Kinder stärken - Zukunft bauen

Kinder sind die schwächsten Glieder der Gesellschaft. Vielerorts reichen die Unterstützung und Bemühungen durch Eltern und Familie nicht aus, um sie zu schützen. Mit verschiedenen Projekten setzt sich ADRA für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern weltweit ein - sodass sie auf eine Zukunft voller Perspektiven fernab von Armut, Hunger und Benachteiligung hoffen können.

Mädchen in Myanmar

Um bedürftige Kinder und deren Familien zu unterstützen und ihnen ein selbstständiges Leben in Würde zu ermöglichen, engagiert sich ADRA mit diversen Maßnahmen. Hierzu gehören beispielsweise die Stärkung von Familienstrukturen, der verbesserte Zugang zu Bildung und eine ausreichende medizinische Versorgung.

Unterricht für Kinder ethnischer Minderheiten in Myanmar

In Myanmar gehören 40 Prozent der Gesamtbevölkerung Minderheiten an. Kindern dieser ethnischen Minderheiten fehlt meist die Möglichkeit auf Bildung, denn anhaltende Konflikte erschweren es besonders Kindern in schwer zugänglichen Hochlandregionen, eine Schule zu besuchen. Auch ist der angebotene Unterricht qualitativ auf einem niedrigen Niveau, weil die Lehrer nicht gut genug ausgebildet sind. Nur wenige der schulpflichtigen Kinder haben eine Grundschule vollständig abgeschlossen. ADRA ermöglicht Jungen und Mädchen vorwiegend von ethnischen Minderheiten in 66 Dörfern im Osten des Landes, eine Schule zu besuchen. Rund 100.000 Kinder erhalten Bildungsmaterialien. Kinder, die bisher keine Schule im Dorf hatten, erhalten die Möglichkeit, Schulunterricht zu besuchen. Dies geschieht in Form von Trainingsangeboten für Lehrer, die Unterricht in die abgelegenen Regionen bringen.

Halt und Fürsorge für Kinder in der Ukraine

Wie fühlt es sich an, ein Flüchtling im eigenen Land zu sein? Wie ist es, eine Kindheit in Armut zu führen und dem tristen Alltag nicht entkommen zu können? Viele Kinder in der Ukraine sind von solch einem Schicksal betroffen. Ein Teil von ihnen findet Zuflucht im Familienzentrum „Hands of Hope“, das von ADRA unterstützt wird. Es dient als Anlaufstelle für Familien und Kinder in Krisensituationen sowie für Binnenflüchtlinge aus den vom Krieg betroffenen Regionen Donezk oder Luhansk. Benachteiligte Kinder und Jugendliche erhalten dort medizinische und psychologische Versorgung und zerrüttete Familienstrukturen werden langfristig stabilisiert. Kinder können dort gleichermaßen spielen und lernen und auch Erwachsene erhalten psychologische und pädagogische Unterstützung.

Kampf gegen Menschenhändler in Thailand

Mangelnde Bildung in den ländlichen Gebieten Thailands macht es Menschenhändlerringen leicht. Mit Versprechungen wenden sie sich gezielt an Familien in abgelegenen Dörfern und locken mit lukrativen Arbeitsstellen für die Jugendlichen. Aus Not und Verzweiflung geraten so vorwiegend minderjährige Mädchen in Zwangsarbeit. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben stirbt. Die Kinder haben ohne Pass keine Möglichkeiten zu fliehen und ohne Arbeit können sie das Preisgeld der Eltern nicht zurückzahlen. ADRA hilft seit 5 Jahren im Norden Thailands an 25 Schulen und in den Städten mit Sensibilisierungskampagnen über Zwangsarbeit und Verstoß gegen die Menschenrechte. Ein Mädchenheim bietet 27 Minderjährigen Schutz vor Gewalt und Missbrauch. Hier können die Mädchen eine Ausbildung machen und psychologische Hilfe bekommen.

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