Nach dem Erdbeben - Sichere Behausungen und sauberes Wasser für Menschen in Nepal

Das Erdbeben im April 2015 war das schwerste Erdbeben in Nepal seit Jahrzehnten. Es erreichte eine Stärke von 7,8, führte zu zahlreichen Todesopfern und erschütterte die gesamte Himalaya-Region. Auch Monate nach der Katastrophe haben die Menschen in Nepal mit den Folgen zu kämpfen. Deswegen leistet ADRA im Dhading Distrikt auch nach dem Erdbeben noch Hilfe, damit die Menschen bald zur Normalität zurückzukehren können.

Vergangene Woche hat Niko Kirchler, Regionalkoordinator Asien Süd bei ADRA Deutschland, einige Dörfer im Dhading Distrikt in Nepal besucht. Diese Region wurde von dem verheerenden Erdbeben im April dieses Jahres besonders schwer getroffen. Viele Wohnhäuser wurden zerstört, weil ihre Bewohner sie nicht erdbebensicher bauen konnten. Daher versorgte ADRA Deutschland die Menschen mit Wellblechplatten und Planen, damit sie sich provisorische Unterkünfte errichten konnten. In diesen zweckmäßigen Bauten können sie solange wohnen, bis ihre Wohnhäuser wieder aufgebaut sind. Zudem haben die Familien Decken, Moskitonetzen sowie Wasserkanister erhalten, denn aufgrund von Verschiebungen im Erdreich sind einige Brunnen versiegt. Die Dorfbewohner müssen nun weite Strecken zurückzulegen, um ihren Wasserbedarf zu decken. Darunter leidet vor allem auch die Hygiene, was zunehmende gesundheitliche Risiken für die Menschen mit sich bringt.

ADRA Deutschland hilft den Dorfbewohnern beim erbebensicheren Wiederaufbau ihrer Wohnhäuser sowie bei der Wiederherstellung von Wasserleitungen und Sanitäranlagen. Insgesamt kommt die Hilfe 18.900 Menschen in 3.150 Haushalten zugute.

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