ADRA stärkt äthiopische Hirtennomaden gegen die Dürre

Die derzeitige Hitzewelle macht in Europa Mensch und Natur zu schaffen. In anderen Teilen der Welt sind diese Temperaturen normal und die Menschen haben sich daran angepasst. Immer häufigere und ausgeprägtere Dürrephasen stellen jedoch neue Herausforderungen dar – so auch bei den Hirtennomaden im Nordosten Äthiopiens. ADRA unterstützt sie mit verschiedenen Maßnahmen gegen die Dürre.

In der Afar-Region im Nordosten Äthiopiens leben vor allem Hirtennomaden, die ihren Lebensunterhalt mit der Viehhaltung bestreiten. Damit sind die Tiere eine unerlässliche Nahrungs- und Einkommensquelle. Die Gesundheit der Tiere ist für­­ die Besitzer von zentraler Bedeutung. Durch die in dieser Region immer häufiger ausgedehnt stattfindenden Dürren der letzten Jahre kommt es zu extremer Wasserknappheit und damit zu einem Mangel an Weideflächen für die Tiere. In Kombination mit vorhandenen und neu entstehenden Viehseuchen schrumpft der Viehbestand dramatisch. Das hat Folgen: Die verlässliche Nahrungsmittelversorgung bricht zusammen und die Menschen leiden Hunger. Mit Hilfe von Kleinbewässerungsanlagen, verbesserten landwirtschaftlichen Techniken und der Nutzung anderer Futtersorten unterstützt ADRA die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft und der Viehhaltung. Neu angelegte Wasserstellen und Wasserspeicher wirken der Wasserknappheit entgegen. Verödetes Weideland wird durch das Einsäen verbesserter Saatgutsorten wieder nutzbar gemacht. Darüber hinaus stärken weitere ADRA Maßnahmen die lokale Katastrophenvorsorge durch Schulungen, Frühwarnsysteme, Aufstockung der Viehbestände und verbesserte Zugänge zu Veterinärdiensten.

>> Mehr Informationen zum Leben der Hirtennomaden in Äthiopien und dem Projekt von ADRA gibt es in folgendem Video:

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