Aids-Aufklärung in der Mongolei

In der Mongolei sind Geschlechtskrankheiten vor allem unter Studenten verbreiten – darunter auch HIV/AIDS. ADRA Deutschland startete daher 2008 mit Unterstützung des BMZ ein Projekt zur Aufklärung sexuell übertragbarer Krankheiten für Studenten. Das Programm läuft bis Ende 2011.

Aufklärungsarbeit für Studenten

Während des Projekts schult ADRA Wohnheimstudenten in der Durchführung von Info-Veranstaltungen zum Thema HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Geschult werden sie in Themenbereichen wie lebenspraktische Fähigkeiten, Sexualität, Familienplanung und AIDS-Aufklärung/Prävention. Mithilfe dieser Ausbilderschulungen sind die Studenten in der Lage, selbst Aufklärungs-Veranstaltungen für Mitstudenten durchzuführen. Auf diese Weise verbreitet sich das Wissen um die Übertragung sexueller Krankheiten schnell und gezielt.

Über 15000 Studenten wurden über HIV/Aids aufgeklärt

In den vergangenen zwei Jahren haben insgesamt 908 Studenten aus 32 Wohnheimen an der Erstausbildung für Freiwillige teilgenommen. Im Laufe des Projekts wurden so durch die Ausbildungen und daraus folgenden eigenverantwortlichen Schulungen der Studenten bereits über 15000 Studenten über die Gefahr von sexuell übertragbaren Krankheiten und deren Prävention aufgeklärt.

Unterstützt wurden die Bemühungen der geschulten Studenten durch themenbezogene Ausstrahlungen im Fernsehen und Radio sowie durch Broschüren und Poster, die auf die Thematik der HIV/Aids-Prävention aufmerksam machen. Als langfristige Anlaufstelle für Interessierte wurden in den Studentenwohnheimen Kontaktstellen eingerichtet.

MoU sichert weiteren Erfolg des Aufklärung-Projekts

Im Oktober 2009 wurde das projektbezogene MoU (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Diese Vereinbarung mit fünf regionalen Bezirksgesundheitszentren sowie sieben Familienkliniken sieht für die Zukunft die gemeinsame Koordination, gegenseitige Unterstützung und Durchführung von Präventionsaktivitäten für Studenten vor.