ADRA hilft Vertriebenen in Nigeria

Terroristische Gruppierungen in Nordnigeria bedrohen das Leben vieler Menschen. Über eine Million Nigerianer wurden vertrieben und flüchten in andere Bundestaaten. Wegen der immer schlechter werdenden wirtschaftlichen Lage und den Vertreibungen sind derzeit rund 4,5 Millionen Bewohner Nigerias auf Ernährungshilfe angewiesen.

Die Gewalttaten der nigerianischen Terrorgruppierung treiben immer mehr Menschen in Elend und Hunger. Überfüllung, der Mangel an Nahrung und die verheerenden Zustände in den Flüchtlingslagern bringen Betroffene dazu, wieder in ihre Dörfer zurückzukehren. Weil ihre Häuser zerstört und unbewohnbar wurden, versuchen diese Menschen, in Städten unterzukommen. Steigende Nahrungsmittelpreise, fehlender Zugang zum Markt und niedriges Einkommen führen dazu, dass viele der Vertriebenen sich nicht ausreichend ernähren können.

ADRA unterstützt Rückkehrer in Adamawa und Borno durch die Versorgung mit Nahrung. Witwen, Frauen, Kinder und ältere Menschen werden dabei besonders berücksichtigt. ADRA vergibt an betroffene Haushalte Lebensmittelpakete, die unter anderem Reis, Bohnen, Mehl und Mais enthalten oder Lebensmittelgutscheine für jeweils fünf Monate. Dadurch wird der tägliche Kalorienbedarf der Menschen gedeckt und sie müssen nicht länger Hunger leiden. Rund 1.200 Menschen profitieren von diesem Projekt.