Katastrophenvorsorge durch Wissensvermittlung

Die Philippinen stehen auf Platz drei der am meisten für Naturkatastrophen anfälligen Länder. Es klafft eine weite Schere zwischen Arm und Reich und die benachteiligten Bevölkerungsschichten werden im Katastrophenfall besonders hart getroffen. Das landesweite Netzwerk des ACS (Adventist Community Services) bietet einen guten Weg, um die Lebensumstände dieser Menschen zu verbessern.

Viele philippinische Gemeinden haben lange den Zusammenhang zwischen Katastrophenvorsorge und ihrer eigenen Zukunft nicht erkannt. Mit den Programmen von ADRA zu Katastrophenvorsorge und Klimawandelanpassung ändert sich diese Haltung allmählich. Hunderte Familien realisieren, dass sie mit einer besseren Vorbereitung ihre Widerstandsfähigkeit verbessern und nach einer Naturkatastrophe leichter zu einem normalen Leben zurückkehren können.

Schlüsselrolle beim Engagement innerhalb der Gemeinden

Die landesweite Präsenz der Kirche der Siebenten-Tags-Adventinsten und der Adventist Community Services spielt eine Schlüsselrolle beim Engagement innerhalb der Gemeinden. So werden Ernährungs-, Bildungs- und Einkommensprogramme durch die Adventist Community Services in den Gemeinden implementiert. Jedoch verfügen die meisten ACS-Leiter nur über ein sehr begrenztes Wissen, was Katastrophenvorsoge und Katastrophenmanagement anbetrifft. Dabei ist es notwendig, dass sie im Katastrophenfall Ansprechpartner für ihre Gemeindemitglieder sind.

Ansprechpartner für Katastrophenvorsorge

Das Projekt zielt darauf, die Widerstandsfähigkeit der ärmsten und verletzlichsten Haushalte zu stärken. ADRA unterstützt die Gemeinden in Central Luzon, Central Visayas und North Central Minidanao, indem 300 Kirchenleiter zu Ansprechpartnern für Katastrophenvorsorge sowie zu Mentoren weitergebildet werden. Die Schulungen beinhalten Aspekte des Katastrophenmanagements und der psychosozialen Beratung von Katastrophenopfern. Insgesamt werden durch dieses Projekt 127.500 Gemeindeglieder erreicht.