Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2018!

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Es war ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr für viele Hilfsorganisationen. Wirbelstürme, Hungersnöte und kriegerische Auseinandersetzungen brachten Millionen Menschen in Not. ADRA leistete an vielen Brennpunkten auf der ganzen Welt Nothilfe und war in verschiedenen langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit aktiv.

Die Stärkung der Zivilgesellschaft in Katastrophengebieten dieser Welt bleibt eine notwendige Aufgabe. Die Schwachen der Gesellschaft treffen Gewalt, Hunger und der Verlust des Zuhauses besonders schwer. Jährlich sterben immer noch 5,6 Millionen Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr. Das Wohl der Kinder dieser Welt stand auch in diesem Jahr im Fokus von ADRA. Gesunde Kinder können die Schule besuchen und haben bessere Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Sie können Gesellschaften verändern und Zukunft gestalten.

Humanitärer Bedarf steigt

Eine humanitäre Krise droht dort, wo soziale Sicherungssysteme schwach und die Gefahr von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten hoch sind. Laut UN benötigen weltweit 125 Millionen Menschen humanitäre Unterstützung, 93 Millionen Bedürftige aus 33 Ländern sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Für viele Krisen und Probleme gibt es keine schnelle Lösung und bringt die betroffene Bevölkerung über einen langen Zeitraum in Not. Das Leid der Betroffenen bleibt jedoch bestehen.

ADRA an vielen Brennpunkten vor Ort

Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen leistete ADRA Soforthilfe in Gebieten kriegerischer Auseinandersetzungen wie im Nordirak oder der Ukraine sowie bei Naturkatastrophen. In der Ukraine war ADRA im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Wiederaufbau aktiv und unterstützte die Bevölkerung mit psychosozialer Betreuung und Maßnahmen zur Traumabewältigung. Im Nordirak wurden in zwei Flüchtlingscamps Schutzzonen für Kinder eingerichtet. Auch der Kampf gegen Hunger und Armut prägte das gesamte letzte Jahr. Die Hungersnot am Horn von Afrika breitete sich seit März bis nach Nigeria und ins südliche Afrika aus. Gegen die Hungersnot in Kenia, Äthiopien, Somalia, im Südsudan und im Jemen versorgt ADRA die Menschen mit Wasser, Nahrung und Hygieneartikeln und leistet medizinische Hilfe. Langfristig werden die Notleidenden unterstützt, anhaltende Auswirkungen von Katastrophen psychologisch verarbeiten zu können, Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln und zum Beispiel Landwirtschaft und Viehzucht an klimabedingte Veränderungen anzupassen. Bildungsmaßnahmen für alle Generationen haben in der Arbeit von ADRA einen hohen Stellenwert, sie bieten Chancen für die Zukunft, informieren über Rechte und Perspektiven.

Jede Spende zählt

In diesem Jahr feierte ADRA Deutschland e.V. zudem sein 30-jähriges Bestehen. Um Menschen weltweit weiterhin nachhaltig und wirksam zu unterstützen, benötigt ADRA zweckungebundene Spenden, damit im Katastrophenfall schnell und effektiv reagiert werden kann. Jeder Euro, der gespendet wird, kann durch öffentliche Mittel bis auf das Zehnfache vermehrt werden. Wir danken allen Spendern, die 2017 die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. gefördert haben! Sie haben bewirkt, dass Menschen in Not geholfen werden konnte und sie Hoffnung bekommen. Herzlichen Dank und alles Gute für 2018!