Katastrophenhilfe

Erdbeben, Taifune, Epidemien, Krieg – Katastrophen haben viele Gesichter. In allen Fällen aber benötigen die in Not geratenen Menschen schnelle Hilfe. ADRA leistet im Krisenfall schnell, direkt und unbürokratisch Katastrophenhilfe. Spezialisten von ADRA sind nach Katastrophen in kürzester Zeit vor Ort.

Innerhalb der Katastrophenhilfe unterscheidet man zwischen Soforthilfe und Nothilfe. Soforthilfe soll kurz- und mittelfristig das Überleben ermöglichen. Dies wird durch Nahrungsmittelhilfen und die Verteilung anderer lebensnotweniger Hilfsgüter gewährleistet.

Die anschließende Nothilfe umfasst mittelfristige Projekte mit einer Laufzeit zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Während dieses Zeitraums werden die Menschen zum einen dabei unterstützt wieder zur Normalität zurückzukehren und zum anderen dazu befähigt, ihren Lebensunterhalt langfristig wieder selbst zu bestreiten. Nothilfe ist "Hilfe zur Selbsthilfe".

Demgegenüber wird langfristige Hilfe als Entwicklungshilfe beziehungsweise Entwicklungszusammenarbeit bezeichnet. Die Übergänge zwischen Soforthilfe, Nothilfe und Entwicklungshilfe sind im besten Fall fließend.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern, die zumeist auch Opfer von Naturkatastrophen oder von Menschen verursachten Katastrophen sind, ist ADRA bestrebt beim Eintritt einer Notlage schnellstmöglich Sofort- und Nothilfe zu leisten.
ADRA beteiligt sich an den Hilfsmaßnahmen durch die Verteilung von Nahrung, Wasser und Kleidung, stellt erste Unterkünfte bereit und versorgt die Menschen mit medizinischer und psychosozialer Hilfe.

Als Teil eines global agierenden Netzwerkes mit 140 Länderbüros hilft ADRA jährlich Millionen Menschen, unabhängig ihrer ethnischen Herkunft, ihrer religiösen Zugehörigkeit oder sexuellen Orientierung.

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