ADRA schickt Wasseraufbereitungsanlage in griechische Flüchtlingsunterkünfte

Flüchtlinge aus dem inoffiziellen Camp in Idomeni können in ein neu errichtetes Camp nach Katerini umziehen. Die in Katerini errichteten Unterkünfte sollen die angespannte Situation in dem 120 km nördlich und unmittelbar an der griechisch-mazedonischen Grenze gelegenem Idomeni entschärfen. Wie der Leiter des UNHCR Feldbüros, Marco Buono, versicherte, „muss keiner umziehen“ noch „wird jemand gezwungen“.

Wie schon in Idomeni wird ADRA Deutschland auch für die Flüchtenden in Katerini Hilfe leisten. Ein LKW mit insgesamt sieben Tonnen Hilfsgütern hat sich von Weiterstadt auf dem Weg zur Ägäisküste gemacht. Unter den Hilfsgütern befindet sich eine Wasseraufbereitungsanlage, die den Menschen in vier Camps zusätzliches Trinkwasser aufbereitet. Am Sonntag werden Werner Nissen und Rainer Vollstädt nach Griechenland fliegen, um die Wasseraufbereitungsanlage zu installieren. Außerdem liefert der LKW Tische und Stühle in die Camps, damit die Flüchtenden nicht auf dem Boden sitzen müssen. Zusätzlich werden die Menschen vor Ort mit Sommer- sowie Winterkleidung für die kalten Nächte versorgt.