Jahresrückblick 2021

Wir möchten gern mit Ihnen auf unsere drei wichtigsten Hilfseinsätze im Jahr 2021 zurückblicken:

Zwei neue Gesundheitseinrichtungen im Jemen

In vergangenen Jahr hat ADRA die medizinische Hilfe im Jemen um zwei neue Krankenhäuser erweitert. Somit ist die Anzahl unserer Gesundheitseinrichtungen im Land auf acht gestiegen. Diese  Kliniken sind wichtiger denn je! In den letzten Monaten hat der Konflikt im Bürgerkriegsland an Intensität zugenommen. Aus Sicherheitsgründen mussten sich zu Beginn des Jahres 2021 unsere mobilen Kliniken zurückziehen. Derzeit sind die Krankenhäuser die einzige Versorgungsmöglichkeit für viele Jemenitinnen und Jemeniten. In den Regionen Al Hudaydah, Hajjah, Saada, Abyan und Lahj bieten wir kostenlose medizinische Nothilfe für etwa 660.000 Menschen an. Ungeachtet der gefährlichen Lage setzen wir unsere Arbeit vor Ort fort.  Wir lassen die Menschen im Jemen nicht allein.

Der Westen Deutschlands steht unter Wasser

In der Nacht zum 15. Juli 2021 haben schwere Unwetter in Deutschland große Zerstörung und Leid hinterlassen. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat es besonders getroffen. In dieser schweren Zeit steht ADRA Betroffenen zur Seite und das, solange Hilfe gebraucht wird. Wir begleiten sie bei den Aufräumarbeiten und beim Wiederaufbau. Die Hilfsmaßnahmen umfassen drei Phasen: Nothilfe, mittelfristige Hilfe und langfristige Hilfe. 

Haiti: Katastrophenhilfe nach Erdbeben und Tropensturm

Am Morgen des 14. August erschütterte ein schweres Erdbeben den Süden Haitis. Wenige Stunden danach verursachte der Tropensturm „Grace“ starke Regenfälle. Die Schäden und Verluste sind groß: 2.200 Menschen haben ihr Leben verloren, mehr als 12.000 wurden verletzt. Über 120.000 Häuser sind schwer beschädigt oder wurden zerstört. In den ersten Tagen nach der Katastrophe wurden Verletzte im Haiti Adventist Hospital in der Hauptstadt Port-au-Prince medizinisch behandelt. Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen ADRA Deutschland, ADRA international und weiteren Partnerbüros konnten 6.000 Menschen mit Essen, Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und Notunterkünften versorgt werden.

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende!