Flüchtlingskrise im Fokus der Kuratoriumssitzung von „Aktion Deutschland Hilft“

obs/Aktion Deutschland Hilft e.V/Kage
obs/Aktion Deutschland Hilft e.V/Kage
Am 8. Juni fand die jährliche Sitzung des Kuratoriums von „Aktion Deutschland Hilft“ im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt. Die 25 Kuratoriumsmitglieder kommen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Recht, Medien und Gesellschaft. Unter der Leitung des Vorsitzenden Dr. Frank-Walter Steinmeier wurde über den ersten Humanitären Weltgipfel in Istanbul sowie über aktuelle politische und humanitäre Themen gesprochen.

Im Fokus des Dialoges standen die Themen Migration und Flucht und die damit verbundenen internationalen Herausforderungen. Nach Steinmeier belege die anhaltende Krise in Syrien, wie wichtig eine konkrete Unterstützung sei: „Seit Februar haben 800 000 Menschen humanitäre Hilfe bekommen. Politische Lösungsversuche und humanitäre Hilfe müssen Hand in Hand gehen. Damit humanitäre Hilfe ankommt bei den notleidenden Menschen, brauchen wir gut vernetzte und professionelle nichtstaatliche Hilfsorganisationen!“, so Steinmeier. Der Arbeit der NGO`s (Nichtregierungsorganisationen) vom Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH) sprach er seine Wertschätzung aus, auch hinsichtlich der Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

Unter den aktuellen Themen und den verschiedenen politischen Krisen bieten diese regelmäßigen Sitzungen von ADH eine gute Plattform, den Dialog zwischen Regierung und der Zivilgesellschaft zu fördern und sich über die aktuelle Weltlage sowie notwendige Maßnahmen auszutauschen. Christian Molke, Geschäftsführer von ADRA Deutschland, betonte die angenehme Gesprächskultur zwischen den Sitzungsteilnehmern und die Solidarität Steinmeiers mit der Arbeit der NGO’s. Bundesaußenminister Steinmeier sitzt seit 2008 dem Kuratorium von „Aktion Deutschland Hilft“ vor.