Nicht alle werden satt – Welternährungstag am 16. Oktober

Das Recht auf Nahrung ist als Artikel 11 des UN Sozialpakts seit 1966 als Menschenrecht völkerrechtlich verankert. Es werden für alle sieben Milliarden Menschen dieser Welt genügend Nahrungsmittel produziert. Doch ungleicher Zugang, die Verschwendung von Lebensmitteln oder deren Zweckentfremdung führen dazu, dass rund 815 Millionen Menschen Hunger leiden.

Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel- und Unterernährung. Armut ist einer der Gründe, sich nicht ausreichend und ausgewogen ernähren zu können. Aber auch Dürren, Überschwemmungen und kriegerische Auseinandersetzungen haben Hunger zur Folge. Bewohner der Regionen Südasien und Afrika südlich der Sahara leiden am meisten unter Hunger.

Der jährliche Welternährungstag am 16. Oktober erinnert daran, dass Millionen Menschen täglich hungrig zu Bett gehen müssen. Und das obwohl weltweit jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeschmissen werden. ADRA ist mitunter in Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, Kambodscha, Kenia und dem Südsudan aktiv, um die Nahrungsmittelversorgung zu sichern und die Widerstandfähigkeit gegen die Folgen des Klimawandels zu erhöhen. Doch auch Betroffene von menschengemachten Krisen leiden Hunger. Durch die kriegerischen Auseinandersetzungen im Jemen herrscht eine gravierende Hungersnot. Mobile medizinische Einheiten von ADRA versorgen mangelernährte Kinder und Frauen mit Zusatznahrung.

Helfen Sie dabei, die Not zu lindern und spenden Sie unter dem Stichwort „HUNGERSNOT“. > ZUM SPENDENFORMULAR