Gesundheit - Ein Menschenrecht!

Gesundheit ist ein Menschenrecht und steht jedem Menschen gleichermaßen zu. Das bedeutet aber nicht, dass es auch jedem Menschen zugestanden wird. So leiden Millionen Menschen weltweit unter mangelnder medizinischer Versorgung, schlechten hygienischen Bedingungen oder folgenreichen Eingriffen in ihre körperliche Unversehrtheit. ADRA leistet auf vielfältige Weise Hilfe, um die Gesundheit von Menschen weltweit zu verbessern.

Mädchen in Kambodscha freut sich über Wasserspender.

Dieses Dorf in Laos hat jetzt sauberes Wasser.

Die Kinder im Jemen benötigen dringend Hilfe.

Dr. Mabeya hilft Frauen durch rekonstruktive Chirurgie.

Der UN-Sozialpakt gehört zu den wichtigsten Menschenrechtsverträgen der Vereinten Nationen. Er gilt zusammen mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ und dem UN-Zivilpakt als Internationaler Menschenrechtskodex. Artikel 12 des UN-Sozialpaktes gewährleistet das Recht auf Gesundheit. Artikel 12 Absatz 1 des UN-Sozialpaktes beschreibt als Ziel das Streben nach einem Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit.

Sauberes Wasser schützt die Gesundheit

Am 28. Juli 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 64/292 das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt. Laut dieser Resolution gehört zu einem angemessenen Lebensstandard das Recht auf sanitäre Einrichtungen und sauberes Wasser. Im ländlichen Kambodscha sowie in Laos hilft ADRA, den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern. In Kambodscha gilt die Aufmerksamkeit insbesondere Kindern, die unter Mangelernährung leiden, sowie ihren Familien. In Schulungen und Gesprächen werden die Bewohner der Dörfer für wichtige Themen wie beispielsweise Mutter-Kind-Ernährung sensibilisiert. Um das Krankheitsrisiko der mangelernährten Kinder zu reduzieren und den Zugang zu sauberem Wasser zu fördern, werden die Familien mit Wasserfiltersystemen versorgt.

Medizinische Versorgung rettet Leben

Millionen Menschen weltweit erhalten keine medizinische Hilfe, wie etwa die Menschen im krisengeplagten Jemen. Vor allem Flüchtlinge und Binnenvertriebene haben oftmals keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Einfache Gesundheitsprobleme wie Durchfallerkrankungen oder Erkältungen können ohne medizinische Versorgung schnell zum Tod führen. In Hudaidah ist ADRA mit zwei mobilen Einheiten in verschiedenen Distrikten unterwegs, um mit der Hilfe von Ärzten und Pflegepersonal die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Eine Hebamme betreut Schwangere und Mütter. In einem separaten Therapieprogramm werden unterernährte Kinder und Frauen mit Zusatz- und Aufbaunahrung behandelt.

Recht auf körperliche Unversehrtheit

Genitalbeschneidung der Frau und frühe Verheiratung von Mädchen sind in Kenia nach wie vor weit verbreitet. Aufgrund dieser Genitalverstümmelung und fehlender ärztlicher Versorgung kommt es bei der Geburt immer wieder zu Komplikationen bis hin zu Geburtsstillstand. Dadurch können Geburtsfisteln entstehen, die schwerwiegende gesundheitliche Probleme und soziale Ausgrenzung für die betroffenen Frauen nach sich ziehen. Das Projekt von ADRA umfasst sowohl Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Geburtsfisteln als auch die Behandlung der Erkrankung. ADRA konzentriert sich auf die Distrikte Kisii, Nyamira und Homa und hilft betroffenen Frauen, die an Geburtsfisteln leiden, durch rekonstruktive Chirurgie und medizinische Versorgung.

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