ADRA Bio: Social Business geht in die nächste Runde

Zur Finanzierung der Projekte von ADRA Deutschland hat sich Social Business als dritte Säule etabliert. Neben den ADRAshops wird ADRA Bio die neue Plattform für ökologisch hergestellte Agrarprodukte werden. Im Rahmen einer internationalen Business-Konferenz beschließen ADRA-Regional- und Länderdirektoren von vier Kontinenten ein Modellprojekt.

Mitte November kommen im südhessischen Weiterstadt 16 ADRA Netzwerk Vertreter aus den Kontinenten Afrika, Südamerika, Asien und Europa zusammen um sich auszutauschen und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

In den zwei Tagen der Business-Konferenz beschließen die Teilnehmer, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit weitere Pilotprojekte im Bereich ökologischer Landwirtschaft gemeinsam zu planen und umzusetzen und die Einrichtung einer digitalen Warenbörse voranzutreiben. Mit diesem Ansatz soll die Unabhängigkeit der geförderten Landwirtinnen und Landwirte gegenüber dem Zwischenhandel gestärkt werden. Die Erzeuger, z.B. Quinoa-Bauern in Peru, oder Cashew Nuss Plantagenbesitzer in Ghana, erhalten die Chance ökologisch und sozial fair hergestellte Waren zu verkaufen, ohne die Erlöse mit einem Zwischenhändler zu teilen. Die Gewinne können in das eigene Unternehmen reinvestiert werden. Damit stärkt ADRA Bio die Position der Hersteller und garantiert faire Preise für eine nachhaltige Produktion.

Die ADRA Bio eCommerce Warenbörse wird, einmal verwirklicht und fertiggestellt, allen Interessierten zur Verfügung stehen. Der Handel mittels dieser online Plattform wird den Erzeugern die Wertschöpfung vermehren und den Zugang zum lokalen, wie auch zum internationalen Markt wesentlich erleichtern. Darüber waren sich alle Anwesenden einig.