Überschwemmungen in Sri Lanka: ADRA verteilte Bettlaken, Moskitonetze und Co.

Starke Regenfälle brachten Sri Lanka vergangenes Jahr die schlimmsten Überschwemmungen seit über 100 Jahren. Tausende Menschen verloren ihre Unterkunft. Auch können viele ihren Lebensunterhalt nicht mehr erwirtschaften, da die Überschwemmungen ihre Ernte zunichtegemacht haben. Diese Menschen sind auf Unterstützung von außen angewiesen. ADRA hilft den Menschen, wieder Hoffnung zu schöpfen und verteilt Bettlaken, Moskitonetze und andere Artikel des täglichen Bedarfs.

ADRA verteilt Hilfspakete

Ende letzten Jahres brachen starke Regenfälle über Sri Lanka herein. Sie lösten die schlimmsten Überschwemmungen seit über 100 Jahren aus. Die Folge: Zahlreiche Menschen wurden auf einen Schlag obdachlos. Im Februar folgte eine zweite Regenphase. Wieder mussten Tausende im Norden Sri Lankas Häuser und Felder verlassen – ihre Lehmhütten konnten den Wassermassen nicht standhalten. Allein im Distrikt Trincomalee waren über 300'000 Menschen betroffen, in ganz Sri Lanka sogar annähernd eine Million.

Über 100.000 Hektar Reisfelder beschädigt

Die Wassermassen haben den Menschen nicht nur das Zuhause genommen, sie gefährden auch die Nahrungsmittelsicherheit und das Einkommen der Menschen, denn viele im Norden Japans leben von der landwirtschaftlichen Produktion. Mehr als 100.000 Hektar Reisfelder wurden durch die Regenfälle beschädigt.

ADRA hilft und verteilt Bettlaken, Moskitonetze und Handtücher

Um die Menschen in ihrer Not zu unterstützen, startete ADRA ein Hilfsprojekt und verteilte Mittel des täglichen Bedarfs an über 360 betroffene Familien in den Städten Gomarankadawala, Kuchaveli, Moraweva, und Padavisiripura, im Distrikt Trincomalee. In den verteilten Paketen befanden sich jeweils

  • 2 Bettlaken
  • 2 Moskitonetze
  • 2 Handtücher
  • 9 Liter-Wasserkanister
  • 1 Liter-Wassergefäß
  • 18 Seifen
  • 4 Zahnbürsten verschiedener Größe
  • 2 Tuben Zahncreme
  • 2 Packungen Binden für Frauen

Teilweise waren die Wetterverhältnisse so schlecht, dass die Verteilungen verschoben werden mussten. Im Zuge der schweren Überschwemmungen waren viele Wege nur noch schlecht zu passieren und so konnten einige Dörfer nur mit großem Zeitaufwand erreicht werden.

Trotz aller Hindernisse konnte ADRA aber alle Hilfsmittel verteilen und Menschen somit neuen Mut und neue Hoffnung schenken.