hierzu schult ADRA die Betroffenen zu klimaresistenten Anbaumethoden, vergibt Saatgut sowie Düngemittel. In Mali beispielsweise hilft ADRA Kleinbauern dabei, ihre Sesamproduktion zu erhöhen und in Burundi werden die Menschen beim Gemüse- und Obstanbau unterstützt. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Stärkung von Kleinbauern-Kooperativen, um ihnen die Vermarktung der Produkte zu erleichtern und ihr Einkommen langfristig zu erhöhen.

> Helfen Sie dabei die Not zu lindern und spenden Sie für Hilfsprojekte in Afrika!