Schweres Erbeben auf Haiti - ADRA bereits vor Ort

Ein schweres Erdbeben hat gestern die Karibikinsel Haiti getroffen, man rechnet mit tausenden Toten. Haiti gilt als Armenhaus der westlichen Hemisphäre, die Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren. Aus Angst vor Nachbeben fürchten sich die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückzukehren. ADRA ist seit Jahren auf dem Inselstaat vertreten und hat mit ersten Hilfsmaßnahmen begonnen.

Schweres Erbeben erschüttert Haiti

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala hat den Inselstaat am Dienstag um 17 Uhr lokaler Uhrzeit erschüttert. Ein Erdbeben dieser Stärke hatte 2003 40% der Bevölkerung in Bam/Iran getötet und traumatisierte Menschen hinterlassen. Auch auf Haiti befürchtet ADRA tausende Tote. Nach vorliegenden Berichten sollen chaotische Zustände auf der Insel herrschen, die lokalen Hilfskräfte sind mit notwendigen Hilfsmaßnahmen überfordert.

ADRA bereitet erste Hilfsmaßnahmen vor

Wenige Stunden nach dem Erdbeben hat das lokale ADRA-Büro mit den ersten Hilfsmaßnahmen begonnen. Wasser und Nahrungsmittel wurden durch ADRA-Mitarbeiter und Freiwillige verteilt. Noch in der Nacht zum Mittwoch wurden von den ADRA-Büros auf internationaler Ebene erste Maßnahmen eingeleitet. In den nächsten Stunden werden die ersten Analysen vorliegen, um weitere Schritte einzuleiten.

Bitte unterstützen Sie die Menschen in Haiti mit Ihrer Spende! Spenden bitte auf das Spendenkonto: 020 007 0209 bei der Commerzbank, BLZ (508 800 50) Stichwort Katastrophenhilfe