Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Am 20. Februar ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Der Aktionstag wurde 2009 von der UN ins Leben gerufen, um für gleiche Chancen auf ein wirtschaftlich unabhängiges und selbstbestimmtes Leben in Würde einzutreten. Der Tag soll genutzt werden, um auf Ungerechtigkeiten in der eigenen Gesellschaft aufmerksam zu machen.

©Aktion Deutschland Hilft/Fulvio Zanettini

Soziale Gerechtigkeit ist ein Grundprinzip, welches jeder demokratischen Gesellschaft zugrunde liegen sollte. Sie ist gleichzeitig Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben aller Nationen. Benachteiligungen aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Geschlecht oder einer Behinderung dürfen nicht hingenommen werden. Entwicklungsprozesse und die Würde der Menschen zu stärken, gehören für die UN zu den wichtigen globalen Aufgaben.

Deutschland im Mittelfeld

Die 35 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet. Deutschland befindet sich im OECD-Ländervergleich im Bereich soziale Gerechtigkeit im Mittelfeld. Kritisch betrachtet werden Benachteiligungen im Bildungssystem, eine hohe Kinderarmut und die unzureichende Förderung von Langzeitarbeitslosen. Ziel eines jeden Landes sollte es sein, Menschen aus der Armut herauszuhelfen und sich für die Rechte Benachteiligter und Diskriminierter einzusetzen. Daher ist der Kampf für das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit ein wichtiger. Innerhalb verschiedenster Projekte verbessert ADRA die Chancen vieler Notleidender auf ein würdiges Leben gemäß den allgemeinen Menschenrechten.