Den Engergiesektor in Somalia/Somaliland stärken

In Somalia/Somaliland haben mehr als 95 Prozent der ländlichen Bevölkerung keinen Zugang zu Strom und Energie. Zirka 87 Prozent des gesamten Energiekonsums stammen aus dem Biobrennstoffverbrauch. In einem dreijährigen Projekt fördert ADRA in Somaliland, Puntland und dem südlichen Zentral-Somalia den Zugang und die Verbreitung von erneuerbarer Energie.

Bei der Eröffnung des SET-Projects

Mangelnde Energieversorgung verhindert soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Der derzeitige Energieverbrauch in Somalia, Somaliland und Puntland bringt nicht nur hohe Kosten mit sich, sondern ist auch leistungsschwach. Zudem verursacht der Mangel an sicherer Energieversorgung gesundheitliche Probleme bei den Menschen und verhindert soziale und wirtschaftliche Weiterentwicklung.

ADRA fördert Zugang zu erneuerbaren Energien

Der vom "Somali Energy Transformation"-Projekt (SET) geförderte Zugang zu erneuerbarer Energie kommt mehr als 100.000 Haushalten zugute. Die Menschen erhalten durch die Förderung kohlenstoffarmer Energie bessere wirtschaftliche Chancen und einen verbesserten Zugang zu Energiedienstleistern.  Dies wiederum kann durch die Entwicklung von Solarmärkten- und Systemen für Bewässerung, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen aber auch durch den Einsatz effizienter Kochherde und die Aufklärung von Jugendlichen rund um dieses Thema erreicht werden.

Mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und bessere Lebensqualität

Der Zugang zu Elektrizität in den ländlichen Gebieten steigert somit auch die Beschäftigungsmöglichkeiten der Menschen und damit deren Lebensqualität. Armut und Hunger können beseitigt und in der Landwirtschaft viele Arbeitsprozesse erleichtert werden. Gleichzeitig wird mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien auch etwas für den Klimaschutz getan.

Das Projekt wurde unterstützt von:

"Diese Veröffentlichung wurde mit Unterstützung der Europäischen Union hergestellt. Für den Inhalt dieser Veröffentlichung ist allein ADRA Deutschland verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden."